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Damit aber niemand sage: „Tötet euch selbst alle, gehet schon jetzt zu eurem Gott und macht uns keine Scherereien“, so will ich auseinandersetzen, warum wir das nicht tun, und warum wir doch, wenn wir verhört werden, furchtlos bekennen. Wir sind gelehrt worden, daß Gott die Welt nicht zwecklos, sondern für das Menschengeschlecht erschaffen habe; wir haben auch früher gesagt, daß er an denen, die seine Vollkommenheiten nachahmen, seine Freude habe, kein Gefallen aber an denen, die das Böse in Wort und Tat lieben. Wollten wir uns nun alle das Leben nehmen, so würden wir, soviel an uns liegt, schuld daran sein, daß keiner mehr geboren und in den göttlichen Lehren unterrichtet würde und daß das Menschengeschlecht ausstürbe; wir würden, wenn wir wirklich so täten, dem göttlichen Ratschluß auch selber entgegenhandeln.
Beim Verhöre (verfolgung) aber leugnen wir nicht, weil wir uns keiner Schlechtigkeit bewußt sind, es aber auch für Sünde halten, nicht in allem die Wahrheit zu sagen, was nach unserer Überzeugung auch Gott gefällt, und weil wir damit auch euch von eurem ungerechten Vorurteil befreien möchten.
Quelle: Justin der Märtyrer, Zweite Apologie (Apologia secunda)
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Thomas von Aquin beweist die Vergänglichkeit der Tierseele. Da ihre Tätigkeiten (Wahrnehmung und Bewegung) an den Körper gebunden sind, kann sie ohne ihn nicht fortbestehen. Platons Unsterblichkeitsthese wird widerlegt.
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Damit wir aber die Natur der Religion erkennen können, wollen wir nach dem Ursprung dieses Namens fragen. Der Name „Religion“ ist also, wie Augustinus im Buch Über die wahre Religion anzudeuten scheint, von „wiederverbinden“ [religare] genommen. Im eigentlichen Sinn aber heißt dasjenige gebunden,…
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Was Robert Mäder 1923 anprangerte, ist heute noch schlimmer: die Abkehr der Gesellschaft von Gott. Ein zeitloser Aufruf zur Rückkehr zum Christkönigtum gegen den modernen Liberalismus.
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Der moderne Irrtum, dass Himmelskörper unsere Entscheidungen beeinflussen, ist nicht neu, sondern wurde bereits in der Antike vertreten. Dieser Irrtum ist offensichtlich und nichtig. Der hl. Thomas von Aquin widerlegt die Argumente dafür.
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Wer Mühsames meidet und beim kleinsten Lustmangel aufgibt, ist wahrhaft weichlich – nicht wer großen Gefahren nachgibt. Denn echte Schwäche zeigt sich nicht im Scheitern an Überwältigendem, sondern im Nachgeben gegenüber dem Kleinen.
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Der Jakobusbrief stellt die Leser der Bibel vor viele Herausforderungen. Zum einen scheint das, was Jakobus über Glauben und Werke lehrt, dem zu widersprechen, was Paulus im Römer- und Galaterbrief zum selben Thema sagt. Beide behandeln Themen wie Glaube, Werke und Rechtfertigung, scheinen aber zu…