Seite wird geladen …
Messbund der Priesterbruderschaft St. Petrus · Für Mitglieder dieses Bunds werden regelmäßig heilige Messen im Priesterseminar St. Petrus gefeiert.
AnsehenSeite wird geladen …
Artikel
Am teuersten sind Gott nicht die Seelen, die ständige Tröstung brauchen, sondern jene, die ihm auch in tiefer Verlassenheit treu dienen.

Lesezeit ca. 3 Min.
Es wird im Prato Fiorito, Kap. 401, erzählt, dass eine fromme Frau zu wissen wünschte, welche Seelen Jesus am liebsten seien. Als sie eines Tages der Heiligen Messe beiwohnte, sah sie bei der Erhebung der heiligen Hostie das Jesuskind auf dem Altar und zusammen mit ihm drei Jungfrauen. Jesus nahm die erste und liebkoste sie sehr. Er ging zur zweiten, nahm ihr den Schleier vom Gesicht, gab ihr eine heftige Ohrfeige und wandte ihr den Rücken zu; als er aber kurz darauf sah, dass sie betrübt war, tröstete das Kind sie mit zärtlicher Zuneigung. Schließlich näherte er sich der dritten, packte sie fast zornig am Arm, schlug sie und stieß sie von sich; aber je mehr die Jungfrau sich gequält und verstoßen sah, desto mehr demütigte sie sich und ging ihm nach; und so endete die Vision. Da jene fromme Frau danach den großen Wunsch verspürte, die Bedeutung davon zu erfahren, erschien ihr Jesus erneut und sagte ihr, dass er auf Erden drei Arten von Seelen habe, die ihn lieben. Manche lieben ihn, aber ihre Liebe ist so schwach, dass sie, wenn sie nicht mit geistlichen Freuden geliebkost werden, unruhig werden und in Gefahr geraten, ihm den Rücken zuzukehren: und deren Sinnbild war die erste Jungfrau. In der zweiten hatte er ihr jene Seelen dargestellt, die ihn mit einer weniger schwachen Liebe lieben, die aber das Bedürfnis haben, von Zeit zu Zeit getröstet zu werden. Die dritte wiederum war das Sinnbild jener stärkeren Seelen, die, obwohl sie stets trostlos und bar jeglicher geistlicher Tröstungen sind, nicht davon ablassen, alles zu tun, was in ihrer Macht steht, um ihm zu gefallen; und diese, so sagte er, seien die Seelen, die ihm am teuersten seien.
Kostenlos · für iPhone und iPad · öffnet den App Store
Lesezeit ca. 5 Min.
Wenn ihr glaubt, dass es einen Gott gibt, müsst ihr auch glauben, dass es die wahre Religion gibt.
Lesezeit ca. 3 Min.
Das innere Gebet gliedert sich in drei Teile: Vorbereitung, Betrachtung und Abschluss
Lesezeit ca. 6 Min.
Bittet, und es wird euch gegeben werden ….. denn jeder, der bittet, empfängt.
Lesezeit ca. 5 Min.
Es scheint, dass die Heiligen im Himmel nicht für uns beten.
Lesezeit ca. 31 Min.
Vigilantius und später Wyclif sagten, dass die Anrufung der Heiligen eitel und nutzlos sei, aber das Konzil von Trient befiehlt den Bischöfen im Dekret über die Anrufung und Verehrung der Heiligen, das Gegenteil zu lehren.
Lesezeit ca. 9 Min.
Der erste, der die den Heiligen geschuldete Verehrung leugnete, war Simon der Magier, der seinen Jüngern auferlegte, nicht die Bilder der Heiligen zu verehren, sondern sein eigenes Bild und das seiner Frau Helena.