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Messbund der Priesterbruderschaft St. Petrus · Für Mitglieder dieses Bunds werden regelmäßig heilige Messen im Priesterseminar St. Petrus gefeiert.
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Am teuersten sind Gott nicht die Seelen, die ständige Tröstung brauchen, sondern jene, die ihm auch in tiefer Verlassenheit treu dienen.

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Es wird im Prato Fiorito, Kap. 401, erzählt, dass eine fromme Frau zu wissen wünschte, welche Seelen Jesus am liebsten seien. Als sie eines Tages der Heiligen Messe beiwohnte, sah sie bei der Erhebung der heiligen Hostie das Jesuskind auf dem Altar und zusammen mit ihm drei Jungfrauen. Jesus nahm die erste und liebkoste sie sehr. Er ging zur zweiten, nahm ihr den Schleier vom Gesicht, gab ihr eine heftige Ohrfeige und wandte ihr den Rücken zu; als er aber kurz darauf sah, dass sie betrübt war, tröstete das Kind sie mit zärtlicher Zuneigung. Schließlich näherte er sich der dritten, packte sie fast zornig am Arm, schlug sie und stieß sie von sich; aber je mehr die Jungfrau sich gequält und verstoßen sah, desto mehr demütigte sie sich und ging ihm nach; und so endete die Vision. Da jene fromme Frau danach den großen Wunsch verspürte, die Bedeutung davon zu erfahren, erschien ihr Jesus erneut und sagte ihr, dass er auf Erden drei Arten von Seelen habe, die ihn lieben. Manche lieben ihn, aber ihre Liebe ist so schwach, dass sie, wenn sie nicht mit geistlichen Freuden geliebkost werden, unruhig werden und in Gefahr geraten, ihm den Rücken zuzukehren: und deren Sinnbild war die erste Jungfrau. In der zweiten hatte er ihr jene Seelen dargestellt, die ihn mit einer weniger schwachen Liebe lieben, die aber das Bedürfnis haben, von Zeit zu Zeit getröstet zu werden. Die dritte wiederum war das Sinnbild jener stärkeren Seelen, die, obwohl sie stets trostlos und bar jeglicher geistlicher Tröstungen sind, nicht davon ablassen, alles zu tun, was in ihrer Macht steht, um ihm zu gefallen; und diese, so sagte er, seien die Seelen, die ihm am teuersten seien.
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Die Keuschheit ist die Lilie unter den Tugenden – und jedem notwendig: Jungfrauen, Verheirateten wie Verwitweten. Drei Stufen führen zur Reinheit des Herzens, denn nur die reinen Herzens sind, werden Gott schauen.
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Warum liebt Gott, als um wieder geliebt zu werden? Dornen, Nägel, Kreuz und Wunden rufen nach Liebe: Der Gekreuzigte hat alles für uns gegeben, und nur eines ist notwendig – Ihn wieder zu lieben.
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Wer bittet, der empfängt; wer also nicht bittet, sagt die heilige Theresia, der erhält nichts. Und vor ihr sprach der heilige Jakobus: Iʜʀ ʜᴀʙᴛ ɴɪᴄʜᴛꜱ, ᴡᴇɪʟ ɪʜʀ ᴜᴍ ɴɪᴄʜᴛꜱ ʙɪᴛᴛᴇᴛ. (Jak 4,2)
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„Aber er ist nicht katholisch!“ Mit diesem Satz beginnt für die junge Marie ein schicksalhaftes Gespräch. Ihr Seelsorger warnt sie eindringlich vor den tiefen Gräben
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Es besteht einige Ähnlichkeit zwischen der Befriedigung des Geschlechtstriebs und der Eßlust; beide beziehen sich auf den Leib, wenn auch nur die erste wegen ihrer elementaren Gewalt Begierde des Fleisches genannt wird.
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Ich ermahne alle Eheleute zu jener gegenseitigen Liebe, die der Heilige Geist so eindringlich in der Heiligen Schrift empfiehlt.