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Mein Sohn! Du kannst das inbrünstige Verlangen nach Tugend nicht immer bei dir unterhalten noch dich beständig mit hoher Beschaulichkeit beschäftigen, sondern du musst dich wegen des angeborenen Verderbens bisweilen zu niedrigen Dingen herablassen und die Last dieses vergänglichen Lebens auch wider deinen Willen und mit Ekel tragen. Solange du im sterblichen Leibe wandelst, wirst du Traurigkeit und Betrübnis des Herzens empfinden. In diesem Fleische musst du also oft über die Last des Fleisches seufzen, weil du den geistlichen Übungen und der Betrachtung göttlicher Dinge nicht ohne Unterlass obliegen kannst. In solchen Umständen ist es für dich nützlich, dass du zu niedrigen und äusserlichen Tugendübungen deine Zuflucht nimmst und dich in Ausübung guter Werke zu trösten suchst, dass du Meine Ankunft und die Heimsuchung von oben mit festem Vertrauen erwartest und dein Elend und die Trockenheit des Gemütes geduldig erträgst, bis du wieder von Mir heimgesucht und von allen Ängsten befreit wirst. Denn Ich werde bewirken, dass du die Mühseligkeiten vergessen und innere Ruhe genießen können wirst. Ich werde den Sinn der Heiligen Schrift wie ein weites Feld vor dir öffnen, damit sich dein Herz erweitere und du anfängst, auf dem Wege Meiner Gebote zu wandeln. Und dann wirst du sagen: „Wahrlich, die Leiden dieser Zeit sind mit der künftigen Herrlichkeit, welche an uns wird offenbar werden, nicht zu vergleichen.“
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Es gibt Zeiten, da bin ich ganz für mich allein, und da überkommt mich ein derart herzliches Lachen, dass es geradezu ein Wunder wäre, wenn ich mich in Gegenwart anderer noch beherrschen könnte.
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O Gott, wie werden ihm jene Augenblicke der Lust sodann erscheinen, nach hundert, nach tausend Millionen Jahren der Hölle!
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Ach, mein Jesus! Ich sehe, wie viel Ihr getan und gelitten habt, um mich in die Notwendigkeit zu versetzen, Euch zu lieben – und ich bin Euch so undankbar gewesen?
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Die Reinheit unseres Gesetzes ist es also, wodurch sich unsere heilige Religion vor allen übrigen Sekten ganz besonders auszeichnet.
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Wer weiß nun nicht den späteren Ursprung aller Ketzereien? Die Arianer waren gewiss nicht vor dem Arius noch die Macedonianer, Nestorianer, Pelagianer, Mohammedaner und Lutheraner vor Macedonius, Nestorius, Pelagius, vor Mohammed und Luther.
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Das Gericht ist in der Tat zu fürchten.