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Messbund der Priesterbruderschaft St. Petrus · Für Mitglieder dieses Bunds werden regelmäßig heilige Messen im Priesterseminar St. Petrus gefeiert.
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Das Gericht ist in der Tat zu fürchten.
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Das Gericht ist in der Tat zu fürchten.
(a) Wegen der Weisheit des Richters. Gott kennt alle Dinge, unsere Gedanken, Worte und Werke, und „alles ist nackt und bloß vor seinen Augen“ (Hebr 4,13). „Alle Wege des Menschen sind offen vor seinen Augen“ (Spr 16,2). Er kennt unsere Worte: „Das Ohr des Eifers hört alles“ (Weish 1,10). Ebenso unsere Gedanken: „Arglistig ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar; wer kann es ergründen? Ich, der Herr, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um einem jeden zu geben nach seinen Wegen, nach der Frucht seiner Taten“ (Jer 17,9-10). Es wird unfehlbare Zeugen geben – das eigene Gewissen des Menschen: „Sie zeigen, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist; ihr Gewissen legt Zeugnis ab, und ihre Gedanken klagen sich gegenseitig an oder verteidigen sich an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen richten wird“ (Röm 2,15-16).
(b) Wegen der Macht des Richters, der in sich selbst allmächtig ist: „Siehe, der Herr, Gott, wird kommen mit Macht“ (Jes 40,10). Und er ist auch allmächtig in anderen: „Die ganze Welt wird mit ihm gegen die Toren kämpfen“ (Weish 5,20). Daher sagt Ijob: „Es gibt niemanden, der aus deiner Hand erretten kann“ (Ijob 10,7). „Steige ich zum Himmel hinauf, so bist du da; bette ich mich in der Unterwelt, so bist du auch dort“, sagt der Psalmist (Ps 139,8).
(c) Wegen der unbeugsamen Gerechtigkeit des Richters. Die Gegenwart ist die Zeit der Barmherzigkeit; die Zukunft aber ist allein die Zeit der Gerechtigkeit; und so ist die Gegenwart unsere Zeit, die Zukunft aber ist Gottes Zeit: „Wenn ich die Zeit bestimmt habe, werde ich Gerechtigkeit üben“ (Ps 75,3). „Denn Eifersucht und Zorn des Mannes werden nicht schonen am Tage der Rache. Er wird auf keines Menschen Bitten eingehen; noch wird er zur Sühne eine Menge von Geschenken annehmen“ (Spr 6,34-35).
(d) Wegen des Zorns des Richters. Er wird den Gerechten und den Gottlosen in verschiedener Weise erscheinen. Den Gerechten wird er freundlich und gnädig sein: „Sie werden den König in seiner Schönheit schauen“ (Jes 33,17). Den Gottlosen gegenüber wird er zornig und mitleidslos sein, sodass sie zu den Bergen sagen werden: „Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Zorn des Lammes“ (Offb 6,16). Dieser Zorn Gottes deutet jedoch nicht auf eine Erschütterung seiner Seele hin, sondern bezeichnet die Wirkung seines Zorns, welche die ewige Strafe ist, die den Sündern auferlegt wird.
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Wenn als Grundsatz hingestellt wird, ohne die Taufe gebühre niemandem das Heil, ganz besonders wegen des Ausspruches des Herrn: „Wenn jemand nicht aus dem Wasser wiedergeboren sein wird, so hat er das Leben nicht“ [^1] — dann erheben sich die zweifelsüchtigen, oder richtiger die verwegenen…
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Die Menschen verbrannten in großer Hitze, und sie lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen
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Einwand 1: Es scheint, dass die Geduld keine Tugend ist. Denn die Tugenden sind im Himmel am vollkommensten, wie Augustinus sagt (De Trin. xiv). Doch die Geduld ist nicht dort, da dort keine Übel zu ertragen sind, gemäß Jes. 49,10 und Offb. 7,16: „Sie werden weder hungern noch dürsten, noch wird…
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Es scheint unerlaubt zu sein, zu urteilen. Denn nichts wird bestraft außer dem Unerlaubten. Jenen aber, die urteilen, wird Strafe angedroht.
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Bittet, und es wird euch gegeben werden ….. denn jeder, der bittet, empfängt.
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Ich lese in Ihrem Brief, dass Sie sich schon seit längerer Zeit von Gott berufen fühlen, Ordensmann zu werden, dass Ihnen aber dann viele Zweifel aufgestiegen sind..