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Messbund der Priesterbruderschaft St. Petrus · Für Mitglieder dieses Bunds werden regelmäßig heilige Messen im Priesterseminar St. Petrus gefeiert.
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Wir beobachten, dass jeder Mensch das Ziel hat, glücklich zu sein oder glücklich zu werden. Auch wenn sich seine Mittel irren können, strebt er doch das vollkommene Gut an. Dies gilt für jeden Menschen. Nun beobachten wir Folgendes: Der Mensch versucht, glücklich zu werden oder glücklich zu sein, und dies ist eine unerreichbare Tat. Es mag sein, dass Dinge, Gefühle, Träume und körperliche Liebe dies sättigen mögen; dies gilt aber nur für eine beschränkte Zeit – bis zu einem Zeitpunkt, an dem das Glücklichsein verschwindet.
Ich antworte: Glücklichsein kann man weder aus sich selbst noch aus anderen Geschöpfen oder geschaffenen Dingen. Das Ziel ist es nicht, glücklich zu sein, sondern der Glückseligkeit zu folgen – und diese ist Christus. Außerhalb Christi gibt es kein Glück. Alles, was gut ist, ist vollkommen in ihm: die vollkommene Liebe, das vollkommene Glück, das vollkommene Leben.
Daher ist Glücklichsein im Leben nicht das Ziel, sondern die Glückseligkeit zu schauen. Dies findet statt in der Ewigkeit, wo wir Gott schauen werden – von Angesicht zu Angesicht. Dies ist die visio beatifica, die selige Anschauung Gottes.
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Vigilantius und später Wyclif sagten, dass die Anrufung der Heiligen eitel und nutzlos sei, aber das Konzil von Trient befiehlt den Bischöfen im Dekret über die Anrufung und Verehrung der Heiligen, das Gegenteil zu lehren.
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Der erste, der die den Heiligen geschuldete Verehrung leugnete, war Simon der Magier, der seinen Jüngern auferlegte, nicht die Bilder der Heiligen zu verehren, sondern sein eigenes Bild und das seiner Frau Helena.
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Die Häretiker wollen uns als Götzendiener verurteilen, weil wir die heiligen Bilder venerieren (verehren), ohne den Unterschied beachten zu wollen, der zwischen dem Götzenbild (Idol) und dem [heiligen] Bild besteht.
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Es scheint, dass die Heiligen im Himmel nicht für uns beten.
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Am teuersten sind Gott nicht die Seelen, die ständige Tröstung brauchen, sondern jene, die ihm auch in tiefer Verlassenheit treu dienen.
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Wenn ihr glaubt, dass es einen Gott gibt, müsst ihr auch glauben, dass es die wahre Religion gibt.