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Mein Sohn! Du kannst das inbrünstige Verlangen nach Tugend nicht immer bei dir unterhalten noch dich beständig mit hoher Beschaulichkeit beschäftigen, sondern du musst dich wegen des angeborenen Verderbens bisweilen zu niedrigen Dingen herablassen und die Last dieses vergänglichen Lebens auch wider deinen Willen und mit Ekel tragen. Solange du im sterblichen Leibe wandelst, wirst du Traurigkeit und Betrübnis des Herzens empfinden. In diesem Fleische musst du also oft über die Last des Fleisches seufzen, weil du den geistlichen Übungen und der Betrachtung göttlicher Dinge nicht ohne Unterlass obliegen kannst. In solchen Umständen ist es für dich nützlich, dass du zu niedrigen und äusserlichen Tugendübungen deine Zuflucht nimmst und dich in Ausübung guter Werke zu trösten suchst, dass du Meine Ankunft und die Heimsuchung von oben mit festem Vertrauen erwartest und dein Elend und die Trockenheit des Gemütes geduldig erträgst, bis du wieder von Mir heimgesucht und von allen Ängsten befreit wirst. Denn Ich werde bewirken, dass du die Mühseligkeiten vergessen und innere Ruhe genießen können wirst. Ich werde den Sinn der Heiligen Schrift wie ein weites Feld vor dir öffnen, damit sich dein Herz erweitere und du anfängst, auf dem Wege Meiner Gebote zu wandeln. Und dann wirst du sagen: „Wahrlich, die Leiden dieser Zeit sind mit der künftigen Herrlichkeit, welche an uns wird offenbar werden, nicht zu vergleichen.“
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Die Geschichte der Kirche ist die in erweiterter Auflage herausgegebene Geschichte des Lebens und Leidens Christi. Denn die Kirche ist der fortlebende Christus. Was einmal geschehen ist, geschieht immer wieder. Wer deswegen die Passio Domini Jesu Christi kennt, die Leidensgeschichte unseres Herrn…
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Ein flammender Appell: Taufschein allein genügt nicht. Wie Hieronymus vor dem Richter müssen wir uns fragen: Sind wir wirklich Christen oder nur dem Namen nach? Mehr Ehrlichkeit! Wer katholisch heißt, lebe auch katholisch.
Lesezeit ca. 7 Min.
Der Mensch lebt vom Gesetz, baut Staaten darauf, sperrt Menschen lebenslang ein – und empört sich über Gottes Gesetz. Dieser Widerspruch ist kein Versehen. Er ist Herzensblindheit. Eine Analyse, die anklagt.
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Der moderne Irrtum, dass Himmelskörper unsere Entscheidungen beeinflussen, ist nicht neu, sondern wurde bereits in der Antike vertreten. Dieser Irrtum ist offensichtlich und nichtig. Der hl. Thomas von Aquin widerlegt die Argumente dafür.
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Wer Mühsames meidet und beim kleinsten Lustmangel aufgibt, ist wahrhaft weichlich – nicht wer großen Gefahren nachgibt. Denn echte Schwäche zeigt sich nicht im Scheitern an Überwältigendem, sondern im Nachgeben gegenüber dem Kleinen.
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Der Jakobusbrief stellt die Leser der Bibel vor viele Herausforderungen. Zum einen scheint das, was Jakobus über Glauben und Werke lehrt, dem zu widersprechen, was Paulus im Römer- und Galaterbrief zum selben Thema sagt. Beide behandeln Themen wie Glaube, Werke und Rechtfertigung, scheinen aber zu…