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Gut informierte Eltern, geschützte Kinder — Elternnetzwerk-Kinderschutz und Prävention · Diese Website wurde geschaffen, um Eltern über das neue Rahmenkonzept „Sexuelle Bildung" zu informieren, das das Erzbistum Hamburg ab dem Schuljahr 2026/2027 an allen katholischen Schulen einführen möchte. Es geht weit über eine altersgerechte Sexualaufklärung hinaus. Es fördert ein neues Verständnis von Sexualität, Geschlechtsidentität, Ehe, Familie und menschlichen Beziehungen und widerspricht der katholischen Lehre sowie dem Erziehungsauftrag der Eltern.
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Die katholische Kirche hält an der klaren Lehre fest, dass die Taufe notwendig zum Heil ist, weil Jesus sagt:
„Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.“ (Joh 3,5)
In der Taufe werden die Erbsünde getilgt, die heiligmachende Gnade geschenkt und der Mensch wird wirklich neu geboren als Kind Gottes. Die Taufe wirkt ex opere operato – das heißt objektiv und unabhängig vom subjektiven psychologischen Zustand des Empfängers. Neugeboren zu sein in Christus ist keine Gefühlslage, sondern eine wirkliche neue Schöpfung.
Doch was ist mit einem Kind, das stirbt, bevor es getauft werden konnte, ohne eigene Schuld? Die Kirche spricht hier mit Demut, aber auch mit Hoffnung. Sie weiß um die Notwendigkeit der Taufe, aber sie weiß ebenso, dass Gott größer ist als unsere Mittel.
Kein persönliches Verschulden des Kindes
Ein Baby kann keine persönliche Sünde begehen. Wenn es nicht getauft wird, dann geschieht das nicht aus eigener Ablehnung Gottes, sondern durch die Umstände, zum Beispiel weil die Eltern aus Irrglauben die Taufe verweigern oder nie suchen.
Darum sagt die Kirche:
„Was die Kinder betrifft, die gestorben sind, ohne die Taufe empfangen zu haben, so vertraut die Kirche sie der Barmherzigkeit Gottes an … die große Barmherzigkeit Gottes und die zärtliche Liebe Jesu zu den Kindern lassen uns darauf hoffen, dass es einen Weg des Heils für die Kinder gibt, die ohne Taufe gestorben sind.“ (KKK 1261)
Gott ist nicht an die Sakramente gebunden
Thomas von Aquin lehrt klar:
„Gott hat die Sakramente an uns gebunden, aber Er ist nicht an die Sakramente gebunden.“ (Summa Theologiae III, q.64, a.7 ad 3)
Das heißt: Wir müssen die Taufe empfangen, weil uns dieser Weg geoffenbart ist. Aber Gott ist souverän. Er kann auf Wegen retten, die wir nicht kennen, wenn jemand unschuldig an der Taufe gehindert wird.
Die Hoffnung der Kirche für ungetaufte Kinder
Die Kirche spricht in der Begräbnisliturgie ausdrücklich Gebete für Kinder, die ohne Taufe gestorben sind, und sagt:
Wir wissen nicht genau, wie Gott handelt.
Wir wissen aber, dass Gott will, dass alle Menschen gerettet werden (vgl. 1 Tim 2,4).
Wir wissen, dass Jesus sagt: „Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran; denn solchen gehört das Reich Gottes.“ (Mk 10,14)
Darum gilt: Wir dürfen hoffen und vertrauen.
Zusammenfassung
Ein ungetauftes Baby, das ohne eigene Schuld stirbt – etwa weil seine Eltern es aus Irrglauben an der Taufe gehindert haben –ist nicht persönlich schuldig,
war tatsächlich vom Sakrament ausgeschlossen, wird aber von der Kirche voller Hoffnung der Barmherzigkeit Gottes anvertraut.
Die Taufe bleibt notwendig zum Heil, aber die Kirche vertraut darauf, dass Gott selbst Wege kennt, wie Er einem solchen Kind das Heil schenken kann. Wir wissen nicht das „Wie“, aber wir wissen, dass Er gerecht und barmherzig ist.
Hoffnungswort:
„Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran; denn solchen gehört das Reich Gottes.“ (Mk 10,14)
Bibelstellen:
Gottes universale Heilsabsicht: (1 Tim 2,4; Joh 3,16)
Jesu ausdrückliche Liebe zu Kindern: (Mk 10,14; Mt 18,14)
Gottes Abscheu vor dem Tod und sein Wille zum Leben: (Weisheit 1,13–14)
Seine Barmherzigkeit gegenüber den Kleinen: (Ps 116,5–6)
Daraus folgt: Wir wissen nicht, wie Gott es tut, aber wir dürfen mit der Kirche hoffen, dass die Kinder, die ohne eigene Schuld nicht getauft wurden, von der Barmherzigkeit Christi umfangen sind.
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