Seite wird geladen …
Gratisschriften zum katholischen Glauben — Nimm und lies! · Die aufgeführten Schriften besitzen die kirchliche Druckerlaubnis. Sie eignen sich für Schriftenstände, den Unterricht und die Katechese sowie für jede Form von Apostolat.
AnsehenSeite wird geladen …
Artikel
Ein faszinierender Gedankengang verknüpft die alttestamentliche Typologie Mariens mit einem Phänomen am Kalvarienberg: der Symbolik einer Sonnenfinsternis.

Lesezeit ca. 3 Min.

Um die königliche Würde der Gottesmutter zu verstehen, blicken wir zuerst auf zwei tragende Säulen der katholischen Mariologie:
Die kirchliche Tradition hat Maria seit jeher mit dem Mond verglichen. Neben der Vision des Johannes finden wir bereits im Alten Testament eine typologische Vorabschattung der Makellosen. Im Hohelied Salomons heißt es über die eine, vollkommene Braut:
Eine einzige ist meine Taube, meine Makellose, die Einzige ihrer Mutter, die Erwählte derer, die sie gebar. Die Töchter sahen sie und priesen sie selig […] Wer ist sie, die da hervorglänzt wie die Morgenröte, schön wie der Mond?“ (Hld 6,9–10)
hier wird die selige Frau, die alle Generationen „seligpreisen“ werden (vgl. Lk 1,48), direkt mit dem strahlenden Licht des Mondes verglichen.
Der entscheidende Gedanke verbindet diese Mond-Typologie mit den Geschehnissen am Kalvarienberg.
Kurz vor Seinem Opfertod richtet Jesus das Wort explizit an Seine Mutter und den Lieblingsjünger Johannes: „Frau, siehe, dein Sohn!“ und danach zum Jünger: „Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,26–27). Er übergibt Maria der Kirche und stirbt. In genau diesem Moment verdunkelt sich nach den Evangelien die Sonne über dem ganzen Land.
Welches physikalische Naturphänomen lässt die Sonne verdunkeln? Eine Sonnenfinsternis.

Bei einer totalen Sonnenfinsternis stellt sich der Mond exakt vor die Sonne. Obwohl der Mond selbst dunkel ist, erscheint in diesem Augenblick um ihn herum ein strahlender Lichtkranz – in der Astronomie als Korona bezeichnet.
Das lateinische Wort Corona bedeutet übersetzt nichts anderes als Krone.
Wenn Christus am Kreuz auf die Bedeutung Mariens hinweist und daraufhin die Sonne erlischt, zeichnet die Natur selbst ein Bild ab: Der Mond (Maria) wird vom Licht der Sonne (Christus) umhüllt und erhält eine Krone (Corona)
Diese Analogie fügt sich nahtlos in das mariologische Grundprinzip ein, wie es Maria selbst im Magnificat ausspricht: „Meine Seele preist die Größe des Herrn“ (Lk 1,46).
Der Mond leuchtet nicht aus eigener Kraft. Er besitzt kein eigenes Licht, sondern reflektiert lediglich das Licht der Sonne. Genauso besitzt Maria keine eigene, von Gott unabhängige Göttlichkeit. Ihre gesamte Schönheit, ihre Würde und ihre königliche Krone empfängt sie einzig und allein von Christus, der die wahre „Sonne der Gerechtigkeit“ und das Licht der Welt ist.
Kostenlos · für iPhone und iPad · öffnet den App Store
Lesezeit ca. 5 Min.
Es scheint, dass die Heiligen im Himmel nicht für uns beten.
Lesezeit ca. 5 Min.
Warum die Fürbitte für eine verdammte Seele vor Gott niemals verloren geht, obwohl der Zustand der Verdammnis ewig und unwiderruflich ist.
Lesezeit ca. 5 Min.
Wenn als Grundsatz hingestellt wird, ohne die Taufe gebühre niemandem das Heil, ganz besonders wegen des Ausspruches des Herrn: „Wenn jemand nicht aus dem Wasser wiedergeboren sein wird, so hat er das Leben nicht“ [^1] — dann erheben sich die zweifelsüchtigen, oder richtiger die verwegenen…
Lesezeit ca. 6 Min.
Wer bittet, der empfängt; wer also nicht bittet, sagt die heilige Theresia, der erhält nichts. Und vor ihr sprach der heilige Jakobus: Iʜʀ ʜᴀʙᴛ ɴɪᴄʜᴛꜱ, ᴡᴇɪʟ ɪʜʀ ᴜᴍ ɴɪᴄʜᴛꜱ ʙɪᴛᴛᴇᴛ. (Jak 4,2)
Lesezeit ca. 15 Min.
„Ich fühle mich völlig von Gott verlassen“ ein Bischof im Gespräch mit einer Büßerin über geistliche Dürre, Skrupel und die Frage: Sucht man Gottes Willen oder nur den süßen Trost? Eine zeitlose Lektion über Demut und Vertrauen.
Lesezeit ca. 3 Min.
Am teuersten sind Gott nicht die Seelen, die ständige Tröstung brauchen, sondern jene, die ihm auch in tiefer Verlassenheit treu dienen.