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Wir beobachten, dass jeder Mensch das Ziel hat, glücklich zu sein oder glücklich zu werden. Auch wenn sich seine Mittel irren können, strebt er doch das vollkommene Gut an. Dies gilt für jeden Menschen. Nun beobachten wir Folgendes: Der Mensch versucht, glücklich zu werden oder glücklich zu sein, und dies ist eine unerreichbare Tat. Es mag sein, dass Dinge, Gefühle, Träume und körperliche Liebe dies sättigen mögen; dies gilt aber nur für eine beschränkte Zeit – bis zu einem Zeitpunkt, an dem das Glücklichsein verschwindet.
Ich antworte: Glücklichsein kann man weder aus sich selbst noch aus anderen Geschöpfen oder geschaffenen Dingen. Das Ziel ist es nicht, glücklich zu sein, sondern der Glückseligkeit zu folgen – und diese ist Christus. Außerhalb Christi gibt es kein Glück. Alles, was gut ist, ist vollkommen in ihm: die vollkommene Liebe, das vollkommene Glück, das vollkommene Leben.
Daher ist Glücklichsein im Leben nicht das Ziel, sondern die Glückseligkeit zu schauen. Dies findet statt in der Ewigkeit, wo wir Gott schauen werden – von Angesicht zu Angesicht. Dies ist die visio beatifica, die selige Anschauung Gottes.
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Alle Ketzer dieser Zeit leugnen dies. Nun will ich das Gegenteil beweisen. Dazu bediene ich mich der Typologien des Alten Testaments, des göttlichen Rechtes und der Heiligen Schrift. Ich will anfangen mit 1 Makkabäer 14,41-48 darin heißt es: „Darum beschlossen die Juden und ihre Priester, Simeon…
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Der Reformator in seinem eigenen Licht betrachtet — aus seinen eigenen Schriften, Briefen und Tischreden
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Was der Katholik über Martin Luther (und den Protestanten) wissen muss.
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Der dritte Gewissensbiß des Verdammten wird die Erkenntnis des großen Gutes sein, das er verloren hat. Johannes Chrysostomus sagt, die Verdammten werden mehr wegen des Verlustes des Himmels gequält, als selbst durch die ärgsten Peinen der Hölle.
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Er wird sagen: O hätte ich mir doch jene Mühe für Gott gegeben, welche ich anwendete, um verdammt zu werden! Ich wäre ein großer Heiliger geworden; jetzt aber habe ich davon nichts als Gewissensbisse und eine ewige Pein die niemals aufhört.
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Wegen eines elenden viehischen Genusses also, der einen Augenblick lang dauerte, und kaum genossen, wie der Wind vorübereilte, werde ich, wird er sagen, in diesem Feuer sein und brennen müssen, voll Verzweiflung, und verlassen von allen.