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Die Täuschungen des Sünders
Der Teufel führt die Sünder nicht mit offenen Augen in die Hölle, sondern mit geschlossenen: Zuerst blendet er sie, und dann führt er sie mit sich fort, damit sie ewig quälende Pein erleiden.
Gratisschriften zum katholischen Glauben — Nimm und lies! · Die aufgeführten Schriften besitzen die kirchliche Druckerlaubnis. Sie eignen sich für Schriftenstände, den Unterricht und die Katechese sowie für jede Form von Apostolat.
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Die Antworten und Artikel stammen aus dem Schatz der Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche.
237 Artikel gefunden — zuletzt aktualisiert: vor 5 Tagen (03.10.2026)
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Der Teufel führt die Sünder nicht mit offenen Augen in die Hölle, sondern mit geschlossenen: Zuerst blendet er sie, und dann führt er sie mit sich fort, damit sie ewig quälende Pein erleiden.
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Ist Kleinmut eine Sünde? Thomas von Aquin diskutiert vier Einwände, wonach Kleinmut tugendhaft oder harmlos sei. Doch die Antwort ist klar: Wer hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt, verstößt gegen die Natur und sündigt.
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Thomas unterscheidet sechs Wege, wie der Mensch das heilbringende Wirken des Heiligen Geistes wissentlich ablehnt.
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Alle Menschen werden gerichtet – jene, die sind, die waren und die sein werden: „Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder empfange, was er bei seinen Lebzeiten getan hat, ob es gut oder böse war“ (2 Kor 5,10).
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Wenn ein Mensch das erste Mal sündigt, glaubt er, dass er sich danach von der Sünde fernhalten werde, doch das Gegenteil geschieht.
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Der dritte Gewissensbiß des Verdammten wird die Erkenntnis des großen Gutes sein, das er verloren hat. Johannes Chrysostomus sagt, die Verdammten werden mehr wegen des Verlustes des Himmels gequält, als selbst durch die ärgsten Peinen der Hölle.
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Er wird sagen: O hätte ich mir doch jene Mühe für Gott gegeben, welche ich anwendete, um verdammt zu werden! Ich wäre ein großer Heiliger geworden; jetzt aber habe ich davon nichts als Gewissensbisse und eine ewige Pein die niemals aufhört.
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Wegen eines elenden viehischen Genusses also, der einen Augenblick lang dauerte, und kaum genossen, wie der Wind vorübereilte, werde ich, wird er sagen, in diesem Feuer sein und brennen müssen, voll Verzweiflung, und verlassen von allen.
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Sage mir, wenn du in deiner Hand einen Edelstein im Werte von tausend Dukaten hättest, würdest du ihn wohl in den Fluß werfen und sprechen: hernach will ich mir schon Mühe geben, und hoffentlich werd' ich ihn wieder finden.
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„Für die Gottlosen ist kein Friede, spricht der Herr" (Jes 48,22) „Die dein Gesetz lieben, haben großen Frieden" (Ps 119,165)
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Das größte Unglück dieser Elenden besteht aber darin, daß sie sich weise und klug wähnen, während sie die törichtesten und dümmsten Leute der Welt sind.
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„Wenn das Bedrängnis über sie kommt, werden sie den Frieden suchen und ihn nicht finden: dann wird Schrecken über Schrecken kommen." (Ez 7,25)