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Die überlieferte Lateinische Messe weltweit finden · Alle Messen, die gemäß den 1962 geltenden liturgischen Büchern gefeiert werden, mit Zustimmung der Bischöfe der katholischen Kirche und des Heiligen Stuhls unter der Leitung von Papst Leo XIV.
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Zum Schlusse der ganzen Erörterung wollen wir ein göttliches Gericht oder Zeugnis beifügen. Denn Gott zeigte, nach Entstehung der Spaltung, auf vielfache Art, ob die Griechen irrten oder die Lateiner. Bis zur Zeit der Spaltung hatte Griechenland eine solche Blüte von gelehrten und heiligen Männern, dass alle allgemeine Concilien bei den Griechen gefeiert worden sind. Nach der Spaltung hatten sie aber beinahe 800 Jahre kein Concilium, keinen durch Wunder ausgezeichneten heiligen Mann, sehr wenige Gelehrte. Die Lateiner hatten aber zu derselben Zeit zwölf allgemeine Concilien und unzählige Partikularsynoden. Auch in jedem Jahrhundert durch Wunder hervorleuchtende Männer, neue geistliche Orden, sehr viele Gelehrte.
Überdies hat in dieser Zeit der Glaube der Lateiner Zuwachs bekommen in Indien und Amerika. Der Glaube der Griechen vermindert sich aber von Tag zu Tag. Die Griechen haben sich nach den Niederlagen auf den Concilien viermal oder fünfmal und vielleicht auch öfter zu unserem Glauben bekehrt und wandten sich immer wieder zu ihrem Irrtum.
Die Lateiner blieben immer bei den Glaubensstreitigkeiten Sieger und beim alten Glauben und der alten Lehre. Endlich findet sich bei den Lateinern noch die Blüte mächtigster Reiche und Länder. Das Reich der Griechen ist aber durch die Türken, die Feinde Christi, fast ganz geendet und zerstört worden. Die Griechen selbst sind gezwungen, in der jammervollsten Knechtschaft zu leben und das schwerste Joch der Gefangenschaft zu tragen.
Und auf dass sie einsähen, die Ursache ihres Unterganges sei die Hartnäckigkeit im Irrtum über den Ausgang des heiligen Geistes, wurde an Pfingsten Konstantinopel von den Türken erobert, der Kaiser getötet und das Reich gänzlich vernichtet. Denn nach der Nachricht des Gerard Mercator (Chronolog.) sagte im Jahre 1452, am 28. Mai, Mohammed seinem Heere den letzten Sturm an und nahm am folgenden Tage Konstantinopel ein. In jenem Jahre fiel aber das Pfingstfest auf den 28. Mai, wie aus der goldenen Zahl und dem Sonntagsbuchstaben, womit man die beweglichen Feste aufsucht, erhellt. Die goldene Zahl war 9 und der Sonntagsbuchstabe A. Darum verglichen viele die griechische Kirche mit dem Reiche von Samaria, welches sich vom wahren Tempel trennte und endlich in fortwährende Gefangenschaft geführt worden ist.
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Vigilantius und später Wyclif sagten, dass die Anrufung der Heiligen eitel und nutzlos sei, aber das Konzil von Trient befiehlt den Bischöfen im Dekret über die Anrufung und Verehrung der Heiligen, das Gegenteil zu lehren.
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Der erste, der die den Heiligen geschuldete Verehrung leugnete, war Simon der Magier, der seinen Jüngern auferlegte, nicht die Bilder der Heiligen zu verehren, sondern sein eigenes Bild und das seiner Frau Helena.
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Die Häretiker wollen uns als Götzendiener verurteilen, weil wir die heiligen Bilder venerieren (verehren), ohne den Unterschied beachten zu wollen, der zwischen dem Götzenbild (Idol) und dem [heiligen] Bild besteht.
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Was ist Wahrheit? Thomas von Aquin ergründet das Verhältnis von Seiendem und Wahrem. Wahrheit ist die Übereinstimmung der Sache mit dem erkennenden Geist. Sie fügt dem Seienden nichts hinzu, sondern dessen Ordnung zum Verstand
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Skrupel rauben den Frieden der Seele. Die Lehre der Heiligen ist klar: Wer einem gelehrten, frommen Beichtvater gehorcht, geht den sichersten Weg. Warum Skrupulanten ihre Angst verachten sollen – und der Herr den Gehorsamen nie verlässt.
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Wer bittet, der empfängt; wer also nicht bittet, sagt die heilige Theresia, der erhält nichts. Und vor ihr sprach der heilige Jakobus: Iʜʀ ʜᴀʙᴛ ɴɪᴄʜᴛꜱ, ᴡᴇɪʟ ɪʜʀ ᴜᴍ ɴɪᴄʜᴛꜱ ʙɪᴛᴛᴇᴛ. (Jak 4,2)