[Dem Chormeister; ein Psalm von David.]
Höre, o Gott, meine Stimme, ich klage vor dir;vor dem Schrecken des Feindes bewahre mein Leben!
Schütze mich vor der Rotte der Bösen,vor dem Toben der Frevler.
Sie wetzen ihre Zunge gleich einem Schwert,gleich giftigen Pfeilen schnellen sie ab ihre Rede,
um den Schuldlosen zu treffen aus ihrem Versteck,ohne Scheu ihn jählings zu fällen.
Entschlossen sind sie zum Bösen,ihm heimlich Schlingen zu legen, fassen sie ihren Plan.Sie sagen: Wer wird uns sehen?
Frevel denken sie aus, verbergen schlau ihre Ränke;eines jeden Herz und Sinn ist ein Abgrund!
Gott aber trifft sie mit seinen Pfeilen,jählings sind sie geschlagen mit Wunden.
Untergang bereitet ihnen die eigene Zunge.Alle, die sie sehen, schütteln das Haupt über sie.
Und alle sind ergriffen von Furcht und preisen das Walten des Herrn,und sie erwägen, was er getan hat.
Es freut sich der Gerechte im Herrn,er findet bei ihm seine Zuflucht;alle, die redlichen Herzens sind, dürfen sich rühmen.