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Die überlieferte Lateinische Messe weltweit finden · Alle Messen, die gemäß den 1962 geltenden liturgischen Büchern gefeiert werden, mit Zustimmung der Bischöfe der katholischen Kirche und des Heiligen Stuhls unter der Leitung von Papst Leo XIV.
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Artikel
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„In der Bibel befiehlt Gott Grausames, etwa Kinder zu essen (vgl. 2 Kön 6,28–29). Ein solches Buch kann nicht Gottes Wort sein.“
Dieser Einwand beruht auf einem groben Missverständnis des Textes. In 2 Kön 6,28–29 geht es nicht um ein göttliches Gebot, sondern um eine historische Schilderung der Hungersnot während der Belagerung Samarias durch die Aramäer. Die verzweifelte Situation wird so dramatisch, dass zwei Frauen in ihrer Not beschließen, ihre Kinder zu essen. Der König erfährt davon, zerreißt seine Kleider und klagt Gott an. Nirgendwo im Text heißt es, dass Gott dies befiehlt oder billigt – im Gegenteil: die Szene ist als Schockbild extremster Verzweiflung dargestellt, nicht als göttliche Anordnung.
Die Heilige Schrift kennt solche drastischen Berichte: Sie zeigen die Konsequenz der Abkehr von Gott und die Zerstörungskraft menschlicher Sünde. Schon in Dtn 28,53 wird angedroht, dass in Zeiten des Gerichts „die eigenen Kinder zur Speise werden“ – nicht als Willensbefehl Gottes, sondern als Folge von Krieg und Sünde. Die Bibel verschweigt also das Grauen der Geschichte nicht, sondern zeigt, wohin die Abkehr vom Bund führt.
Wesentlich ist: Befehl und Bericht sind zu unterscheiden. Gott gebietet niemals Kannibalismus; vielmehr verbietet er ausdrücklich Blutgenuss und Unreinheit (Lev 17,10–14). Dass in äußerster Not Menschen zu solchem Greuel greifen, wird nüchtern erzählt, um die Tragik zu verdeutlichen.
Die Kirchenväter lasen solche Stellen typologisch: Augustinus nennt sie „Zeichen der Verhärtung, wenn Menschen sich selbst zerfressen“ (De civitate Dei III,31). Sie sind Mahnungen, wie tief Sünde den Menschen entstellt.
Darum bleibt die Bibel Gottes Wort im Menschenwort (vgl. Dei Verbum 12): Gott inspiriert nicht jede Tat, die erzählt wird, sondern durch die Schilderung der schlimmsten Abgründe führt er uns zur Wahrheit – dass nur die Treue zu ihm Heil bringt.
Gegenargument der Gegenseite
„Aber wenn die Bibel Gottes Wort ist, warum enthält sie solche Grausamkeiten überhaupt?“
Kurze Widerlegung
Gerade weil sie wahrhaftig ist. Sie beschönigt nicht, sondern zeigt die Tragik der Sünde. Gott offenbart sich inmitten der Geschichte – auch in ihren Abgründen –, um zu zeigen, dass nur seine Gnade Rettung bringt.
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Vigilantius und später Wyclif sagten, dass die Anrufung der Heiligen eitel und nutzlos sei, aber das Konzil von Trient befiehlt den Bischöfen im Dekret über die Anrufung und Verehrung der Heiligen, das Gegenteil zu lehren.
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Der erste, der die den Heiligen geschuldete Verehrung leugnete, war Simon der Magier, der seinen Jüngern auferlegte, nicht die Bilder der Heiligen zu verehren, sondern sein eigenes Bild und das seiner Frau Helena.
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Die Häretiker wollen uns als Götzendiener verurteilen, weil wir die heiligen Bilder venerieren (verehren), ohne den Unterschied beachten zu wollen, der zwischen dem Götzenbild (Idol) und dem [heiligen] Bild besteht.
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Es scheint, dass die Heiligen im Himmel nicht für uns beten.
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Am teuersten sind Gott nicht die Seelen, die ständige Tröstung brauchen, sondern jene, die ihm auch in tiefer Verlassenheit treu dienen.
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Wenn ihr glaubt, dass es einen Gott gibt, müsst ihr auch glauben, dass es die wahre Religion gibt.