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Messbund der Priesterbruderschaft St. Petrus · Für Mitglieder dieses Bunds werden regelmäßig heilige Messen im Priesterseminar St. Petrus gefeiert.
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Dieses Argument übersieht die zentrale Wahrheit der Menschwerdung. Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch (Joh 1,14; Konzil von Chalcedon, 451). In seiner göttlichen Natur braucht er kein Gebet, denn als Sohn ist er eins mit dem Vater (Joh 10,30). Aber in seiner menschlichen Natur lebt er vollkommen als der neue Adam, der für uns betet, uns das Beten lehrt und den vollkommenen Gehorsam gegenüber dem Vater vollzieht.
Das Gebet Jesu ist kein Beweis gegen seine Gottheit, sondern gerade ein Zeugnis für die Realität seiner Menschwerdung: „Er erniedrigte sich und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz“ (Phil 2,8). Als wahrer Mensch richtet er sich betend an den Vater; als wahrer Gott ist er zugleich derjenige, zu dem die Jünger beten dürfen.
Zudem offenbaren die Gebete Jesu die innige Beziehung zwischen Vater und Sohn: „Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst“ (Joh 11,41–42). Kein Prophet konnte je so beten – mit der Gewissheit, dass jedes Wort erhört wird. Das ist Zeichen göttlicher Autorität, nicht Schwäche.
Die Kirchenväter verstanden das klar: Augustinus erklärt in De Trinitate (Buch 1, Kap. 11), dass Christus „betet als Mensch, erhört wird als Gott“. Athanasius schreibt in Orationes contra Arianos (um 360): „Wenn er betet, so betet er für uns, als Mensch; wenn er erhört, so erhört er als Gott.“
Gegenargument der Gegenseite
„Jesus betete, weil er wie ein Prophet vollkommen von Gott abhängig war.“
Kurze Widerlegung:
Ja, er betete als wahrer Mensch – aber kein Prophet hat je gesagt: „Alles, worum ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun“ (Joh 14,13). Das Gebet Jesu ist nicht Ausdruck bloßer Abhängigkeit, sondern Offenbarung seiner einzigartigen Sohnschaft und göttlichen Macht.
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Vigilantius und später Wyclif sagten, dass die Anrufung der Heiligen eitel und nutzlos sei, aber das Konzil von Trient befiehlt den Bischöfen im Dekret über die Anrufung und Verehrung der Heiligen, das Gegenteil zu lehren.
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Der erste, der die den Heiligen geschuldete Verehrung leugnete, war Simon der Magier, der seinen Jüngern auferlegte, nicht die Bilder der Heiligen zu verehren, sondern sein eigenes Bild und das seiner Frau Helena.
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Die Häretiker wollen uns als Götzendiener verurteilen, weil wir die heiligen Bilder venerieren (verehren), ohne den Unterschied beachten zu wollen, der zwischen dem Götzenbild (Idol) und dem [heiligen] Bild besteht.
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Es scheint, dass die Heiligen im Himmel nicht für uns beten.
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Am teuersten sind Gott nicht die Seelen, die ständige Tröstung brauchen, sondern jene, die ihm auch in tiefer Verlassenheit treu dienen.
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Wenn ihr glaubt, dass es einen Gott gibt, müsst ihr auch glauben, dass es die wahre Religion gibt.