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Messbund der Priesterbruderschaft St. Petrus · Für Mitglieder dieses Bunds werden regelmäßig heilige Messen im Priesterseminar St. Petrus gefeiert.
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Einwand 1: Es scheint, dass die Verdammten niemals das Böse bereuen, das sie getan haben. Denn Bernhard sagt über das Hohelied [*Vgl. De Consideratione v, 12; De Gratia et Libero Arbitrio ix], dass „die Verdammten immer dem Bösen zustimmen, das sie getan haben!" Daher bereuen sie niemals die Sünden, die sie begangen haben.
Einwand 2: Ferner ist der Wunsch, nicht gesündigt zu haben, ein guter Wille. Aber die Verdammten werden niemals einen guten Willen haben. Daher werden die Verdammten niemals wünschen, nicht gesündigt zu haben: und so folgt dieselbe Schlussfolgerung wie oben
Einwand 3: Ferner ist gemäß Damascenus (De Fide Orth. ii) „der Tod für den Menschen das, was der Fall für die Engel war." Aber der Wille des Engels ist nach seinem Fall unwiderruflich, so dass er sich nicht von der Wahl zurückziehen kann, durch die er zuvor gesündigt hat [*Vgl. FP, Frage [64], Artikel [21]. Daher können auch die Verdammten die von ihnen begangenen Sünden nicht bereuen.
Einwand 4: Ferner wird die Bosheit der Verdammten in der Hölle größer sein als die der Sünder in der Welt. Nun bereuen in dieser Welt einige Sünder die begangenen Sünden nicht, entweder durch Verblendung des Geistes, wie die Häretiker, oder durch Verhärtung, wie jene, „die sich freuen, wenn sie Böse getan haben, und frohlocken in den schlimmsten Dingen" (Spr 2,14). Daher usw.
Dagegen spricht, was von den Verdammten gesagt wird (Weish 5,3): „Sie bereuen in sich selbst [Vulg.: 'Sie sprechen in sich selbst, bereuend']" Ferner sagt der Philosoph (Ethic. ix, 4), dass „die Bösen voller Reue sind; denn nachher tut ihnen leid, woran sie zuvor Vergnügen fanden. Daher bereuen die Verdammten, da sie die Schlechtesten sind, umso mehr. Ich antworte darauf, dass eine Person eine Sünde auf zweifache Weise bereuen kann: auf eine Weise direkt, auf eine andere Weise indirekt. Derjenige bereut eine Sünde direkt, der die Sünde als solche hasst: und derjenige bereut indirekt, der sie aufgrund von etwas damit Verbundenem hasst, zum Beispie Strafe oder etwas dergleichen. Dementsprechend werden die Bösen ihre Sünden nicht direkt bereuen, weil die Zustimmung zur Bosheit der Sünde in ihnen verbleiben wird; aber sie werden indirekt bereuen, insofern sie unter der Strafe leiden werden, die ihnen für die Sünde auferlegt ist
Antwort auf Einwand 1: Die Verdammten wollen die Bosheit, aber scheuen die Strafe: und so bereuen sie indirekt die begangene Bosheit.
Antwort auf Einwand 2: Zu wünschen, man hätte nicht gesündigt aufgrund der Schändlichkeit des Lasters, ist ein guter Wille: aber dieser Wille wird nicht in den Bösen sein.
Antwort auf Einwand 3: Es wird für die Verdammten möglich sein, ihre Sünden zu bereuen, ohne ihren Willen von der Sünde abzuwenden, weil sie in ihren Sünden nicht das scheuen werden, was sie bisher begehrten, sondern etwas anderes, nämlich die Strafe.
Antwort auf Einwand 4: Wie verhärtet Menschen in dieser Welt auch sein mögen, sie bereuen die Sünden indirekt, wenn sie für sie bestraft werden. So sagt Augustinus (Quaest. 83, qu. 36): „Wir sehen, dass die wildesten Bestien durch Furcht vor Schmerz von den größten Vergnügungen abgehalten werden.
Quelle: Summa Theologiae Supplement, Frage 98, Artikel 2
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Meine Gegner werfen mir ein: „Jener Eunuch, den Philippus taufte, sagte doch auch nur: 'Ich glaube, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist', und wurde auf dieses Bekenntnis hin sogleich getauft.“ Soll also jemand nur dies zu antworten brauchen?
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Sie behaupteten einst, die Bewahrer des wahren katholischen Glaubens zu sein, weihen aber heute Frauen.
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Sie zeichnete sich nicht bloß durch den Adel ihrer Geburt sondern auch durch den ihres Herzens aus.
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Bei keiner Kunst maßt man sich an, sie zu lehren, bevor man sie gewissenhaft erlernt hat. Wie groß ist demnach der Leichtsinn, wenn Unerfahrene das Lehramt übernehmen, denn die Kunst aller Künste ist die Seelenleitung.
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Doch da möchte mich vielleicht jemand fragen, was denn ich selbst von jener Stelle des Apostels Paulus halte und wie ich meine, daß man sie auffassen müsse. Ich muß aber gestehen, es wäre mir viel lieber, wenn ich einsichtsvollere und gelehrtere Männer hören könnte, die sie so erklären, daß mein…
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„Selig sind die Armen im Geiste" (Mt 5,3). Betrübst du dich also, weil du auf einem Pfade wandelst, der zur Tugend führt? Weißt du nicht, dass dies uns große Zuversicht verleiht?