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Aus denselben Gründen kann auch dargelegt werden, daß ein Mensch sich von einer Todsünde nur durch die Gnade wieder erheben kann.
Denn durch eine Todsünde kehrt sich der Mensch vom letzten Ziel ab. Auf das letzte Ziel aber ist der Mensch nur durch die Gnade hingeordnet (III 147). Also kann der Mensch sich nur durch die Gnade von der Sünde wieder erheben.
Zudem. Eine Kränkung wird nur durch Liebe getilgt. Aber durch eine Todsünde begeht der Mensch eine Kränkung Gottes: es heißt nämlich, daß „Gott die Sünder haßt“ (Weish 14, 9; Eccli 12, 6), insofern er sie des letzten Ziels beraubt, das er denen vorbehält, die er liebt. Also kann ein Mensch sich von einer Todsünde nur durch die Gnade wieder erheben, durch die gewissermaßen Freundschaft zwischen Gott und Mensch geschlossen wird.
Hierzu können alle Beweisgründe angeführt werden, die oben (III 147 ff.) zur Notwendigkeit der Gnade aufgestellt wurden.
Daher heißt es Jes 43, 25: „Ich bin es selbst, der ich deine Ungerechtigkeiten um meinetwillen tilge.“ Und Ps 85, 3 steht: „Du hast die Ungerechtigkeit deines Volks vergeben: alle ihre Sünden hast du bedeckt.“
Hierdurch wird aber der Irrtum der Pelagianer ausgeschlossen, die behaupteten, der Mensch könne sich durch seinen freien Willen von der Sünde wieder erheben.
Artikel, die auf diesen Text verweisen — für Kontext, vorangehende Schritte und verwandte Einwände.
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Zum Schlusse der ganzen Erörterung wollen wir ein göttliches Gericht oder Zeugnis beifügen. Denn Gott zeigte, nach Entstehung der Spaltung, auf vielfache Art, ob die Griechen irrten oder die Lateiner. Bis zur Zeit der Spaltung hatte Griechenland eine solche Blüte von gelehrten und heiligen…
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Aber es ist notwendig, ihre Einwürfe zu widerlegen. Der erste lautet: die dritte allgemeine Synode verbot jede Änderung an dem Symbol, denn es steht am Ende des Conciliums: „Die hl. Synode setzte fest, dass es niemanden erlaubt sei, einen anderen Glauben vorzutragen oder schriftlich zu verfassen,…
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Noch habe ich zu zeigen, dass die Lateiner durch die Hinzufügung jenes Teiles „Und vom Sohne“ das Symbol erklären konnten und mussten. Zuerst will ich nun zeigen, dass sie es tun mussten. Sodann, dass die Lateiner es ohne die Griechen konnten. Dass das Symbol erklärt werden müsse, erhellt nun…
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In diesem Auszug aus der Summa Theologiae untersucht Thomas von Aquin, ob lässliche Sünden zu Todsünden werden können. Er verneint eine direkte Umwandlung des Aktes, zeigt aber auf, wie sie dispositiv oder durch die Zielsetzung dazu führen können.
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Viele leben in Todsünde und merken es nicht. Die moderne Welt hat das Gewissen umgedeutet, die Sünde verharmlost und Gott zum Schweigen gebracht. Ein Mahnruf, der unbequem ist, aber notwendig.
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Manchmal verlasse ich den Beichtstuhl mit Zweifeln im Kopf: „Habe ich wirklich richtig gebeichtet? Hätte ich bei bestimmten Dingen genauer sein müssen? War ich am Ende aufrichtig genug?“