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Zum Schlusse der ganzen Erörterung wollen wir ein göttliches Gericht oder Zeugnis beifügen. Denn Gott zeigte, nach Entstehung der Spaltung, auf vielfache Art, ob die Griechen irrten oder die Lateiner. Bis zur Zeit der Spaltung hatte Griechenland eine solche Blüte von gelehrten und heiligen…
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Damit aber niemand sage: „Tötet euch selbst alle, gehet schon jetzt zu eurem Gott und macht uns keine Scherereien“, so will ich auseinandersetzen, warum wir das nicht tun, und warum wir doch, wenn wir verhört werden, furchtlos bekennen. Wir sind gelehrt worden, daß Gott die Welt nicht zwecklos,…
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Dieses Argument wiederholt denselben Kategorienfehler wie die vorherigen: Es verwechselt die göttliche Natur mit der angenommenen menschlichen Natur. Die Beschneidung Jesu betrifft ausschließlich seine wahre Menschheit. Gott als Gott bedarf keiner Beschneidung – aber Gott ist in Jesus wirklich…
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Nein. Es ist Glaube an Christus , der seiner Kirche die Vollmacht gab, die Schrift zu bezeugen und auszulegen. Die Kirche dient der Schrift – sie schafft sie nicht. Christologische Mitte: Wir glauben der Bibel um Christi willen – und wir glauben der Kirche um Christi willen, weil er sie stiftete.…
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Damit die von Christus verheißenen Wahrheit und Einheit dauerhaft gesichert bleiben; sonst bliebe Lehre relativ . Christusverheißung: Der Geist der Wahrheit führt die Kirche „in die ganze Wahrheit“ (Joh 16,13 EÜ). Sinn und Umfang: Unfehlbarkeit ist kein „Allwissens-Bonus“, sondern ein negatives…
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Ja. Das Neue Testament und die frühe Kirche zeigen Petrusamt , Bischöfe/Presbyter , Sakramente und Lehrvollmacht , die Einheit sichern. Biblische Basis: Christus verheißt Petrus Schlüsselvollmacht (Mt 16,18–19), sendet die Elf mit universaler Vollmacht (Mt 28,18–20) und bestätigt eine verbindliche…
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Durch Textkritik und Handschriftenlage : Die biblischen Zeugen sind älter und zahlreicher als die meisten Klassiker; so kann man mit hoher Texttreue arbeiten. Gelehrte wie Sir Frederic Kenyon weisen darauf hin, dass wir bei vielen klassischen Autoren zwischen Autograph und ältestem Zeugen…
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Weil solche Gründe kontingent sind. In einem anderen Kulturkreis würden sie ein anderes „heiliges Buch“ stützen. Die Wahrheit der Offenbarung muss überkulturell gelten. Der katholische Weg liefert vernünftige, übertragbare Gründe: historische Prüfung → Christus → Kirche → Inspiration/Kanon. So…
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Nein. Subjektive Gefühle sind wandelbar und kulturabhängig. Inspiration ist eine objektive Gabe Gottes, die durch die von Christus bestellte Kirche erkannt und bezeugt wird. Reformatorische Kriterien wie „inneres Zeugnis des Geistes“ oder „was tröstet, ist inspiriert“ zerfallen in der Praxis:…
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Nein. Es ist keine Zirkel-, sondern eine Spiralargumentation: von der Geschichte zu Christus, von Christus zur Kirche, von der Kirche zur Inspiration der Schrift. Erste Stufe: historische Zuverlässigkeit der Texte. Zweite Stufe: Gottheit und Auferstehung Jesu – erkannt aus den vorliegenden Daten,…
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Diese Behauptung wiederholt einen uralten Irrtum, den bereits das Nestorianische Schisma im 5. Jahrhundert vertrat. Der Glaube der Kirche ist jedoch klar: Maria ist Theotokos, Gottesgebärerin, weil der, den sie geboren hat, wahrer Gott und wahrer Mensch ist. Das Evangelium zeigt Maria nicht nur…
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Wir beobachten, dass jeder Mensch das Ziel hat, glücklich zu sein oder glücklich zu werden. Auch wenn sich seine Mittel irren können, strebt er doch das vollkommene Gut an. Dies gilt für jeden Menschen. Nun beobachten wir Folgendes: Der Mensch versucht, glücklich zu werden oder glücklich zu sein,…
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Aber es ist notwendig, ihre Einwürfe zu widerlegen. Der erste lautet: die dritte allgemeine Synode verbot jede Änderung an dem Symbol, denn es steht am Ende des Conciliums: „Die hl. Synode setzte fest, dass es niemanden erlaubt sei, einen anderen Glauben vorzutragen oder schriftlich zu verfassen,…
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Noch habe ich zu zeigen, dass die Lateiner durch die Hinzufügung jenes Teiles „Und vom Sohne“ das Symbol erklären konnten und mussten. Zuerst will ich nun zeigen, dass sie es tun mussten. Sodann, dass die Lateiner es ohne die Griechen konnten. Dass das Symbol erklärt werden müsse, erhellt nun…
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Obgleich aber in der katholischen Kirche das Ansehen der aufgezählten Bücher, unter Übereinstimmung aller Rechtgläubigen, immer aufrecht stand, so fehlte es doch nicht an Ketzer, welche trachteten, denselben Büchern alles Ansehen geraden Weges zu entziehen. Weil aber Sixtus (Senensis) am Ende…
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Zuvörderst nehmen Mose, die Propheten, Christus, Johannes, die Apostel entweder selbst aus der Schrift die göttlichen Lehren oder ermahnen doch wenigstens andere zur Lesung der Schrift und verweisen niemals irgendjemand, mit Vernachlässigung der Schrift, auf das Urteil des inneren Geistes. Ihre…
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Beim Beginne des Streites über die heiligen Bücher drängt sich mir zuerst jene Frage auf, ob die Schriften der Propheten und Apostel als Gottes Wort anzunehmen seien oder ob man nur dasjenige für Gottes Wort halten dürfe, was der Heilige Geist einem jeden insbesondere im Herzen spricht. Diese…
Wie es nun gegen die Vernunft ist, daß jemand die leibliche Vereinigung entgegen dem Zweck ausübt, der Zeugung und Aufzucht von Nachwuchs zu dienen, so ist es auch der Vernunft gemäß, daß jemand die leibliche Vereinigung ausübt, insofern sie der Zeugung und Aufzucht von Nachwuchs dient. Durch…
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Obgleich dasjenige, was wir bisher über den Antichrist gesagt, hinreichen könnte, da wir schlagend bewiesen, dass keines der Merkmale, welche die göttliche Schrift dem Antichrist beilegt, auf den Papst passt, so will ich doch noch, um keinen Wunsch übrig zu lassen und die Unverschämtheit der…
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Glaube und Unglaube sind heute untrennbar verwoben. Der Gläubige wird vom Zweifel, der Ungläubige vom „Vielleicht ist es doch wahr“ heimgesucht. Diese gemeinsame Anfechtung macht den Zweifel zum Ort der Kommunikation und bricht Selbstgewissheit auf.
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Einwand 1: Es scheint, dass die Taufe des Johannes nicht von Gott war. Denn nichts Sakramentales, das von Gott ist, wird nach einem bloßen Menschen benannt: so wird die Taufe des Neuen Gesetzes nicht nach Petrus oder Paulus benannt, sondern nach Christus. Jene Taufe aber wird nach Johannes…
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Einwand 1: Es scheint, dass es nicht angemessen war, dass Johannes taufte. Denn jeder sakramentale Ritus gehört zu einem Gesetz. Johannes aber führte kein neues Gesetz ein. Also war es nicht angemessen, dass er den neuen Ritus der Taufe einführte. Einwand 2: Ferner wurde Johannes „von Gott gesandt…
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Zuvörderst bezeugen nun die Begräbnisse des hl. Petrus und des hl. Paulus, dass der hl. Petrus nicht bloß einmal nach Rom gekommen sei, sondern auch in Rom, zugleich mit Paulus, für die Ehre Christi das Leben gelassen habe. Denn wer hat die Körper des Petrus und Paulus nach Rom gebracht, wenn sie…
Aus denselben Gründen kann auch dargelegt werden, daß ein Mensch sich von einer Todsünde nur durch die Gnade wieder erheben kann. Denn durch eine Todsünde kehrt sich der Mensch vom letzten Ziel ab. Auf das letzte Ziel aber ist der Mensch nur durch die Gnade hingeordnet (III 147). Also kann der…
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Hieraus ist aber offensichtlich, daß ein Mensch, auch wenn er nicht im Guten verharrt hat, sondern in Sünde gefallen ist, durch die Hilfe der Gnade zum Guten wieder aufgerichtet werden kann. Es liegt nämlich in ein und derselben Kraft, das Heil eines Dinges aufrechtzuerhalten und ein gestörtes…
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Die Ehe ist die höchste Form der Freundschaft ( maxima amicitia ). Zwischen Mann und Frau ist dies die höchste Form der Liebe, sie bedarf aber der Caritas, denn ohne Caritas gibt es keine höchste Form der Freundschaft, sondern sie wäre dann auch nur eine gute Freundschaft auf natürlicher Ebene.…
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In Betreff des fünften Punktes , der Zeugung des Antichrist, hat man offenbar falsche, wahrscheinliche und ausgemachte und zuverlässige Behauptungen aufgestellt. Zuvörderst gab es nun einst in Betreff des Antichrist mehrere irrtümliche Ansichten. Erstens , der Antichrist werde von einer Jungfrau…
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Über den Charakter, das Malzeichen des Antichrist, gibt es auch zwei oder drei Meinungen. Die erste findet sich bei den Ketzern dieser Zeit, welche lehren, der Charakter des Antichrist sei ein Zeichen des Gehorsams und der Verbindung mit dem römischen Papste. Sie erklären jedoch nicht auf dieselbe…
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Was nun den zweiten Punkt betrifft, so kommen wir mit den Gegnern in einem Stücke überein, im anderen nicht. Wir stimmen darin überein, dass gleich wie der Name Christ in doppeltem Sinne genommen wird – bisweilen eigentlich für eine hervorragende und besondere Persönlichkeit, welche Jesus von…
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Bisher haben wir bewiesen, dass der römische Papst dem Petrus im höchsten Prinzipat über die ganze Kirche nachfolge. Nun haben wir noch zu sehen, ob der römische Papst zu einer Zeit diesen Rang verloren habe. Die Gegner behaupten nämlich, was immer vorher gewesen, jetzt sei wenigstens zu Rom kein…
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Der dritte Zweifel betrifft die Person, an welche die Rede ergeht „Ich will dir die Schlüssel geben“. Obgleich nämlich den katholischen Kirchenlehrern der Sinn dieser Worte ganz klar scheint, so verdrehen doch die Gegner eben diese Worte so, dass sie alsbald ganz dunkel zu sein scheinen. Wer sagte…
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Der Apostel Paulus, sagen sie, unterscheidet mit deutlichen Worten den Buchstaben vom Geiste und weist jenen, den er auch den tötenden heißt, klar in das Alte Testament zurück, nennt aber diesen lebendig machend und stellt ihn als Eigentum des Neuen Testamentes hin. „Tüchtig", sagt er (2Kor 3, 6),…
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Einwand 1: Es scheint, dass die Dämonen Menschen nicht durch echte Wunder in die Irre führen können. Denn das Wirken der Dämonen wird sich besonders in den Werken des Antichristen zeigen. Aber wie der Apostel sagt (2 Thess 2,9), ist dessen "Kommen gemäß der Wirksamkeit des Satans, in aller Kraft…
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Einwand 1: Es scheint, dass die Kirche in allen Fällen jene wiederaufnehmen sollte, die von der Häresie zurückkehren. Denn es steht geschrieben (Jer 3,1) in der Person des Herrn: „Du hast dich mit vielen Liebhabern prostituiert; dennoch kehre zu Mir zurück, spricht der Herr." Nun ist das Urteil…
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Einwand 1: Es scheint, dass Häretiker geduldet werden müssen. Denn der Apostel sagt (2 Tim 2,24.25): „Ein Knecht des Herrn soll nicht zanken... mit Bescheidenheit soll er die zurechtweisen, die der Wahrheit widerstehen, ob ihnen Gott vielleicht Buße gebe, die Wahrheit zu erkennen, und sie sich aus…
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Einwand 1: Es scheint, dass die Verdammten niemals das Böse bereuen, das sie getan haben. Denn Bernhard sagt über das Hohelied [ Vgl. De Consideratione v, 12; De Gratia et Libero Arbitrio ix], dass „die Verdammten immer dem Bösen zustimmen, das sie getan haben!" Daher bereuen sie niemals die…
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Einwand 1: Es scheint, dass es unpassend für die Mutter Gottes war, in den Tempel zu gehen, um gereinigt zu werden. Denn Reinigung setzt Unreinheit voraus. Aber in der seligsten Jungfrau war keine Unreinheit, wie oben dargelegt (Quaestiones [27], 28). Daher hätte sie nicht in den Tempel gehen…
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Einwand 1: Es scheint, dass nicht alle verpflichtet sind, die Taufe zu empfangen. Denn Christus hat den Weg des Menschen zum Heil nicht verengt. Aber vor der Ankunft Christi konnten Menschen ohne Taufe gerettet werden: also auch nach der Ankunft Christi. Einwand 2: Ferner scheint die Taufe…
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Einige Toren haben sich herausgenommen, die Wahrheit dieser Lehre nach ihrer eigenen Vorstellung zu bemessen, indem sie sich hierüber verschiedene nichtige Ansichten bildeten. Einige von ihnen bemerkten, es sei Gewohnheit der Schrift, jene als „Söhne Gottes“ zu bezeichnen, welche durch die…
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Obgleich aber Gott manche Sünder nicht zu sich bekehrt, sondern sie in anbetracht ihrer Schuld in den Sünden zurückläßt, so führt er sie doch nicht in die Sünde hinein. Denn die Menschen sündigen dadurch, daß sie sich von dem entfernen, der das letzte Ziel ist. Da aber eine jede Wirkursache zu dem…
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Einwände Es heißt, man dürfe sich kein Gottesbild machen. Also ist jede Bildverehrung Götzendienst. Vgl. Ex 20,4 5; Dtn 4,15 18. In der Bibel darf man nur vor Gott niederfallen. Wer vor einer Ikone kniet, betet sie wie Gott an. Gott ist unsichtbar. Ein Bild kann ihn nicht darstellen. Also ist jede…
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Weil Christus selbst den Aposteln die Vollmacht gab: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben“ (Joh 20,23), und der Katechismus bezeugt: „Die Beichte aller schweren Sünden … ist dem Beichtenden nach göttlichem Recht auferlegt“ (KKK 1456). Thomas von Aquin erklärt: „Niemand außer dem…
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Die katholische Kirche hält an der klaren Lehre fest, dass die Taufe notwendig zum Heil ist, weil Jesus sagt: „Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.“ (Joh 3,5) In der Taufe werden die Erbsünde getilgt, die heiligmachende Gnade geschenkt…
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Die Kirche hat von Anfang an gelehrt und praktiziert, dass auch Kinder getauft werden sollen. Die Heilige Schrift, die Überlieferung der Väter und die klare Theologie des heiligen Thomas von Aquin geben dafür gewichtige Gründe. 1. Die Taufe ist notwendig zum Heil. Jesus selbst sagt: „Wenn jemand…
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Wer behauptet, das Priestertum der Kirche sei überholt, weil „jeder Gläubige ein Priester sei“, verrät eine grobe Unkenntnis der Heiligen Schrift, der apostolischen Überlieferung und des göttlichen Willens, wie er seit den Tagen der Apostel durch die Kirche bewahrt wird. Denn wahr ist: Durch die…
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Die Frage, ob die Evangelien tatsächlich von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes stammen, ist für die Kirche keine offene Hypothese, sondern Teil der überlieferten Wahrheit. Thomas von Aquin hat dies nie in Zweifel gezogen, sondern immer fest darauf verwiesen, dass die Evangelien von diesen vier…
Weil „sola Scriptura“ keinen tragfähigen Grund liefert, wie man Inspiration und Kanon sicher erkennt. Ohne von Christus eingesetzte Auslegungsautorität bleibt nur subjektives Urteil. Die Kirche bewahrt und authentifiziert die Schrift. Vgl. Mt 16,18–19; 1 Tim 3,15; Augustinus: „Ich würde dem…
Nicht durch Zirkelschluss, sondern durch eine vernünftige, gestufte Beweisführung : (a) historisch zuverlässiger Text → (b) historische und theologische Gründe für die Gottheit Christi und seine Auferstehung → (c) Stiftung einer sichtbaren, lehrenden, vor Irrtum geschützten Kirche → (d) diese…
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Philosophisch-rational (Vernunft) ------------------------------------- 1\. Der Kanon der Bibel wurde nicht durch die Bibel selbst bestimmt. Es gibt kein inspiriertes Verzeichnis der biblischen Bücher in der Bibel selbst. Die Entscheidung, welche Schriften inspiriert sind, wurde erst im 4.…
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Muslime behaupten, Jesus sei nur ein Prophet wie Mose und Mohammed. Diese Behauptung hält einer ernsthaften Prüfung nicht stand. Es stimmt, dass Jesus Prophet ist, insofern er Gottes Wort verkündet. Doch er ist nicht auf die Stufe anderer Propheten zu reduzieren. Während die Propheten stets…
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Muslime behaupten, Jesus habe nie ausdrücklich gesagt: „Ich bin Gott.“ Sie meinen daraus folgern zu können, dass er auch nicht Gott sei. Doch dieses Argument ist trügerisch, weil es von falschen Erwartungen ausgeht. Zunächst muss man beachten: Jesus sprach im jüdischen Kontext des 1. Jahrhunderts.…
Diese Behauptung übersieht den Unterschied zwischen ausdrücklicher Wortformel und gelebter Realität. Jesus sagt tatsächlich nie in wörtlicher Form „Betet mich an“. Aber in der Bibel ist entscheidend, was er beansprucht, wie er handelt und wie andere auf ihn reagieren. Und dort sehen wir klar:…
Dieses Argument übersieht die zentrale Wahrheit der Menschwerdung. Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch (Joh 1,14; Konzil von Chalcedon, 451). In seiner göttlichen Natur braucht er kein Gebet, denn als Sohn ist er eins mit dem Vater (Joh 10,30). Aber in seiner menschlichen Natur lebt…
Dieses Argument ist historisch und biblisch unhaltbar. Zwar finden wir Stellen, an denen Jesus betet, bevor er handelt (z. B. Joh 11,41–42 vor der Auferweckung des Lazarus). Aber entscheidend ist: Jesus führt seine Wunder im eigenen Namen und aus eigener Autorität aus, nicht wie ein Prophet, der…
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„‚Sohn Gottes‘ ist nur eine metaphorische Redewendung in der Bibel, wie auch andere Gerechte ‚Söhne Gottes‘ genannt werden. Es ist kein Dogma, sondern ein Ehrentitel für Jesus als Prophet.“ Es stimmt, dass im Alten Testament „Söhne Gottes“ manchmal metaphorisch für Engel (Hiob 1,6) oder für Israel…
„Jesus war ein Diener Gottes, wie es auch im Koran heißt (vgl. Sure 19,30: ‚Ich bin ein Diener Gottes‘). Also kann er nicht die zweite Person der Dreifaltigkeit sein, sondern nur ein Knecht und Prophet.“ Die Heilige Schrift bezeugt, dass Jesus Christus sich tatsächlich als „Diener“ verstanden hat…
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„Wenn Jesus Gott ist, müsste er allwissend sein. Doch in Mk 13,32 sagt er: Von jenem Tag und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. Das beweist, dass Jesus nicht Gott ist.“ Die Stelle Mk 13,32 ist kein Gegenbeweis gegen die Gottheit…
„Jesus war schwach, hatte Hunger und Durst (vgl. Mt 4,2; Joh 19,28). Gott kann weder ermüden noch Mangel leiden – also war Jesus nicht Gott.“ Diese Behauptung verkennt das zentrale Geheimnis der Menschwerdung. Gott wurde in Christus wirklich Mensch (Joh 1,14). Als Gott bleibt er ewig…
„Jesus hat geweint (Joh 11,35; Lk 19,41). Gott aber ist erhaben über menschliche Gefühle und kann nicht von Leid oder Trauer bewegt werden. Also war Jesus nicht Gott.“ Das Weinen Jesu ist kein Gegenargument gegen seine Gottheit, sondern eine Offenbarung derselben. Der ewige Sohn hat in der…
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„In der Bibel befiehlt Gott Grausames, etwa Kinder zu essen (vgl. 2 Kön 6,28–29). Ein solches Buch kann nicht Gottes Wort sein.“ Dieser Einwand beruht auf einem groben Missverständnis des Textes. In 2 Kön 6,28–29 geht es nicht um ein göttliches Gebot, sondern um eine historische Schilderung der…
„Gott ist ewig und ohne Anfang. Jesus aber wurde geboren in Bethlehem von Maria. Also kann Jesus nicht Gott sein, da er einen Anfang hat.“ Dieses Argument vermischt zwei Ebenen. Die Geburt Jesu in Bethlehem betrifft seine Menschwerdung, nicht seinen ewigen Ursprung. Der Glaube der Kirche bekennt…
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Die Existenz Gottes kann auf fünf Arten bewiesen werden. Der erste und klarste Weg ist das Argument aus der Bewegung. Es steht fest und ist für unsere Sinne offensichtlich, dass in der Welt Dinge in Bewegung sind. Nun gilt: Was immer in Bewegung ist, wird von einem anderen in Bewegung gesetzt,…
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Die Frage, wo Jesus ausdrücklich lehrt, dass es nur eine einzige Kirche geben soll, ist nur auf den ersten Blick einfach. Wer eine wörtliche Formulierung erwartet, verfehlt die Art und Weise, wie Christus lehrt. Jesus spricht wie ein göttlicher Lehrer, nicht wie ein Gesetzgeber eines modernen…
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An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen – Die sichtbare Wahrheit der katholischen Kirche Jesus sagt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen." (Mt 7,16–20) Mit diesen Worten gibt Christus uns das entscheidende Kriterium an die Hand: Die Echtheit einer Gemeinschaft misst sich nicht an ihren…