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Lesezeit ca. 2 Min.
Bist du, o Herr, da die Ewigkeit dein ist, wohl unkundig denen, das ich dir sage, oder siehst du erst zur Zeit, was in der Zeit geschieht? Warum erzähle ich dir erst so vieles? Sicherlich nicht, daß du sie durch mich erführst, sondern ich erhebe mein Herz zu dir und die Herzen meiner Leser, auf daß wir alle sprechen: „Der Herr ist groß und hoch zu loben.“ Ich habe es gesagt und werde es nochmals sagen: „Aus Liebe zu deiner Liebe tue ich es." Denn wir beten ja auch zu dir, obwohl die Wahrheit sagt: "Euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe denn ihr ihn bittet.“ Um unsere Hingebung dir kundzutun, bekennen wir dir unser Elend und deine Barmherzigkeit über uns, auf daß du uns gänzlich befreitest, wie du es begonnen hattest, damit wir aufhörten, in uns elend zu sein und selig wären in dir; denn du hast uns berufen, daß wir geistlich arm seien, sanftmütig, Leid tragen und hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, barmherzig, reinen Herzens, friedfertig. Siehe, vieles habe ich dir nach bestem Wissen und Wollen erzählt; denn du wolltest es zuerst, daß ich dir mein Gott und Herr bekennete, denn du bist freundlich und deine Güte währet ewiglich.
Quelle: Augustinus von Hippo, Bekenntnisse, 11 Buch, Kapitel 1
Vom Autor festgelegte Folgetexte in Lesereihenfolge — zum Weiterlesen und zur inhaltlichen Einordnung.
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Der Hymnus Adoro te devote („Gottheit tief verborgen“) von Thomas von Aquin ist eine theologische und dichterische Meditation, die dieses Geheimnis der Wandlung (Transsubstantiation) greifbar macht.
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Das Feuer vernichtet das Gold nicht. Gold ist absolut feuerbeständig. Das Fegefeuer ist kein Ort der Vernichtung (wie die Hölle), sondern ein Ort der Läuterung.
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Ein weit verbreiteter Irrtum, insbesondere in der modernen New-Age-Bewegung des 21. Jahrhunderts.
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Alle Ketzer dieser Zeit leugnen dies. Nun will ich das Gegenteil beweisen. Dazu bediene ich mich der Typologien des Alten Testaments, des göttlichen Rechtes und der Heiligen Schrift. Ich will anfangen mit 1 Makkabäer 14,41-48 darin heißt es: „Darum beschlossen die Juden und ihre Priester, Simeon…
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Der dritte Gewissensbiß des Verdammten wird die Erkenntnis des großen Gutes sein, das er verloren hat. Johannes Chrysostomus sagt, die Verdammten werden mehr wegen des Verlustes des Himmels gequält, als selbst durch die ärgsten Peinen der Hölle.
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Er wird sagen: O hätte ich mir doch jene Mühe für Gott gegeben, welche ich anwendete, um verdammt zu werden! Ich wäre ein großer Heiliger geworden; jetzt aber habe ich davon nichts als Gewissensbisse und eine ewige Pein die niemals aufhört.