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Muslime behaupten, Jesus sei nur ein Prophet wie Mose und Mohammed. Diese Behauptung hält einer ernsthaften Prüfung nicht stand.
Es stimmt, dass Jesus Prophet ist, insofern er Gottes Wort verkündet. Doch er ist nicht auf die Stufe anderer Propheten zu reduzieren. Während die Propheten stets sagten: „So spricht der Herr“, spricht Jesus mit eigener göttlicher Vollmacht: „Ich aber sage euch.“ (Mt 5,22). Damit tritt er nicht als bloßer Bote auf, sondern als Ursprung und Vollender der Botschaft. Er ist nicht nur Prophet, sondern auch Priester und König und vor allem der eingeborene Sohn Gottes.
Die Heilige Schrift bezeugt dies eindeutig. Jesus erklärt: „Ehe Abraham war, bin ich.“ (Joh 8,58) und nimmt damit den Gottesnamen für sich in Anspruch. Er sagt: „Ich und der Vater sind eins.“ (Joh 10,30). Der Apostel Thomas fällt vor ihm nieder und bekennt: „Mein Herr und mein Gott!“ (Joh 20,28), und Jesus nimmt dieses Bekenntnis an. Er vergibt Sünden (Mk 2,5–7), eine Vollmacht, die allein Gott zusteht. Er gebietet Wind und Wellen, erweckt Tote und offenbart damit eine Macht, die kein anderer Prophet beanspruchen könnte.
Die ersten Christen verstanden dies und bezeugten es mit ihrem Leben. Ignatius von Antiochien nennt ihn im Jahr 107 „Gott im Menschen, wahrer Arzt und Herr“. Justin der Märtyrer bezeichnet ihn als den ewigen Logos, der von Anfang an bei Gott war. Wäre Jesus nur ein Prophet gewesen, wäre ihre Anbetung Götzendienst. Doch sie beteten ihn an, weil sie wussten: Er ist wahrer Gott.
Auch die Vernunft bestätigt dies. Wenn Jesus sich als Gott bezeichnete, dann war er entweder ein Lügner, ein Irrer oder er ist wirklich der, der er sagte. Da sein Leben heilig, seine Lehre vollkommen und seine Auferstehung von vielen Zeugen bekräftigt ist, bleibt nur die letzte Möglichkeit: Er ist wahrhaft der Herr. Selbst der Koran stellt Jesus über alle anderen Propheten: Er ist von der Jungfrau geboren, ohne Sünde, er wirkt Wunder, er ist „Geist Gottes“ und „Wort Gottes“. Diese Titel werden keinem anderen Propheten zugeschrieben.
Im Vergleich zu Mohammed tritt die Einzigartigkeit Christi noch deutlicher hervor. Mohammed wirkte keine göttlichen Wunder, Jesus aber heilte, stillte den Sturm und erweckte Tote. Mohammed starb und blieb im Grab, Jesus aber ist auferstanden und lebt. Mohammed brachte ein Buch, Jesus aber schenkte sein eigenes Leben als Erlösung für die Welt. Mohammed sagte: „Ich bin nur ein Gesandter.“ Jesus aber erklärte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Joh 14,6).
Muslime versuchen oft, die Weissagung aus Dtn 18,15–18 auf Mohammed zu deuten: „Einen Propheten wie mich wird der Herr, dein Gott, dir aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, erstehen lassen; auf ihn sollt ihr hören.“ Doch eine genaue Betrachtung zeigt, dass dies unmöglich ist. Erstens spricht Mose von einem Propheten aus der Mitte Israels, aus seinen Brüdern. Mohammed jedoch entstammt nicht Israel, sondern den Ismaeliten. Christus hingegen wurde aus dem Volk Israel geboren, aus dem Stamm Juda. Zweitens stand Mose in einzigartiger Gemeinschaft mit Gott, er sprach „von Angesicht zu Angesicht“ mit ihm (Dtn 34,10). Nur Christus erfüllt dies, da er der ewige Sohn ist, der im Schoß des Vaters ruht (Joh 1,18). Drittens war Mose Mittler des Bundes. Ein Prophet „wie Mose“ muss also ebenfalls Mittler eines neuen Bundes sein. Mohammed brachte keine Erlösung, Christus aber stiftete den Neuen Bund in seinem Blut (Lk 22,20). Viertens deutet das Neue Testament selbst diese Verheißung eindeutig: Petrus verkündet in Apg 3,22–23, dass dieser Prophet Jesus ist. Damit ist die Schrift selbst Zeuge gegen die Behauptung, Mohammed sei gemeint.
Die Schlussfolgerung ist eindeutig: Jesus Christus ist nicht einfach ein Prophet unter vielen. Er ist der menschgewordene Sohn Gottes, wahrer Gott und wahrer Mensch. Mose kündigte ihn an, die Propheten wiesen auf ihn hin, und in ihm erfüllt sich die ganze Verheißung. Mohammed dagegen kann diesen Anspruch nicht erheben. Jesus allein ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
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