Seite wird geladen …
Seite wird geladen …
Artikel

Lesezeit ca. 4 Min.
Betrachte, wie die Hölle ein unglückseligstes Gefängnis ist, voll von Feuer. In diesem Feuer liegen die Verdammten versunken; sie haben einen Abgrund von Feuer über sich, einen Abgrund um sich herum, einen Abgrund unter sich. Feuer in den Augen, Feuer im Munde, Feuer überall. Alle Sinne haben sodann ihre eigene Pein: die Augen geblendet von Rauch und Finsternis und erschreckt vom Anblick der anderen Verdammten und der Dämonen. Die Ohren hören Tag und Nacht unaufhörliches Geheul, Weinen, Gotteslästerungen. Der Geruchssinn ist verpestet vom Gestank jener unzähligen stinkenden Leiber. Der Geschmackssinn ist gepeinigt von brennendstem Durst und von hündischem Hunger, ohne jemals einen Tropfen Wasser oder ein Stück Brot erhalten zu können. Daher weinen, heulen und verzweifeln jene unglückseligen Gefangenen, verbrannt vom Durst, verzehrt vom Feuer, gequält von allen Martern, aber es ist niemand da, noch wird jemals jemand sein, der sie lindert oder tröstet. O Hölle, Hölle! Dass einige nicht an dich glauben wollen, bis sie geradewegs hineinstürzen! Was sagst du, der du dies liest? Wenn du jetzt sterben müsstest, wohin würdest du gehen? Du getraust dir nicht, einen Funken einer Kerze auf der Hand zu ertragen, und du wirst dir zutrauen, in einem See von Feuer zu sein, der dich verzehrt, trostlos und von allen verlassen für alle Ewigkeit?
Betrachte sodann die Pein, welche die Seelenkräfte haben werden. Das Gedächtnis wird allzeit gequält werden vom Vorwurf des Gewissens: Dies ist jener Wurm, der den Verdammten allzeit nagen wird, wenn er daran denkt, warum er sich freiwillig verdammt hat, um weniger vergifteter Freuden willen. O Gott, wie werden ihm jene Augenblicke der Lust sodann erscheinen, nach hundert, nach tausend Millionen Jahren der Hölle! Dieser Wurm wird ihn an die Zeit erinnern, die Gott ihm gegeben hat, um Abhilfe zu schaffen; an die Gelegenheiten, die Er ihm dargeboten hat, um sich zu retten; an die guten Beispiele der Gefährten; an die gefassten, aber nicht ausgeführten Vorsätze. Und dann wird er sehen, dass es für seinen ewigen Ruin keine Abhilfe mehr gibt. O Gott, o Gott, und was für eine doppelte Hölle wird dies sein! Der Wille wird allzeit widerstrebend sein, und er wird niemals etwas von dem haben, was er will, und er wird allzeit das haben, was er nicht will, nämlich alle Qualen. Der Verstand wird das große Gut erkennen, das er verloren hat, nämlich das Paradies und Gott. O Gott, o Gott, vergebt mir um der Liebe Jesu Christi willen.
Sünder, du, der du dich jetzt nicht darum scherst, das Paradies und Gott zu verlieren, du wirst deine Blindheit erkennen, wenn du die Seligen triumphieren und sich freuen sehen wirst im Himmelreich, und du wie ein stinkender Hund verjagt werden wirst aus jener seligen Heimat, von dem schönen Angesicht Gottes, aus der Gemeinschaft Mariens, der Engel und der Heiligen. Dann wirst du vor Sehnsucht rasend ausrufen: O Paradies der Freuden, o Gott, unendliches Gut, du bist und wirst nicht mehr mein sein? Wohlan, tu Buße: ändere dein Leben: warte nicht, bis auch für dich keine Zeit mehr ist. Gib dich Gott hin: beginne Ihn wahrhaft zu lieben. Bitte Jesus, bitte Maria, dass sie Erbarmen mit dir haben.
Kostenlos · für iPhone und iPad · öffnet den App Store
Lesezeit ca. 5 Min.
Es gibt Zeiten, da bin ich ganz für mich allein, und da überkommt mich ein derart herzliches Lachen, dass es geradezu ein Wunder wäre, wenn ich mich in Gegenwart anderer noch beherrschen könnte.
Lesezeit ca. 4 Min.
Ach, mein Jesus! Ich sehe, wie viel Ihr getan und gelitten habt, um mich in die Notwendigkeit zu versetzen, Euch zu lieben – und ich bin Euch so undankbar gewesen?
Lesezeit ca. 4 Min.
Die Herzen der Menschen sind nicht selten so sehr um sich allein bekümmert, dass sie nichts anderes suchen und lieben als sich selbst, ja, dass es scheint, sie seien nur um ihrer selbst willen in der Welt.
Lesezeit ca. 18 Min.
Die Reinheit unseres Gesetzes ist es also, wodurch sich unsere heilige Religion vor allen übrigen Sekten ganz besonders auszeichnet.
Lesezeit ca. 16 Min.
Wer weiß nun nicht den späteren Ursprung aller Ketzereien? Die Arianer waren gewiss nicht vor dem Arius noch die Macedonianer, Nestorianer, Pelagianer, Mohammedaner und Lutheraner vor Macedonius, Nestorius, Pelagius, vor Mohammed und Luther.
Lesezeit ca. 3 Min.
Das Gericht ist in der Tat zu fürchten.