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Messbund der Priesterbruderschaft St. Petrus · Für Mitglieder dieses Bunds werden regelmäßig heilige Messen im Priesterseminar St. Petrus gefeiert.
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Nach der katholischen Lehre und der Philosophie des Thomas von Aquin lautet die Antwort uneingeschränkt: Ja, der Mensch bleibt vollkommen frei. Um diesen scheinbaren Widerspruch aufzulösen, muss man verstehen, dass Gott nicht wie wir in der Zeit existiert, sondern in der Ewigkeit lebt. Für Gott gibt es kein „Morgen“ oder „Gestern“, sondern nur ein einziges, ewiges „Jetzt“. Wenn wir sagen, Gott wisse „vorher“, was geschehen wird, übertragen wir fälschlicherweise unsere zeitliche Begrenztheit auf Ihn; in Wirklichkeit sieht Er unsere zukünftigen Handlungen in Seiner Ewigkeit als gegenwärtig, genau in dem Moment, in dem wir sie vollziehen.
Sein Wissen ist dabei nicht die Ursache unseres Handelns, sondern vielmehr dessen Spiegelbild der Wahrheit. So wie ein Zuschauer, der von einem hohen Turm auf eine Straße blickt, sieht, welchen Weg ein Wanderer unten einschlägt, ohne ihn durch dieses bloße Sehen dazu zu zwingen, so erkennt Gott unsere freien Entscheidungen, ohne sie festzulegen. Gott wirkt als Schöpfer in uns so mächtig, dass er unsere Freiheit nicht nur zulässt, sondern sie überhaupt erst ermöglicht und im Dasein hält. Seine Vorhersehung ist also kein starres Drehbuch, das wir mechanisch abspielen müssen, sondern ein allumfassender Blick, der unsere freien Entscheidungen ewig umschließt, respektiert und als Teil seines Planes annimmt.
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Doch da möchte mich vielleicht jemand fragen, was denn ich selbst von jener Stelle des Apostels Paulus halte und wie ich meine, daß man sie auffassen müsse. Ich muß aber gestehen, es wäre mir viel lieber, wenn ich einsichtsvollere und gelehrtere Männer hören könnte, die sie so erklären, daß mein…
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Das Gericht ist in der Tat zu fürchten.
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Alle Menschen werden gerichtet – jene, die sind, die waren und die sein werden: „Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder empfange, was er bei seinen Lebzeiten getan hat, ob es gut oder böse war“ (2 Kor 5,10).
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Bei keiner Kunst maßt man sich an, sie zu lehren, bevor man sie gewissenhaft erlernt hat. Wie groß ist demnach der Leichtsinn, wenn Unerfahrene das Lehramt übernehmen, denn die Kunst aller Künste ist die Seelenleitung.
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Sie behaupteten einst, die Bewahrer des wahren katholischen Glaubens zu sein, weihen aber heute Frauen.
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Meine Gegner werfen mir ein: „Jener Eunuch, den Philippus taufte, sagte doch auch nur: 'Ich glaube, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist', und wurde auf dieses Bekenntnis hin sogleich getauft.“ Soll also jemand nur dies zu antworten brauchen?
