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Wir beobachten, dass jeder Mensch das Ziel hat, glücklich zu sein oder glücklich zu werden. Auch wenn sich seine Mittel irren können, strebt er doch das vollkommene Gut an. Dies gilt für jeden Menschen. Nun beobachten wir Folgendes: Der Mensch versucht, glücklich zu werden oder glücklich zu sein, und dies ist eine unerreichbare Tat. Es mag sein, dass Dinge, Gefühle, Träume und körperliche Liebe dies sättigen mögen; dies gilt aber nur für eine beschränkte Zeit – bis zu einem Zeitpunkt, an dem das Glücklichsein verschwindet.
Ich antworte: Glücklichsein kann man weder aus sich selbst noch aus anderen Geschöpfen oder geschaffenen Dingen. Das Ziel ist es nicht, glücklich zu sein, sondern der Glückseligkeit zu folgen – und diese ist Christus. Außerhalb Christi gibt es kein Glück. Alles, was gut ist, ist vollkommen in ihm: die vollkommene Liebe, das vollkommene Glück, das vollkommene Leben.
Daher ist Glücklichsein im Leben nicht das Ziel, sondern die Glückseligkeit zu schauen. Dies findet statt in der Ewigkeit, wo wir Gott schauen werden – von Angesicht zu Angesicht. Dies ist die visio beatifica, die selige Anschauung Gottes.
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Thomas von Aquin beweist die Vergänglichkeit der Tierseele. Da ihre Tätigkeiten (Wahrnehmung und Bewegung) an den Körper gebunden sind, kann sie ohne ihn nicht fortbestehen. Platons Unsterblichkeitsthese wird widerlegt.
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Damit wir aber die Natur der Religion erkennen können, wollen wir nach dem Ursprung dieses Namens fragen. Der Name „Religion“ ist also, wie Augustinus im Buch Über die wahre Religion anzudeuten scheint, von „wiederverbinden“ [religare] genommen. Im eigentlichen Sinn aber heißt dasjenige gebunden,…
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Was Robert Mäder 1923 anprangerte, ist heute noch schlimmer: die Abkehr der Gesellschaft von Gott. Ein zeitloser Aufruf zur Rückkehr zum Christkönigtum gegen den modernen Liberalismus.
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Ein flammender Appell: Taufschein allein genügt nicht. Wie Hieronymus vor dem Richter müssen wir uns fragen: Sind wir wirklich Christen oder nur dem Namen nach? Mehr Ehrlichkeit! Wer katholisch heißt, lebe auch katholisch.
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Wie viel Klarheit uns der heilige Abbas Makarios schenkt. In einer verwirrten Zeit wirkt sie fast ungewohnt, und doch ist sie wahr. Der Büßer bekennt seine Schuld, der Seelsorger weist auf Gottes Erbarmen. Keine Ausreden, keine Verzweiflung, sondern
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Der Mensch lebt vom Gesetz, baut Staaten darauf, sperrt Menschen lebenslang ein – und empört sich über Gottes Gesetz. Dieser Widerspruch ist kein Versehen. Er ist Herzensblindheit. Eine Analyse, die anklagt.