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Nein. Subjektive Gefühle sind wandelbar und kulturabhängig. Inspiration ist eine objektive Gabe Gottes, die durch die von Christus bestellte Kirche erkannt und bezeugt wird.
Reformatorische Kriterien wie „inneres Zeugnis des Geistes“ oder „was tröstet, ist inspiriert“ zerfallen in der Praxis: Teile der Schrift sind sperrig (Chronikbücher), während nichtkanonische Werke (z. B. Nachfolge Christi) hoch „erbaulich“ sind. Das zeigt: Ergriffenheit unterscheidet nicht sicher zwischen Göttlichem und Nicht-Göttlichem.
Die katholische Route achtet das innere Wirken des Geistes (der sensus fidei), lässt aber das entscheidende Urteil bei dem Lehramt, das Christus gestiftet hat. „Der Glaube kommt vom Hören“ (Röm 10,17 EÜ) – also von der verkündigenden Kirche, nicht von Privatgefühl.
Quellen:
Schrift (EÜ): Röm 10,17; 2 Petr 1,20–21.
Väter/Lehrer: Augustinus; Thomas von Aquin (Instrumentalursache: Gott Urheber, Mensch echtes Werkzeug).
Lehramt: Dei Verbum 10–11.
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Thomas von Aquin beweist die Vergänglichkeit der Tierseele. Da ihre Tätigkeiten (Wahrnehmung und Bewegung) an den Körper gebunden sind, kann sie ohne ihn nicht fortbestehen. Platons Unsterblichkeitsthese wird widerlegt.
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Damit wir aber die Natur der Religion erkennen können, wollen wir nach dem Ursprung dieses Namens fragen. Der Name „Religion“ ist also, wie Augustinus im Buch Über die wahre Religion anzudeuten scheint, von „wiederverbinden“ [religare] genommen. Im eigentlichen Sinn aber heißt dasjenige gebunden,…
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Was Robert Mäder 1923 anprangerte, ist heute noch schlimmer: die Abkehr der Gesellschaft von Gott. Ein zeitloser Aufruf zur Rückkehr zum Christkönigtum gegen den modernen Liberalismus.
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Ein flammender Appell: Taufschein allein genügt nicht. Wie Hieronymus vor dem Richter müssen wir uns fragen: Sind wir wirklich Christen oder nur dem Namen nach? Mehr Ehrlichkeit! Wer katholisch heißt, lebe auch katholisch.
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Wie viel Klarheit uns der heilige Abbas Makarios schenkt. In einer verwirrten Zeit wirkt sie fast ungewohnt, und doch ist sie wahr. Der Büßer bekennt seine Schuld, der Seelsorger weist auf Gottes Erbarmen. Keine Ausreden, keine Verzweiflung, sondern
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Der Mensch lebt vom Gesetz, baut Staaten darauf, sperrt Menschen lebenslang ein – und empört sich über Gottes Gesetz. Dieser Widerspruch ist kein Versehen. Er ist Herzensblindheit. Eine Analyse, die anklagt.