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„Gott ist ewig und ohne Anfang. Jesus aber wurde geboren in Bethlehem von Maria. Also kann Jesus nicht Gott sein, da er einen Anfang hat.“
Dieses Argument vermischt zwei Ebenen. Die Geburt Jesu in Bethlehem betrifft seine Menschwerdung, nicht seinen ewigen Ursprung. Der Glaube der Kirche bekennt klar: Jesus Christus ist als Gott von Ewigkeit her beim Vater – „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“ (Joh 1,1). Der Sohn hat keinen Anfang, er ist „vor aller Zeit geboren aus dem Vater“ (Nicänisches Glaubensbekenntnis). In der Zeit jedoch nahm er eine menschliche Natur an und wurde „geboren aus der Jungfrau Maria“ (Gal 4,4).
Die Geburt in Bethlehem betrifft also seine Menschheit, nicht seine Gottheit. Wie sagt Athanasius: „Es ist derselbe, der vor aller Zeit aus dem Vater gezeugt ist und in den letzten Tagen für uns aus Maria geboren wurde“ (Orationes contra Arianos II,70). Augustinus erklärt: „Vor der Zeit ist er vom Vater geboren, in der Zeit von der Mutter“ (Sermo 186,1).
Die Schrift selbst unterscheidet: „Sein Ursprung reicht zurück in die Urzeit, in die Tage der Ewigkeit“ (Mi 5,1). Jesus bekennt: „Ehe Abraham war, bin ich“ (Joh 8,58) – er spricht nicht „ich war“, sondern „ich bin“, und beansprucht so den Gottesnamen aus Ex 3,14.
Die Inkarnation ist also keine Einschränkung der Ewigkeit, sondern ihre Offenbarung: Der ewige Gott tritt in die Zeit, ohne seine Ewigkeit zu verlieren. Wer die Geburt in Bethlehem mit einem „Anfang Gottes“ verwechselt, verkennt den Unterschied zwischen Natur und Person: Eine göttliche Person nimmt eine menschliche Natur an.
Gegenargument der Gegenseite
„Aber eine Geburt bedeutet doch immer einen Anfang – also kann Jesus nicht ewig sein.“
Kurze Widerlegung
Die Geburt in Bethlehem betrifft seine Menschheit. In seiner Gottheit ist er ewig „gezeugt, nicht geschaffen“. Zwei verschiedene Geburten, ein und derselbe Herr: ewig aus dem Vater, zeitlich aus Maria.
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Alle Ketzer dieser Zeit leugnen dies. Nun will ich das Gegenteil beweisen. Dazu bediene ich mich der Typologien des Alten Testaments, des göttlichen Rechtes und der Heiligen Schrift. Ich will anfangen mit 1 Makkabäer 14,41-48 darin heißt es: „Darum beschlossen die Juden und ihre Priester, Simeon…
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Was der Katholik über Martin Luther (und den Protestanten) wissen muss.
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Der dritte Gewissensbiß des Verdammten wird die Erkenntnis des großen Gutes sein, das er verloren hat. Johannes Chrysostomus sagt, die Verdammten werden mehr wegen des Verlustes des Himmels gequält, als selbst durch die ärgsten Peinen der Hölle.
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Er wird sagen: O hätte ich mir doch jene Mühe für Gott gegeben, welche ich anwendete, um verdammt zu werden! Ich wäre ein großer Heiliger geworden; jetzt aber habe ich davon nichts als Gewissensbisse und eine ewige Pein die niemals aufhört.
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Wegen eines elenden viehischen Genusses also, der einen Augenblick lang dauerte, und kaum genossen, wie der Wind vorübereilte, werde ich, wird er sagen, in diesem Feuer sein und brennen müssen, voll Verzweiflung, und verlassen von allen.