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Messbund der Priesterbruderschaft St. Petrus · Für Mitglieder dieses Bunds werden regelmäßig heilige Messen im Priesterseminar St. Petrus gefeiert.
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Mein Sohn! Du kannst das inbrünstige Verlangen nach Tugend nicht immer bei dir unterhalten noch dich beständig mit hoher Beschaulichkeit beschäftigen, sondern du musst dich wegen des angeborenen Verderbens bisweilen zu niedrigen Dingen herablassen und die Last dieses vergänglichen Lebens auch wider deinen Willen und mit Ekel tragen. Solange du im sterblichen Leibe wandelst, wirst du Traurigkeit und Betrübnis des Herzens empfinden. In diesem Fleische musst du also oft über die Last des Fleisches seufzen, weil du den geistlichen Übungen und der Betrachtung göttlicher Dinge nicht ohne Unterlass obliegen kannst. In solchen Umständen ist es für dich nützlich, dass du zu niedrigen und äusserlichen Tugendübungen deine Zuflucht nimmst und dich in Ausübung guter Werke zu trösten suchst, dass du Meine Ankunft und die Heimsuchung von oben mit festem Vertrauen erwartest und dein Elend und die Trockenheit des Gemütes geduldig erträgst, bis du wieder von Mir heimgesucht und von allen Ängsten befreit wirst. Denn Ich werde bewirken, dass du die Mühseligkeiten vergessen und innere Ruhe genießen können wirst. Ich werde den Sinn der Heiligen Schrift wie ein weites Feld vor dir öffnen, damit sich dein Herz erweitere und du anfängst, auf dem Wege Meiner Gebote zu wandeln. Und dann wirst du sagen: „Wahrlich, die Leiden dieser Zeit sind mit der künftigen Herrlichkeit, welche an uns wird offenbar werden, nicht zu vergleichen.“
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Warum liebt Gott, als um wieder geliebt zu werden? Dornen, Nägel, Kreuz und Wunden rufen nach Liebe: Der Gekreuzigte hat alles für uns gegeben, und nur eines ist notwendig – Ihn wieder zu lieben.
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Wer bittet, der empfängt; wer also nicht bittet, sagt die heilige Theresia, der erhält nichts. Und vor ihr sprach der heilige Jakobus: Iʜʀ ʜᴀʙᴛ ɴɪᴄʜᴛꜱ, ᴡᴇɪʟ ɪʜʀ ᴜᴍ ɴɪᴄʜᴛꜱ ʙɪᴛᴛᴇᴛ. (Jak 4,2)
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Am teuersten sind Gott nicht die Seelen, die ständige Tröstung brauchen, sondern jene, die ihm auch in tiefer Verlassenheit treu dienen.
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Was ist Wahrheit? Thomas von Aquin ergründet das Verhältnis von Seiendem und Wahrem. Wahrheit ist die Übereinstimmung der Sache mit dem erkennenden Geist. Sie fügt dem Seienden nichts hinzu, sondern dessen Ordnung zum Verstand
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Skrupel rauben den Frieden der Seele. Die Lehre der Heiligen ist klar: Wer einem gelehrten, frommen Beichtvater gehorcht, geht den sichersten Weg. Warum Skrupulanten ihre Angst verachten sollen – und der Herr den Gehorsamen nie verlässt.
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„Ich fühle mich völlig von Gott verlassen“ ein Bischof im Gespräch mit einer Büßerin über geistliche Dürre, Skrupel und die Frage: Sucht man Gottes Willen oder nur den süßen Trost? Eine zeitlose Lektion über Demut und Vertrauen.