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Gut informierte Eltern, geschützte Kinder — Elternnetzwerk-Kinderschutz und Prävention · Diese Website wurde geschaffen, um Eltern über das neue Rahmenkonzept „Sexuelle Bildung" zu informieren, das das Erzbistum Hamburg ab dem Schuljahr 2026/2027 an allen katholischen Schulen einführen möchte. Es geht weit über eine altersgerechte Sexualaufklärung hinaus. Es fördert ein neues Verständnis von Sexualität, Geschlechtsidentität, Ehe, Familie und menschlichen Beziehungen und widerspricht der katholischen Lehre sowie dem Erziehungsauftrag der Eltern.
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Einwand 1: Es scheint, dass es unpassend für die Mutter Gottes war, in den Tempel zu gehen, um gereinigt zu werden. Denn Reinigung setzt Unreinheit voraus. Aber in der seligsten Jungfrau war keine Unreinheit, wie oben dargelegt (Quaestiones [27], 28). Daher hätte sie nicht in den Tempel gehen sollen, um gereinigt zu werden.
Einwand 2: Ferner steht geschrieben (Lev 12,2-4): „Wenn eine Frau Samen empfangen und ein männliches Kind geboren hat, soll sie sieben Tage unrein sein"; und folglich ist es ihr verboten, in das Heiligtum einzutreten, bis die Tage ihrer Reinigung erfüllt sind." Aber die seligste Jungfrau gebar ein männliches Kind, ohne den Samen eines Mannes zu empfangen. Daher hatte sie es nicht nötig, in den Tempel zu kommen, um gereinigt zu werden.
Einwand 3: Ferner wird die Reinigung von Unreinheit allein durch die Gnade bewirkt. Aber die Sakramente des Alten Gesetzes verliehen keine Gnade; vielmehr hatte sie ja den Urheber der Gnade selbst bei sich. Daher war es nicht passend, dass die seligste Jungfrau in den Tempel kam, um gereinigt zu werden
Dagegen spricht die Autorität der Schrift, wo gesagt wird (Lk 2,22), dass „die Tage" der Reinigung Marias „gemäß dem Gesetz des Mose erfüllt waren".
Ich antworte darauf: Da die Fülle der Gnade von Christus auf seine Mutter überströmte, so ziemte es sich, dass die Mutter ihrem Sohn in der Demut gleich sei: denn „Gott gibt den Demütigen Gnade", wie in Jak 4,6 geschrieben steht. Und deshalb, so wie Christus, obwohl er dem Gesetz nicht unterworfen war sich dennoch der Beschneidung und den anderen Lasten des Gesetzes unterwerfen wollte, um ein Beispiel der Demut und des Gehorsams zu geben; und um seine Billigung des Gesetzes zu zeigen; und wiederum, um den Juden eine Ausrede zu nehmen, ihn zu verleumden: aus denselben Gründen wollte es dass auch seine Mutter die Vorschriften des Gesetzes erfülle, denen sie dennoch nicht unterworfen war.
Antwort auf Einwand 1: Obwohl die seligste Jungfrau keine Unreinheit hatte, wollte sie dennoch die Observanz der Reinigung erfüllen, nicht weil sie ihrer bedurfte, sondern wegen der Vorschrift des Gesetzes. So sagt der Evangelist ausdrücklich, dass die Tage ihrer Reinigung „gemäß dem Gesetz" erfüll waren; denn sie bedurfte keiner Reinigung in sich selbst.
Antwort auf Einwand 2: Mose scheint seine Worte so gewählt zu haben, um die Unreinheit von der Mutter Gottes auszuschließen, die „ohne Empfang von Samen" schwanger war. Es ist daher klar, dass sie nicht verpflichtet war, jene Vorschrift zu erfüllen, sondern die Observanz der Reinigung aus eigenem Antrieb ertullte, wie oben dargelegt.
Antwort auf Einwand 3: Die Sakramente des Gesetzes reinigten nicht von der Unreinheit der Sünde, was durch die Gnade geschieht, sondern sie schatteten diese Reinigung voraus: denn sie reinigten durch eine Art fleischlicher Reinigung von der Unreinheit einer gewissen Irregularität, wie in der FS, Quaesti [102], Artikel [5]; FS, Quaestio [103], Artikel [2] dargelegt. Aber die seligste Jungfrau zog sich keine Unreinheit zu und bedurfte folglich nicht der Reinigung.
Quelle: Summa Theologiae dritter Teil, Frage 37, Artikel 4
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