Seite wird geladen …
Gut informierte Eltern, geschützte Kinder — Elternnetzwerk-Kinderschutz und Prävention · Diese Website wurde geschaffen, um Eltern über das neue Rahmenkonzept „Sexuelle Bildung" zu informieren, das das Erzbistum Hamburg ab dem Schuljahr 2026/2027 an allen katholischen Schulen einführen möchte. Es geht weit über eine altersgerechte Sexualaufklärung hinaus. Es fördert ein neues Verständnis von Sexualität, Geschlechtsidentität, Ehe, Familie und menschlichen Beziehungen und widerspricht der katholischen Lehre sowie dem Erziehungsauftrag der Eltern.
AnsehenSeite wird geladen …
Artikel
Lesezeit ca. 2 Min.
„Jesus war schwach, hatte Hunger und Durst (vgl. Mt 4,2; Joh 19,28). Gott kann weder ermüden noch Mangel leiden – also war Jesus nicht Gott.“
Diese Behauptung verkennt das zentrale Geheimnis der Menschwerdung. Gott wurde in Christus wirklich Mensch (Joh 1,14). Als Gott bleibt er ewig unveränderlich, allmächtig und unerschütterlich. Als Mensch nahm er wahrhaft alles an, was zu unserer menschlichen Natur gehört – außer der Sünde (Hebr 4,15). Hunger, Durst, Müdigkeit oder Leid sind deshalb kein Gegenargument gegen seine Gottheit, sondern gerade Beweis der wahren Inkarnation.
Das Neue Testament macht beides deutlich: Er ist der Allmächtige, der den Sturm stillt (Mk 4,39), Tote erweckt (Joh 11,43–44) und als „Herr der Herrlichkeit“ (1 Kor 2,8) verehrt wird – und zugleich der, der ermüdet am Brunnen sitzt (Joh 4,6) und am Kreuz „Mich dürstet“ ruft (Joh 19,28). Diese Spannung ist kein Widerspruch, sondern die Wahrheit der zwei Naturen: In der göttlichen Natur bleibt er unerschütterlich Gott, in der menschlichen Natur teilt er unsere Bedürftigkeit.
Die Kirche hat das präzise formuliert: „Einer und derselbe Christus, Sohn, Herr, einziggeboren, erkannt in zwei Naturen, unvermischt, ungetrennt“ (Konzil von Chalkedon, 451, DH 301). Nicht die Gottheit hungert oder leidet, sondern die angenommene Menschheit – und doch ist es derselbe Gott, der im Fleisch leidet.
Darum konnte Ignatius von Antiochien († um 107) paradox sagen: „Mein Gott wurde geboren… mein Gott litt und starb“ (Brief an die Epheser 7,2; 18,2). Nicht, weil die Gottheit selbst veränderlich wäre, sondern weil der ewige Sohn die menschliche Natur so innig vereint hat, dass alles, was er als Mensch erleidet, dem Gottessohn selbst zugeschrieben werden darf.
Gegenargument der Gegenseite
„Hunger und Durst sind Beweise menschlicher Begrenztheit – Gott kann das nicht.“
Kurze Widerlegung
Ja, Gott an sich kennt keinen Mangel. Aber der ewige Sohn hat in der Inkarnation wahre Menschennatur angenommen. Darum ist es kein Widerspruch, sondern Ausdruck seiner Liebe: Gott selbst hat Hunger und Durst erfahren, um uns in allem gleich zu werden und uns zu erlösen.
Kostenlos · für iPhone und iPad · öffnet den App Store
Lesezeit ca. 7 Min.
Petrus Canisius beleuchtet die katholische Dogmatik, die Rolle der mündlichen Tradition neben der Heiligen Schrift sowie die historische Abgrenzung gegenüber klassischen Einwänden.
Lesezeit ca. 14 Min.
Dieser Abschnitt zerlegt arianische wie griechische (orthodoxe) Irrtümer, zeigt den Ausgang des Geistes vom Sohn und bekräftigt die katholische Wahrheit!
Lesezeit ca. 17 Min.
Maria ist aus berühmtem und heiligem Geschlecht, weil ihre Eltern sich durch Tugend und den Adel ihres Stammes auszeichneten.
Lesezeit ca. 3 Min.
Das innere Gebet gliedert sich in drei Teile: Vorbereitung, Betrachtung und Abschluss
Lesezeit ca. 4 Min.
Wer behauptet, Wahrheit sei rein subjektiv, begibt sich auf ein intellektuelles Terrain, das bereits von Aristoteles und Thomas von Aquin vor Jahrhunderten gründlich geräumt wurde.
Lesezeit ca. 15 Min.
Der Teufel führt die Sünder nicht mit offenen Augen in die Hölle, sondern mit geschlossenen: Zuerst blendet er sie, und dann führt er sie mit sich fort, damit sie ewig quälende Pein erleiden.