Seite wird geladen …
Seite wird geladen …
Artikel

Lesezeit ca. 2 Min.
Bist du, o Herr, da die Ewigkeit dein ist, wohl unkundig denen, das ich dir sage, oder siehst du erst zur Zeit, was in der Zeit geschieht? Warum erzähle ich dir erst so vieles? Sicherlich nicht, daß du sie durch mich erführst, sondern ich erhebe mein Herz zu dir und die Herzen meiner Leser, auf daß wir alle sprechen: „Der Herr ist groß und hoch zu loben.“ Ich habe es gesagt und werde es nochmals sagen: „Aus Liebe zu deiner Liebe tue ich es." Denn wir beten ja auch zu dir, obwohl die Wahrheit sagt: "Euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe denn ihr ihn bittet.“ Um unsere Hingebung dir kundzutun, bekennen wir dir unser Elend und deine Barmherzigkeit über uns, auf daß du uns gänzlich befreitest, wie du es begonnen hattest, damit wir aufhörten, in uns elend zu sein und selig wären in dir; denn du hast uns berufen, daß wir geistlich arm seien, sanftmütig, Leid tragen und hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, barmherzig, reinen Herzens, friedfertig. Siehe, vieles habe ich dir nach bestem Wissen und Wollen erzählt; denn du wolltest es zuerst, daß ich dir mein Gott und Herr bekennete, denn du bist freundlich und deine Güte währet ewiglich.
Quelle: Augustinus von Hippo, Bekenntnisse, 11 Buch, Kapitel 1
Vom Autor festgelegte Folgetexte in Lesereihenfolge — zum Weiterlesen und zur inhaltlichen Einordnung.
Kostenlos · für iPhone und iPad · öffnet den App Store
Lesezeit ca. 4 Min.
Gott ist in allem zu gehorchen, weil er Ursprung aller Wahrheit, Gerechtigkeit und Ordnung ist. Seine Gebote widersprechen nie der Tugend, auch wenn sie menschlich schwer verständlich erscheinen. Wahrer Gehorsam heißt zu wollen, was Gott von uns will
Lesezeit ca. 4 Min.
Gehorsam ist nicht blindes Unterwerfen, sondern Teil der von Gott geordneten Ordnung. Wie in der Natur Höheres das Niedere lenkt, so sollen Menschen rechtmäßiger Autorität folgen. Freier Wille bleibt bestehen, denn wahrer Gehorsam kann freiwillig und
Lesezeit ca. 3 Min.
Liebt Gott wirklich alle gleich? Das klingt gerecht, aber stimmt es auch? Warum sind manche größer beschenkt als andere? Die Antwort führt tiefer: Gottes Liebe ist nicht gleichmachend, sondern ordnend – und gerade darin vollkommen gerecht.
Lesezeit ca. 12 Min.
Thomas von Aquin beweist die Vergänglichkeit der Tierseele. Da ihre Tätigkeiten (Wahrnehmung und Bewegung) an den Körper gebunden sind, kann sie ohne ihn nicht fortbestehen. Platons Unsterblichkeitsthese wird widerlegt.
Lesezeit ca. 10 Min.
Damit wir aber die Natur der Religion erkennen können, wollen wir nach dem Ursprung dieses Namens fragen. Der Name „Religion“ ist also, wie Augustinus im Buch Über die wahre Religion anzudeuten scheint, von „wiederverbinden“ [religare] genommen. Im eigentlichen Sinn aber heißt dasjenige gebunden,…
Lesezeit ca. 8 Min.
Ein flammender Appell: Taufschein allein genügt nicht. Wie Hieronymus vor dem Richter müssen wir uns fragen: Sind wir wirklich Christen oder nur dem Namen nach? Mehr Ehrlichkeit! Wer katholisch heißt, lebe auch katholisch.