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Die überlieferte Lateinische Messe weltweit finden · Alle Messen, die gemäß den 1962 geltenden liturgischen Büchern gefeiert werden, mit Zustimmung der Bischöfe der katholischen Kirche und des Heiligen Stuhls unter der Leitung von Papst Leo XIV.
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Wie es nun gegen die Vernunft ist, daß jemand die leibliche Vereinigung entgegen dem Zweck ausübt, der Zeugung und Aufzucht von Nachwuchs zu dienen, so ist es auch der Vernunft gemäß, daß jemand die leibliche Vereinigung ausübt, insofern sie der Zeugung und Aufzucht von Nachwuchs dient. Durch göttliches Gesetz ist nun allein verboten, was der Vernunft widerspricht, wie aus dem oben Gesagten (III 121) ersichtlich ist. Es ist also unangemessen, zu sagen, jede leibliche Vereinigung sei Sünde.
Zudem. Da die Glieder des Körpers gewissermaßen Werkzeuge der Seele sind, ist der Zweck eines jeden Gliedes sein Gebrauch, wie es bei jedem anderen Werkzeug so ist. Der Gebrauch bestimmter Körperteile ist aber die leibliche Vereinigung. Also ist die leibliche Vereinigung der Zweck dieser bestimmten Körperteile. Was aber Zweck irgendwelcher natürlicher Dinge ist, kann nicht an sich schlecht sein: denn was von Natur aus ist, ist von der göttlichen Vorsehung auf einen Zweck hingeordnet, wie aus dem oben Gesagten (III 64) ersichtlich ist. Es ist also unmöglich, daß die leibliche Vereinigung an sich böse wäre.
Weiter. Die natürlichen Neigungen wohnen den Dingen von Gott her inne, der alles bewegt. Es ist also unmöglich, daß die natürliche Neigung irgendeiner Art auf etwas ginge, das an sich böse ist. Allen vollkommnen Lebewesen wohnt aber die natürliche Neigung zur leiblichen Vereinigung inne. Also ist es unmöglich, daß die leibliche Vereinigung an sich böse wäre.
Ebenso. Dasjenige, ohne das etwas Gutes oder sehr Gutes nicht sein kann, ist nicht an sich schlecht. Die Fortdauer der Art wird aber bei den Lebewesen nur durch Zeugung erhalten, und diese besteht in leiblicher Vereinigung. Es ist also unmöglich, daß die leibliche Vereinigung an sich böse wäre.
Daher heißt es 1 Kor 7, 28: „Eine Frau sündigt nicht, wenn sie heiratet.“
Hierdurch wird aber der Irrtum gewisser Leute ausgeschlossen, die behaupteten, jede leibliche Vereinigung sei unerlaubt: daher lehnen sie Ehe und Hochzeit völlig ab. Einige von ihnen behaupteten dies darum, weil sie glaubten, der leibliche Bereich stamme nicht aus einem guten, sondern aus einem bösen Prinzip.
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Vigilantius und später Wyclif sagten, dass die Anrufung der Heiligen eitel und nutzlos sei, aber das Konzil von Trient befiehlt den Bischöfen im Dekret über die Anrufung und Verehrung der Heiligen, das Gegenteil zu lehren.
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Der erste, der die den Heiligen geschuldete Verehrung leugnete, war Simon der Magier, der seinen Jüngern auferlegte, nicht die Bilder der Heiligen zu verehren, sondern sein eigenes Bild und das seiner Frau Helena.
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Die Häretiker wollen uns als Götzendiener verurteilen, weil wir die heiligen Bilder venerieren (verehren), ohne den Unterschied beachten zu wollen, der zwischen dem Götzenbild (Idol) und dem [heiligen] Bild besteht.
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Was ist Wahrheit? Thomas von Aquin ergründet das Verhältnis von Seiendem und Wahrem. Wahrheit ist die Übereinstimmung der Sache mit dem erkennenden Geist. Sie fügt dem Seienden nichts hinzu, sondern dessen Ordnung zum Verstand
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Skrupel rauben den Frieden der Seele. Die Lehre der Heiligen ist klar: Wer einem gelehrten, frommen Beichtvater gehorcht, geht den sichersten Weg. Warum Skrupulanten ihre Angst verachten sollen – und der Herr den Gehorsamen nie verlässt.
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Wer bittet, der empfängt; wer also nicht bittet, sagt die heilige Theresia, der erhält nichts. Und vor ihr sprach der heilige Jakobus: Iʜʀ ʜᴀʙᴛ ɴɪᴄʜᴛꜱ, ᴡᴇɪʟ ɪʜʀ ᴜᴍ ɴɪᴄʜᴛꜱ ʙɪᴛᴛᴇᴛ. (Jak 4,2)