[Ein Lied von Asaf.]
Herr, o schweige mir nicht!Bleib nicht still, o Gott, bleibe nicht ruhig!
Denn siehe, wie toben doch deine Feinde;und die dich hassen, sie erheben das Haupt.
Sie planen Böses gegen dein Volk,wider deinen Schützling halten sie Rat.
Sie sagen: Kommt, wir wollen sie ausrotten als Volk,Israels Name werde nicht mehr genannt.
Wahrlich, einmütig halten sie Rat,ein Bündnis gehen sie ein gegen dich.
Die Zelte Edoms, die Ismaeliter,Moab und die Hagariter,
Gebal und Ammon und Amalek,die Philister und die Bewohner von Tyrus.
Auch die Assyrer haben sich mit ihnen verbündet,sie leihen Hilfe den Söhnen des Lot.
Tu an ihnen, wie du tatest an Midian,an Sisera und Jabin am Kischonbach.
Sie wurden vernichtet bei En-Dor,sie sind geworden zum Dünger des Feldes.
Tu an ihren Fürsten wie an Oreb und Seeb,an all ihren Führern tu wie an Sebach und Zalmunna,
die da sagten: Zu Eigen lasst uns nehmen Gottes Gefild! --
Mein Gott, lass sie wirbeln wie Blätter im Sturm,wie Spreu vor dem Wind!
Wie das Feuer, das entzündet den Wald,wie die Lohe, die umlodert die Berge,
so jage sie im Sturm,in deinem Wetter erschrecke sie!
Ihr Angesicht bedecke mit Schmach,und suchen sollen sie deinen Namen, o Herr.
Schande soll sie treffen und Verwirrung auf immer,sie sollen schmählich zugrunde gehen.
Und erkennen sollen sie dich, der du heißt: Der Herr!Du allein bist über alle Lande erhaben.