Seite wird geladen …
Seite wird geladen …

Joseph Aloisius Ratzinger (1927–2022), weltweit bekannt als Papst Benedikt XVI., war einer der einflussreichsten Theologen und kirchlichen Denker des 20. und 21. Jahrhunderts.
Geboren in Marktl am Inn, Bayern, widmete sich Ratzinger früh der theologischen Wissenschaft. Bevor er 2005 zum 265. Nachfolger Petri gewählt wurde, lehrte er als Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an verschiedenen Universitäten, darunter Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg. Als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre prägte er maßgeblich die katholische Doktrin unter Papst Johannes Paul II.
Seine Amtszeit als Papst (2005–2013) war geprägt von dem Bemühen, den Glauben im Dialog mit der modernen Vernunft zu verankern und die Kontinuität der kirchlichen Tradition zu bewahren. Im Februar 2013 trat er als erster Papst seit Jahrhunderten freiwillig von seinem Amt zurück und lebte bis zu seinem Tod am 31. Dezember 2022 im Vatikan.
Ratzingers Werk zeichnet sich durch eine tiefgreifende exegetische und philosophische Fundierung aus. Zentrale Themen seiner Schriften sind:
Joseph Ratzinger hinterließ ein umfangreiches schriftstellerisches Vermächtnis. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören:
Seine Schriften bleiben auch nach seinem Tod wesentliche Referenzpunkte für die katholische Theologie und die geistige Auseinandersetzung mit der Moderne.
Lesezeit ca. 14 Min.
Glaube und Unglaube sind heute untrennbar verwoben. Der Gläubige wird vom Zweifel, der Ungläubige vom „Vielleicht ist es doch wahr“ heimgesucht. Diese gemeinsame Anfechtung macht den Zweifel zum Ort der Kommunikation und bricht Selbstgewissheit auf.