Wer das Gesetz befolgt, bringt viele Opfer dar,
Gemeinschaftsopfer, wer die Gebote hält.
Wer Liebe übt, bringt Speiseopfer dar,
und wer ein Almosen gibt, spendet Dankopfer.
Das Wohlgefallen des Herrn ist die Abkehr vom Bösen,und ein Sühnopfer die Abkehr vom Unrecht.
Erscheine nicht mit leeren Händen vor dem Herrn,
denn dies alles geschieht nach der Vorschrift.
Das Opfer des Gerechten macht den Altar fett,und es ist Wohlgeruch vor dem Herrn.
Das Opfer des Gerechten ist angenehm,sein Gedenkopfer wird nicht vergessen werden.
Mit gebefreudigem Herzen ehre den Herrn,und lass die Erstlinge, die du opferst, nicht zu gering ausfallen.
Bei all deinen Abgaben mach ein freundliches Gesicht,und weihe den Zehnten mit frohem Sinn.
Gib dem Höchsten entsprechend seinen Gaben an dich,gebefreudig und nach bestem Können.
Denn der Herr zahlt zurück,und siebenfach wird er es dir erstatten.
Unternimm keine Bestechung,denn er nimmt sie nicht an.
Verlass dich nicht auf Opfer aus unrechtem Gut,denn der Herr ist Richter, und bei ihm ist kein Ansehen der Person.
Er ist nicht parteiisch gegen den Armen,und er erhört die Gebete aus der Not.
Er verwirft nicht das Rufen der Waisennoch die Witwe mit der Menge ihrer Klagen.
Die Tränen der Witwe, die über ihre Wangen fließen,
und das Schluchzen, sprechen sie nicht gegen den, der sie verursacht?
Wer dem Herrn von Herzen dient, findet Aufnahme,und seine Bitte kommt bis zu den Wolken.
Das Geschrei des Elenden dringt durch die Wolkenund tröstet sich nicht, bis es am Ziel ist. Es weicht nicht, bis der Allerhöchste herschaut
und gerecht richtet und Recht schafft. Auch wird Gott nicht zögern und Geduld an ihnen üben,bis er die Hüften des Bedrückers zerschmettertund an den Völkern Vergeltung geübt hat,
bis er die Menge der Stolzen zerschlagenund das Zepter der Frevler zerbrochen hat,
bis er dem Menschen sein Tun vergoltenund das Treiben des Menschen gemäß seiner Anschläge,
bis er seinem Volk Gerechtigkeit erwiesenund es erfreut hat durch sein Erbarmen.
Willkommen ist das Erbarmen des Herrn in der Zeit der Bedrängnis,wie ein Gewitterregen in der Zeit der Dürre.