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Gratisschriften zum katholischen Glauben — Nimm und lies! · Die aufgeführten Schriften besitzen die kirchliche Druckerlaubnis. Sie eignen sich für Schriftenstände, den Unterricht und die Katechese sowie für jede Form von Apostolat.
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Wenn ihr glaubt, dass es einen Gott gibt, müsst ihr auch glauben, dass es die wahre Religion gibt.

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O ihr Atheisten, die ihr nicht an Gott glaubt, o ihr Toren, die ihr seid! Wenn ihr nicht glaubt, dass es einen Gott gibt, sagt mir: Wer hat euch erschaffen? Wie könnt ihr euch jemals vorstellen, dass es Geschöpfe ohne einen Anfang gäbe, der sie erschaffen hat? Hat diese Welt, die ihr bewundert, geordnet mit so schöner und beständiger Ordnung, etwa der Zufall hervorbringen können, der weder Ordnung noch Verstand besitzt? Elende! Ihr bemüht euch einzureden, dass die Seele stirbt, wie der Leib stirbt; aber o Gott, was werdet ihr sagen, wenn ihr in der Ewigkeit angekommen seht, dass eure Seelen ewig sind und ihr in Ewigkeit euren Untergang nicht mehr wiedergutmachen könnt?
Wenn ihr aber glaubt, dass es einen Gott gibt, müsst ihr auch glauben, dass es die wahre Religion gibt. – Wenn ihr aber nicht glaubt, dass unsere Religion der römisch-katholischen Kirche die wahre ist, sagt mir: Welche ist die wahre? Etwa die der Heiden, die so viele Götter zulässt und sie dadurch alle zerstört und leugnet? Etwa die der Mohammedaner, die ein Gemisch aus Fabeln, Albernheiten und Widersprüchen ist – eine Religion, erfunden von einem ehrlosen Betrüger, mehr für die Tiere als für die Menschen gemacht? Etwa die der Juden, die zwar einst den wahren Glauben hatten, aber weil sie danach ihren erwarteten Erlöser verworfen haben, der das neue Gesetz der Gnade lehrte, den Glauben, ihr Vaterland und alles verloren haben? Etwa die der Häretiker, die sich von unserer Kirche getrennt haben – die die erste von Jesus Christus gegründete war und der von ihm selbst versprochen wurde, dass sie niemals untergehen werde – und die alle offenbarten Dogmen so verwirrt haben, dass jeder von ihnen im Glauben dem anderen widerspricht? Ach, es ist nur allzu klar, dass unser Glaube der einzig wahre ist. Entweder gibt es den Glauben, und dann kann es keine andere wahre Religion geben als die unsere; oder es gibt keinen Glauben, und alle Religionen sind falsch. Aber das kann nicht sein; denn wenn es einen Gott gibt, muss es auch den wahren Glauben und die wahre Religion geben.
Wie viel törichter aber sind jene Christen, die den wahren Glauben besitzen und dann so leben, als glaubten sie nicht daran! Sie glauben, dass es einen Gott als gerechten Richter gibt, dass es den Himmel und die ewige Hölle gibt; und dann wollen sie so leben, als gäbe es weder Gericht noch Himmel noch Hölle noch Ewigkeit noch Gott.
O Gott, wie können Christen an Jesus Christus glauben, an einen Gott glauben, der in einem Stall geboren wurde, an einen Gott, der dreißig Jahre lang in einer Werkstatt verborgen war, um zu arbeiten und von einem Tag auf den anderen wie ein einfacher Handwerksbursche zu leben; an einen Gott schließlich, der an ein Kreuz genagelt wurde und von Schmerzen aufgerieben starb, und ihn nicht lieben und ihn durch Sünden verachten!
O heiliger Glaube, erleuchte so viele arme Blinde, die sich für eine Ewigkeit ins Verderben stürzen! – Doch dieses Licht leuchtet bereits und erleuchtet alle Menschen, Gläubige und Ungläubige: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet“ (Joh 1,9). Und wie gehen dann dennoch so viele verloren! O verfluchte Sünde, du verblendest den Geist so vieler armer Seelen, die erst, wenn sie in die Ewigkeit eingetreten sind, die Augen öffnen werden; doch dann wird es kein Heilmittel mehr für den Irrtum geben.
Wie kommt es, mein Jesus, dass so viele Eurer Diener sich in Höhlen und Wüsten zurückgezogen haben, um für ihr Heil zu sorgen; dass so viele Edle und selbst Fürsten sich in Klöster eingeschlossen haben, um arm und der Welt unbekannt zu leben, um ihr ewiges Heil zu sichern; dass so viele Märtyrer alles verlassen haben, so viele Jungfrauen auf die Vermählung mit den Größten der Erde verzichtet und Folterholz, Richtbeil, Glühplatten, glühende Rostgitter und die grausamsten Tode umarmt haben, um Eure Gnade nicht zu verlieren; und so viele andere dann Monate und Jahre lang fern von Euch in Sünde leben?
Ich danke Euch, mein Jesus, für das Licht, das Ihr mir gebt und durch das Ihr mich erkennen lasst, dass alle Güter dieser Erde Rauch, Unrat, Eitelkeit und Täuschung sind, und dass Ihr allein das wahre und einzige Gut seid.
Mein Gott, ich danke Dir, dass Du mir diesen heiligen Glauben geschenkt hast und dass Du ihn uns so klar gemacht hast durch die Erfüllung der Prophezeiungen, durch die Wahrheit der Wunder, durch die Standhaftigkeit der Märtyrer, durch die Heiligkeit der Lehre und durch ihre wunderbare Ausbreitung über die ganze Welt; denn wenn er nicht wahr wäre, müsste man sagen, dass Du uns getäuscht hättest, indem Du uns veranlasst hast, ihn mit so vielen Zeichen zu glauben, die Du uns gegeben hast.
Ich glaube alles, was die Kirche mich zu glauben lehrt, weil Du uns alles offenbart hast. Und ich maße mir nicht an, mit meinem Verstand jene Geheimnisse zu begreifen, die meinen Verstand übersteigen; es genügt, dass Du es gesagt hast. Ich bitte Dich, vergrößere in mir den Glauben: „Mehre uns den Glauben!“ (Lk 17,5).
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Am teuersten sind Gott nicht die Seelen, die ständige Tröstung brauchen, sondern jene, die ihm auch in tiefer Verlassenheit treu dienen.
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Das innere Gebet gliedert sich in drei Teile: Vorbereitung, Betrachtung und Abschluss
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Bittet, und es wird euch gegeben werden ….. denn jeder, der bittet, empfängt.
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