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Gratisschriften zum katholischen Glauben — Nimm und lies! · Die aufgeführten Schriften besitzen die kirchliche Druckerlaubnis. Sie eignen sich für Schriftenstände, den Unterricht und die Katechese sowie für jede Form von Apostolat.
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Artikel
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Dieses Argument wiederholt denselben Kategorienfehler wie die vorherigen: Es verwechselt die göttliche Natur mit der angenommenen menschlichen Natur. Die Beschneidung Jesu betrifft ausschließlich seine wahre Menschheit. Gott als Gott bedarf keiner Beschneidung – aber Gott ist in Jesus wirklich Mensch geworden (Joh 1,14) und hat sich freiwillig dem Gesetz unterstellt, das er selbst Israel gegeben hatte.
Paulus formuliert es eindeutig: „Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt“ (Gal 4,4). Die Beschneidung ist also kein Zeichen göttlicher Unvollkommenheit, sondern Ausdruck des Gehorsams des Sohnes in seiner Menschwerdung. Jesus erfüllt das Gesetz nicht von außen, sondern von innen. Darum sagt er später: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern um es zu erfüllen“ (Mt 5,17).
Gerade hier zeigt sich die Tiefe der Inkarnation: Der ewige Sohn tritt nicht scheinbar in die Geschichte ein, sondern real. Er wird Glied des Bundesvolkes Israel, nimmt das Zeichen des Alten Bundes an und bereitet dadurch den Neuen Bund vor. Dass Gott sich beschneiden lässt, ist kein Widerspruch, sondern Ausdruck göttlicher Demut.
Die frühe Kirche verstand dies klar. Irenäus von Lyon betont, dass Christus „alles annahm, was der Mensch ist, um alles zu erlösen“ (Adversus haereses III,18,7). Die Beschneidung gehört zu diesem „Alles“.
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Meine Gegner werfen mir ein: „Jener Eunuch, den Philippus taufte, sagte doch auch nur: 'Ich glaube, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist', und wurde auf dieses Bekenntnis hin sogleich getauft.“ Soll also jemand nur dies zu antworten brauchen?
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Sie behaupteten einst, die Bewahrer des wahren katholischen Glaubens zu sein, weihen aber heute Frauen.
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Sie zeichnete sich nicht bloß durch den Adel ihrer Geburt sondern auch durch den ihres Herzens aus.
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Bei keiner Kunst maßt man sich an, sie zu lehren, bevor man sie gewissenhaft erlernt hat. Wie groß ist demnach der Leichtsinn, wenn Unerfahrene das Lehramt übernehmen, denn die Kunst aller Künste ist die Seelenleitung.
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Doch da möchte mich vielleicht jemand fragen, was denn ich selbst von jener Stelle des Apostels Paulus halte und wie ich meine, daß man sie auffassen müsse. Ich muß aber gestehen, es wäre mir viel lieber, wenn ich einsichtsvollere und gelehrtere Männer hören könnte, die sie so erklären, daß mein…
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„Selig sind die Armen im Geiste" (Mt 5,3). Betrübst du dich also, weil du auf einem Pfade wandelst, der zur Tugend führt? Weißt du nicht, dass dies uns große Zuversicht verleiht?