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Diese Behauptung wiederholt einen uralten Irrtum, den bereits das Nestorianische Schisma im 5. Jahrhundert vertrat. Der Glaube der Kirche ist jedoch klar: Maria ist Theotokos, Gottesgebärerin, weil der, den sie geboren hat, wahrer Gott und wahrer Mensch ist.
Das Evangelium zeigt Maria nicht nur als demütige Magd, sondern als jene, die den „Immanuel – Gott mit uns“ (Jes 7,14; Mt 1,23) gebiert. Elisabeth nennt sie „die Mutter meines Herrn“ (Lk 1,43). Da „Herr“ (Kyrios) im jüdischen Kontext der Gottesname ist (vgl. LXX), bezeugt die Schrift bereits die göttliche Mutterschaft Mariens.
Das Konzil von Ephesus (431) definierte dogmatisch: „Wenn jemand nicht bekennt, dass Emmanuel wahrhaft Gott ist und dass deshalb die heilige Jungfrau Gottesgebärerin ist (Theotokos), weil sie dem Fleische nach das fleischgewordene Wort Gottes geboren hat: der sei ausgeschlossen.“ (DH 252). Hier geht es nicht um Maria an sich, sondern um die rechte Christologie. Wer Maria nur „Christusgebärerin“ nennt, trennt Christus in zwei Personen – einen Menschen Jesus und den göttlichen Logos. Doch die Schrift lehrt: „Das Wort ist Fleisch geworden“ (Joh 1,14). Die Person, die Maria geboren hat, ist eine einzige Person: der Gottmensch.
Die Kirchenväter bestätigen dies. Athanasius von Alexandria (†373) sagt: „Das Wort nahm Fleisch an aus Maria, der Gottesgebärerin“ (Oratio contra Arianos II,70). Kyrill von Alexandria, der große Verteidiger von Ephesus, schrieb: „Wer Maria nicht als Gottesgebärerin bekennt, trennt Christus in zwei Söhne.“ (Epistola ad Nestorium).
Maria ist also Gottesgebärerin nicht, weil sie der Ursprung der Gottheit wäre, sondern weil sie die menschliche Natur des ewigen Sohnes in die Welt brachte. Ihr Titel schützt die Wahrheit der Inkarnation.
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Alle Ketzer dieser Zeit leugnen dies. Nun will ich das Gegenteil beweisen. Dazu bediene ich mich der Typologien des Alten Testaments, des göttlichen Rechtes und der Heiligen Schrift. Ich will anfangen mit 1 Makkabäer 14,41-48 darin heißt es: „Darum beschlossen die Juden und ihre Priester, Simeon…
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Der Reformator in seinem eigenen Licht betrachtet — aus seinen eigenen Schriften, Briefen und Tischreden
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Was der Katholik über Martin Luther (und den Protestanten) wissen muss.
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Der dritte Gewissensbiß des Verdammten wird die Erkenntnis des großen Gutes sein, das er verloren hat. Johannes Chrysostomus sagt, die Verdammten werden mehr wegen des Verlustes des Himmels gequält, als selbst durch die ärgsten Peinen der Hölle.
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Er wird sagen: O hätte ich mir doch jene Mühe für Gott gegeben, welche ich anwendete, um verdammt zu werden! Ich wäre ein großer Heiliger geworden; jetzt aber habe ich davon nichts als Gewissensbisse und eine ewige Pein die niemals aufhört.
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Wegen eines elenden viehischen Genusses also, der einen Augenblick lang dauerte, und kaum genossen, wie der Wind vorübereilte, werde ich, wird er sagen, in diesem Feuer sein und brennen müssen, voll Verzweiflung, und verlassen von allen.