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Die überlieferte Lateinische Messe weltweit finden · Alle Messen, die gemäß den 1962 geltenden liturgischen Büchern gefeiert werden, mit Zustimmung der Bischöfe der katholischen Kirche und des Heiligen Stuhls unter der Leitung von Papst Leo XIV.
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Diese Behauptung wiederholt einen uralten Irrtum, den bereits das Nestorianische Schisma im 5. Jahrhundert vertrat. Der Glaube der Kirche ist jedoch klar: Maria ist Theotokos, Gottesgebärerin, weil der, den sie geboren hat, wahrer Gott und wahrer Mensch ist.
Das Evangelium zeigt Maria nicht nur als demütige Magd, sondern als jene, die den „Immanuel – Gott mit uns“ (Jes 7,14; Mt 1,23) gebiert. Elisabeth nennt sie „die Mutter meines Herrn“ (Lk 1,43). Da „Herr“ (Kyrios) im jüdischen Kontext der Gottesname ist (vgl. LXX), bezeugt die Schrift bereits die göttliche Mutterschaft Mariens.
Das Konzil von Ephesus (431) definierte dogmatisch: „Wenn jemand nicht bekennt, dass Emmanuel wahrhaft Gott ist und dass deshalb die heilige Jungfrau Gottesgebärerin ist (Theotokos), weil sie dem Fleische nach das fleischgewordene Wort Gottes geboren hat: der sei ausgeschlossen.“ (DH 252). Hier geht es nicht um Maria an sich, sondern um die rechte Christologie. Wer Maria nur „Christusgebärerin“ nennt, trennt Christus in zwei Personen – einen Menschen Jesus und den göttlichen Logos. Doch die Schrift lehrt: „Das Wort ist Fleisch geworden“ (Joh 1,14). Die Person, die Maria geboren hat, ist eine einzige Person: der Gottmensch.
Die Kirchenväter bestätigen dies. Athanasius von Alexandria (†373) sagt: „Das Wort nahm Fleisch an aus Maria, der Gottesgebärerin“ (Oratio contra Arianos II,70). Kyrill von Alexandria, der große Verteidiger von Ephesus, schrieb: „Wer Maria nicht als Gottesgebärerin bekennt, trennt Christus in zwei Söhne.“ (Epistola ad Nestorium).
Maria ist also Gottesgebärerin nicht, weil sie der Ursprung der Gottheit wäre, sondern weil sie die menschliche Natur des ewigen Sohnes in die Welt brachte. Ihr Titel schützt die Wahrheit der Inkarnation.
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Meine Gegner werfen mir ein: „Jener Eunuch, den Philippus taufte, sagte doch auch nur: 'Ich glaube, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist', und wurde auf dieses Bekenntnis hin sogleich getauft.“ Soll also jemand nur dies zu antworten brauchen?
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Sie behaupteten einst, die Bewahrer des wahren katholischen Glaubens zu sein, weihen aber heute Frauen.
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Sie zeichnete sich nicht bloß durch den Adel ihrer Geburt sondern auch durch den ihres Herzens aus.
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Bei keiner Kunst maßt man sich an, sie zu lehren, bevor man sie gewissenhaft erlernt hat. Wie groß ist demnach der Leichtsinn, wenn Unerfahrene das Lehramt übernehmen, denn die Kunst aller Künste ist die Seelenleitung.
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Doch da möchte mich vielleicht jemand fragen, was denn ich selbst von jener Stelle des Apostels Paulus halte und wie ich meine, daß man sie auffassen müsse. Ich muß aber gestehen, es wäre mir viel lieber, wenn ich einsichtsvollere und gelehrtere Männer hören könnte, die sie so erklären, daß mein…
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„Selig sind die Armen im Geiste" (Mt 5,3). Betrübst du dich also, weil du auf einem Pfade wandelst, der zur Tugend führt? Weißt du nicht, dass dies uns große Zuversicht verleiht?