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Messbund der Priesterbruderschaft St. Petrus · Für Mitglieder dieses Bunds werden regelmäßig heilige Messen im Priesterseminar St. Petrus gefeiert.
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Alle Menschen werden gerichtet – jene, die sind, die waren und die sein werden: „Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder empfange, was er bei seinen Lebzeiten getan hat, ob es gut oder böse war“ (2 Kor 5,10).
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Alle Menschen werden gerichtet – jene, die sind, die waren und die sein werden: „Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder empfange, was er bei seinen Lebzeiten getan hat, ob es gut oder böse war“ (2 Kor 5,10). Nach der Lehre des heiligen Gregor gibt es vier verschiedene Klassen von Menschen, die gerichtet werden. Der wesentliche Unterschied besteht zwischen den Guten und den Gottlosen.
Unter den Gottlosen werden einige verdammt, aber nicht gerichtet. Dies sind die Ungläubigen, deren Werke keiner Untersuchung bedürfen, denn, wie der heilige Johannes sagt: „Wer nicht glaubt, der ist schon gerichtet“ (Joh 3,18). Andere wiederum werden sowohl verdammt als auch gerichtet. Dies sind jene, die zwar den Glauben besaßen, jedoch in einer Todsünde aus diesem Leben schieden: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“ (Röm 6,23). Aufgrund des Glaubens, den sie besaßen, werden sie vom Gericht nicht ausgeschlossen.
Unter den Guten werden einige gerettet, ohne gerichtet zu werden. Dies sind jene, die um Gottes willen arm im Geiste sind; sie werden vielmehr selbst richten: „Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten“ (Mt 19,28). Dies ist nicht nur von den Jüngern zu verstehen, sondern von allen, die arm im Geiste sind; denn andernfalls wäre Paulus, der mehr gearbeitet hat als die anderen, nicht unter dieser Zahl zu finden. Diese Worte müssen daher auch auf alle Nachfolger der Apostel und auf alle apostolischen Männer bezogen werden: „Wisset ihr nicht, dass wir über Engel richten werden?“ (1 Kor 6,3). „Der Herr wird in das Gericht treten mit den Ältesten seines Volkes und dessen Fürsten“ (Jes 3,14).
Andere wiederum werden sowohl gerettet als auch gerichtet, nämlich jene, die im Stande der Gerechtigkeit sterben. Denn obgleich sie in der Gerechtigkeit aus diesem Leben schieden, so sind sie doch in zeitlichen Dingen in mancherlei Weise gefehlt; daher werden sie gerichtet, aber gerettet werden. Das Gericht wird sich auf all ihre Taten erstrecken, auf gute wie auf böse: „Gehe auf den Wegen deines Herzens ... und wisse, dass Gott dich für all das vor das Gericht bringen wird“ (Koh 11,9). „Und Gott wird alles, was getan wird, ins Gericht bringen für jeden Irrtum, ob es gut oder böse sei“ (vgl. Koh 12,14). Sogar müßige Worte werden gerichtet werden: „Ich sage euch aber: Von jedem unnützen Wort, das die Menschen reden, werden sie am Tag des Gerichts Rechenschaft geben“ (Mt 12,36). Und ebenso die Gedanken: „Denn es wird eine Untersuchung gehalten werden über die Gedanken des Gottlosen“ (Weish 1,9). Somit ist die Form des Gerichts klar.
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Wenn als Grundsatz hingestellt wird, ohne die Taufe gebühre niemandem das Heil, ganz besonders wegen des Ausspruches des Herrn: „Wenn jemand nicht aus dem Wasser wiedergeboren sein wird, so hat er das Leben nicht“ [^1] — dann erheben sich die zweifelsüchtigen, oder richtiger die verwegenen…
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Die Menschen verbrannten in großer Hitze, und sie lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen
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Einwand 1: Es scheint, dass die Geduld keine Tugend ist. Denn die Tugenden sind im Himmel am vollkommensten, wie Augustinus sagt (De Trin. xiv). Doch die Geduld ist nicht dort, da dort keine Übel zu ertragen sind, gemäß Jes. 49,10 und Offb. 7,16: „Sie werden weder hungern noch dürsten, noch wird…
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Es scheint unerlaubt zu sein, zu urteilen. Denn nichts wird bestraft außer dem Unerlaubten. Jenen aber, die urteilen, wird Strafe angedroht.
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Bittet, und es wird euch gegeben werden ….. denn jeder, der bittet, empfängt.
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Ich lese in Ihrem Brief, dass Sie sich schon seit längerer Zeit von Gott berufen fühlen, Ordensmann zu werden, dass Ihnen aber dann viele Zweifel aufgestiegen sind..