[Ein Psalm von Asaf.] Gott steht auf in der Götterversammlung,inmitten der Göttersöhne hält er Gericht:
Wie lange noch werdet ihr richten zu Unrecht,wie lange zu Willen sein der Gottlosen Sache?
Führt die Sache des Unterdrückten und Waisen,dem Geringen und Armen schafft sein Recht!
Den Unterdrückten und Dürftigen macht frei,der Hand der Frevler entreißt ihn.
Doch sie erfassen es nicht und haben nicht Einsicht,in Finsternis gehen sie dahin.Es wanken alle Festen der Erde.
Wohl sprach ich: Zwar seid ihr Götter,und Söhne des Höchsten allesamt.
Doch, wahrlich, sterben müsst ihr wie Menschen,wie jeder der Fürsten werdet ihr fallen.
Gott, steh auf und richte die Erde,denn zu Recht sind alle Völker dein Eigen.