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Messbund der Priesterbruderschaft St. Petrus · Für Mitglieder dieses Bunds werden regelmäßig heilige Messen im Priesterseminar St. Petrus gefeiert.
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Aus denselben Gründen kann auch dargelegt werden, daß ein Mensch sich von einer Todsünde nur durch die Gnade wieder erheben kann.
Denn durch eine Todsünde kehrt sich der Mensch vom letzten Ziel ab. Auf das letzte Ziel aber ist der Mensch nur durch die Gnade hingeordnet (III 147). Also kann der Mensch sich nur durch die Gnade von der Sünde wieder erheben.
Zudem. Eine Kränkung wird nur durch Liebe getilgt. Aber durch eine Todsünde begeht der Mensch eine Kränkung Gottes: es heißt nämlich, daß „Gott die Sünder haßt“ (Weish 14, 9; Eccli 12, 6), insofern er sie des letzten Ziels beraubt, das er denen vorbehält, die er liebt. Also kann ein Mensch sich von einer Todsünde nur durch die Gnade wieder erheben, durch die gewissermaßen Freundschaft zwischen Gott und Mensch geschlossen wird.
Hierzu können alle Beweisgründe angeführt werden, die oben (III 147 ff.) zur Notwendigkeit der Gnade aufgestellt wurden.
Daher heißt es Jes 43, 25: „Ich bin es selbst, der ich deine Ungerechtigkeiten um meinetwillen tilge.“ Und Ps 85, 3 steht: „Du hast die Ungerechtigkeit deines Volks vergeben: alle ihre Sünden hast du bedeckt.“
Hierdurch wird aber der Irrtum der Pelagianer ausgeschlossen, die behaupteten, der Mensch könne sich durch seinen freien Willen von der Sünde wieder erheben.
Artikel, die auf diesen Text verweisen — für Kontext, vorangehende Schritte und verwandte Einwände.
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