Seite wird geladen …
Seite wird geladen …
Artikel
Lesezeit ca. 2 Min.
Dieses Argument ist historisch und biblisch unhaltbar. Zwar finden wir Stellen, an denen Jesus betet, bevor er handelt (z. B. Joh 11,41–42 vor der Auferweckung des Lazarus). Aber entscheidend ist: Jesus führt seine Wunder im eigenen Namen und aus eigener Autorität aus, nicht wie ein Prophet, der Gott um ein Wunder bittet.
Mose oder Elija mussten immer zu Gott flehen (vgl. 1 Kön 17,20–21; Ex 15,25). Jesus aber sagt schlicht: „Steh auf, nimm dein Bett und geh!“ (Joh 5,8). Er befiehlt mit göttlicher Vollmacht – und es geschieht. Bei der Heilung des Aussätzigen sagt er nicht: „Gott heile dich“, sondern: „Ich will – werde rein!“ (Mk 1,41). Beim Sturm spricht er mit schöpferischer Macht: „Schweig! Sei still!“ (Mk 4,39) – und die Natur gehorcht ihm. Kein Prophet wagte je, Wind und Wellen zu befehlen.
Das Neue Testament betont gerade diesen Unterschied. Die Leute erkennen: „Er lehrt mit Vollmacht, nicht wie die Schriftgelehrten“ (Mk 1,22). Selbst die Dämonen gehorchen ihm unmittelbar (Mk 1,27). Und Jesus macht klar: „Alles, was der Vater tut, das tut gleicherweise auch der Sohn“ (Joh 5,19). Er ist kein bloßer Bittsteller, sondern der göttliche Herr, der aus eigener Macht wirkt.
Die frühen Kirchenväter bezeugen dasselbe. Ignatius von Antiochien nennt Christus „den Arzt des Leibes und der Seele, geboren und ungeboren, Gott im Fleisch“ (Brief an die Epheser 7,2, um 107). Irenäus von Lyon betont in Adversus Haereses (II,32, um 180), dass Jesus Wunder „nicht wie Magier oder Propheten durch fremde Macht, sondern durch seine eigene göttliche Kraft“ tat.
Gegenargument der Gegenseite
„Jesus hat nur mit Gottes Kraft geheilt – so wie die Propheten.“
Kurze Widerlegung:
Die Propheten sprachen nie im eigenen Namen. Jesus dagegen spricht durchweg im Imperativ: „Ich sage dir, steh auf!“ (Lk 7,14). Er beansprucht die göttliche Autorität selbst. Darum erschraken die Menschen und sagten: „So etwas haben wir noch nie gesehen“ (Mk 2,12).
Kostenlos · für iPhone und iPad · öffnet den App Store
Lesezeit ca. 7 Min.
Alle Ketzer dieser Zeit leugnen dies. Nun will ich das Gegenteil beweisen. Dazu bediene ich mich der Typologien des Alten Testaments, des göttlichen Rechtes und der Heiligen Schrift. Ich will anfangen mit 1 Makkabäer 14,41-48 darin heißt es: „Darum beschlossen die Juden und ihre Priester, Simeon…
Lesezeit ca. 21 Min.
Der Reformator in seinem eigenen Licht betrachtet — aus seinen eigenen Schriften, Briefen und Tischreden
Lesezeit ca. 12 Min.
Was der Katholik über Martin Luther (und den Protestanten) wissen muss.
Lesezeit ca. 5 Min.
Der dritte Gewissensbiß des Verdammten wird die Erkenntnis des großen Gutes sein, das er verloren hat. Johannes Chrysostomus sagt, die Verdammten werden mehr wegen des Verlustes des Himmels gequält, als selbst durch die ärgsten Peinen der Hölle.
Lesezeit ca. 5 Min.
Er wird sagen: O hätte ich mir doch jene Mühe für Gott gegeben, welche ich anwendete, um verdammt zu werden! Ich wäre ein großer Heiliger geworden; jetzt aber habe ich davon nichts als Gewissensbisse und eine ewige Pein die niemals aufhört.
Lesezeit ca. 5 Min.
Wegen eines elenden viehischen Genusses also, der einen Augenblick lang dauerte, und kaum genossen, wie der Wind vorübereilte, werde ich, wird er sagen, in diesem Feuer sein und brennen müssen, voll Verzweiflung, und verlassen von allen.