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Dieses Argument wiederholt denselben Kategorienfehler wie die vorherigen: Es verwechselt die göttliche Natur mit der angenommenen menschlichen Natur. Die Beschneidung Jesu betrifft ausschließlich seine wahre Menschheit. Gott als Gott bedarf keiner Beschneidung – aber Gott ist in Jesus wirklich Mensch geworden (Joh 1,14) und hat sich freiwillig dem Gesetz unterstellt, das er selbst Israel gegeben hatte.
Paulus formuliert es eindeutig: „Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt“ (Gal 4,4). Die Beschneidung ist also kein Zeichen göttlicher Unvollkommenheit, sondern Ausdruck des Gehorsams des Sohnes in seiner Menschwerdung. Jesus erfüllt das Gesetz nicht von außen, sondern von innen. Darum sagt er später: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern um es zu erfüllen“ (Mt 5,17).
Gerade hier zeigt sich die Tiefe der Inkarnation: Der ewige Sohn tritt nicht scheinbar in die Geschichte ein, sondern real. Er wird Glied des Bundesvolkes Israel, nimmt das Zeichen des Alten Bundes an und bereitet dadurch den Neuen Bund vor. Dass Gott sich beschneiden lässt, ist kein Widerspruch, sondern Ausdruck göttlicher Demut.
Die frühe Kirche verstand dies klar. Irenäus von Lyon betont, dass Christus „alles annahm, was der Mensch ist, um alles zu erlösen“ (Adversus haereses III,18,7). Die Beschneidung gehört zu diesem „Alles“.
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Thomas von Aquin beweist die Vergänglichkeit der Tierseele. Da ihre Tätigkeiten (Wahrnehmung und Bewegung) an den Körper gebunden sind, kann sie ohne ihn nicht fortbestehen. Platons Unsterblichkeitsthese wird widerlegt.
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Damit wir aber die Natur der Religion erkennen können, wollen wir nach dem Ursprung dieses Namens fragen. Der Name „Religion“ ist also, wie Augustinus im Buch Über die wahre Religion anzudeuten scheint, von „wiederverbinden“ [religare] genommen. Im eigentlichen Sinn aber heißt dasjenige gebunden,…
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Was Robert Mäder 1923 anprangerte, ist heute noch schlimmer: die Abkehr der Gesellschaft von Gott. Ein zeitloser Aufruf zur Rückkehr zum Christkönigtum gegen den modernen Liberalismus.
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Der moderne Irrtum, dass Himmelskörper unsere Entscheidungen beeinflussen, ist nicht neu, sondern wurde bereits in der Antike vertreten. Dieser Irrtum ist offensichtlich und nichtig. Der hl. Thomas von Aquin widerlegt die Argumente dafür.
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Wer Mühsames meidet und beim kleinsten Lustmangel aufgibt, ist wahrhaft weichlich – nicht wer großen Gefahren nachgibt. Denn echte Schwäche zeigt sich nicht im Scheitern an Überwältigendem, sondern im Nachgeben gegenüber dem Kleinen.
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Der Jakobusbrief stellt die Leser der Bibel vor viele Herausforderungen. Zum einen scheint das, was Jakobus über Glauben und Werke lehrt, dem zu widersprechen, was Paulus im Römer- und Galaterbrief zum selben Thema sagt. Beide behandeln Themen wie Glaube, Werke und Rechtfertigung, scheinen aber zu…