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Messbund der Priesterbruderschaft St. Petrus · Für Mitglieder dieses Bunds werden regelmäßig heilige Messen im Priesterseminar St. Petrus gefeiert.
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„‚Sohn Gottes‘ ist nur eine metaphorische Redewendung in der Bibel, wie auch andere Gerechte ‚Söhne Gottes‘ genannt werden. Es ist kein Dogma, sondern ein Ehrentitel für Jesus als Prophet.“
Es stimmt, dass im Alten Testament „Söhne Gottes“ manchmal metaphorisch für Engel (Hiob 1,6) oder für Israel (Hos 11,1) gebraucht wird. Aber die neutestamentliche Bezeichnung Jesu als „Sohn Gottes“ ist wesentlich anders: Sie meint nicht nur Nähe zu Gott, sondern göttliche Wesensgleichheit.
Jesus selbst verwendet die Anrede „mein Vater“ in einzigartiger Weise. Während er seine Jünger lehrt zu beten „Vater unser“ (Mt 6,9), unterscheidet er sich davon: „Mein Vater und euer Vater“ (Joh 20,17). Er beansprucht also eine exklusive, ewige Sohnschaft. Als er sagte: „Mein Vater wirkt bis jetzt, und auch ich wirke“ (Joh 5,17), verstanden die Juden sofort den Anspruch: „Darum suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er Gott seinen eigenen Vater nannte und sich damit Gott gleichstellte“ (Joh 5,18).
Zahlreiche Stellen bestätigen dies: Petrus bekennt Jesus als „den Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16,16), und Jesus bestätigt dieses Bekenntnis als Offenbarung des Vaters. Bei der Taufe (Mt 3,17) und Verklärung (Mt 17,5) bezeugt die Stimme des Vaters selbst: „Dies ist mein geliebter Sohn.“ Thomas ruft aus: „Mein Herr und mein Gott!“ (Joh 20,28). Paulus nennt ihn „den eigenen Sohn“ Gottes, der „nicht verschont“ wurde (Röm 8,32) und unterscheidet ihn damit von allen anderen Geschöpfen.
Die Kirche verstand von Anfang an, dass es sich um eine ontologische, nicht nur metaphorische Sohnschaft handelt. Ignatius von Antiochien spricht von „Jesus Christus, unserem Gott“ (Brief an die Römer Proömium, um 107). Irenäus von Lyon betont: „Der eingeborene Sohn, das Wort Gottes, ist unser Herr und Gott und Retter und König“ (Adv. haer. III,19,1).
Das Dogma von der wahren Gottessohnschaft wurde auf dem Konzil von Nicäa (325) festgehalten: Jesus Christus ist „gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater“. Hätte „Sohn Gottes“ nur eine Metapher bedeutet, wäre dieser theologische Kampf überflüssig gewesen.
Gegenargument der Gegenseite
„Im Alten Testament werden viele als ‚Söhne Gottes‘ bezeichnet – Jesus ist also nicht einzigartig.“
Kurze Widerlegung:
Ja, es gibt metaphorische Anwendungen. Aber im Fall Jesu ist die Rede von der einzigen, eingeborenen Sohnschaft (monogenes, Joh 1,18), nicht von einer allgemeinen Kindschaft. Er ist nicht „einer unter vielen“, sondern der eine, durch den alle anderen Kinder Gottes werden können (Joh 1,12).
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Vigilantius und später Wyclif sagten, dass die Anrufung der Heiligen eitel und nutzlos sei, aber das Konzil von Trient befiehlt den Bischöfen im Dekret über die Anrufung und Verehrung der Heiligen, das Gegenteil zu lehren.
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Der erste, der die den Heiligen geschuldete Verehrung leugnete, war Simon der Magier, der seinen Jüngern auferlegte, nicht die Bilder der Heiligen zu verehren, sondern sein eigenes Bild und das seiner Frau Helena.
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Die Häretiker wollen uns als Götzendiener verurteilen, weil wir die heiligen Bilder venerieren (verehren), ohne den Unterschied beachten zu wollen, der zwischen dem Götzenbild (Idol) und dem [heiligen] Bild besteht.
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Es scheint, dass die Heiligen im Himmel nicht für uns beten.
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Am teuersten sind Gott nicht die Seelen, die ständige Tröstung brauchen, sondern jene, die ihm auch in tiefer Verlassenheit treu dienen.
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Wenn ihr glaubt, dass es einen Gott gibt, müsst ihr auch glauben, dass es die wahre Religion gibt.