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Messbund der Priesterbruderschaft St. Petrus · Für Mitglieder dieses Bunds werden regelmäßig heilige Messen im Priesterseminar St. Petrus gefeiert.
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Der früheste christliche Zeuge gegen den Islam: Johannes von Damaskus entlarvte bereits im 8. Jahrhundert Widersprüche in Koran und Prophetenlehre – schonungslos, quellennah, bis heute unwiderlegt.
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Es gibt auch eine gewalttätige Religion der Ismaeliten, die zur gegenwärtigen Zeit vorherrscht und die Menschen verführt, als Vorläuferin des Antichristen. Sie stammt von Ismael her, der Abraham von Hagar geboren wurde, und eben deshalb werden sie Hagarener oder Ismaeliten genannt. Man nennt sie auch Sarazenen, von „Σάρρας κενοὺς" (Sarras kenous), wegen dessen, was Hagar zum Engel sagte: „Sara hat mich leer fortgeschickt."
So waren sie also Götzendiener und verehrten den Morgenstern und die Aphrodite, die sie in ihrer Sprache „Chabar" nannten, was „die Große" bedeutet. Bis zur Zeit des Heraklius waren sie somit offenkundig Götzendiener, und von jener Zeit bis heute ist unter ihnen ein falscher Prophet namens Mamed aufgetreten, der, nachdem er sich mit einem arianischen Mönch über das Alte und Neue Testament unterhalten hatte, seine eigene Häresie zusammenstellte. Und nachdem er sich beim Volk unter dem Vorwand falscher Frömmigkeit eingeschmeichelt und dessen Gunst gewonnen hatte, verbreitete er das Gerücht, ihm sei ein Buch vom Himmel, von Gott, herabgesandt worden. Häretische, ja lächerliche Aussprüche, die in diesem Buch niedergeschrieben sind, wurden ihnen so als etwas Verehrungswürdiges überliefert.
Er sagt, es gebe einen Gott, den Schöpfer aller Dinge, der weder gezeugt worden sei noch selbst gezeugt habe. Christus sei, so sagt er, das Wort Gottes und sein Geist, aber nur ein Geschöpf und Diener, ohne Samen von Maria, der Schwester des Moses und Aaron, geboren. Denn das Wort Gottes und der Geist seien in Maria eingegangen, und sie habe Jesus geboren, der ein Prophet und Diener Gottes gewesen sei. Und die Juden hätten ihn widerrechtlich kreuzigen wollen, doch nach seiner Festnahme hätten sie nur seinen Schatten gekreuzigt; denn Christus, so sagt er, sei weder gekreuzigt worden noch gestorben, da Gott ihn zu sich in den Himmel aufgenommen habe, weil er ihn liebte. Und dies sagt er weiter: Als Christus in den Himmel aufstieg, habe Gott ihn befragt und gesagt: „O Jesus, hast du gesagt: ‚Ich bin der Sohn Gottes und Gott'?" Und Jesus habe geantwortet: „Sei mir gnädig, Herr. Du weißt, dass ich das nicht gesagt habe, noch bin ich zu stolz, dein Diener zu sein. Irrende Menschen haben geschrieben, dass ich diese Aussage gemacht habe, doch sie lügen über mich, und sie sind es, die im Irrtum sind." Und Gott, so heißt es bei ihnen, habe ihm geantwortet: „Ich weiß, dass du diese Worte nicht gesagt hast."
Es finden sich noch viele andere, des Gelächters würdige, törichte Erzählungen in dieser Schrift verzeichnet, von der er vermessen behauptet, sie sei ihm von Gott herabgekommen. Fragen wir aber: „Und wer hat bezeugt, dass Gott ihm eine Schrift gegeben hat? Und wer unter den Propheten hat verkündet, dass ein solcher Prophet auftreten würde?", so wissen sie keine Antwort. Wir erzählen ihnen dann, wie Moses das Gesetz von Gott empfing, der auf dem Berg Sinai vor den Augen des ganzen Volkes in Wolke, Feuer, Finsternis und Sturmwind erschien. Wir berichten ihnen auch, dass alle Propheten, von Moses an und in ununterbrochener Folge, das Kommen Christi vorhergesagt haben. Sie sagten auch, dass Christus Gott sei und als Sohn Gottes im Fleisch kommen werde, dass er gekreuzigt werden, sterben und wiederauferstehen werde und dass er der Richter der Lebenden und der Toten sein werde. Wir fragen sie also: „Wie kommt es, dass euer Prophet nicht auf dieselbe Weise gekommen ist, sodass andere über ihn Zeugnis ablegen konnten? Und wie kommt es, dass Gott ihm die Schrift, von der ihr sprecht, nicht in eurer Gegenwart gegeben hat, so wie Gott dem Moses das Gesetz auf dem rauchenden Berg gab, während das ganze Volk zusah, damit ihr Gewissheit hättet?" Sie antworten, Gott tue, was ihm gefalle. Wir sagen ihnen, das wüssten auch wir. Doch wir fragen weiter: „Auf welche Weise wurde eurem Propheten die Schrift offenbart?" Sie antworteten, während er schlief, sei die Schrift auf ihn herabgekommen. Dann sagen wir ihnen scherzhaft, da er die Schrift im Schlaf empfangen habe und sich des göttlichen Geschehens nicht bewusst gewesen sei, erfülle sich an ihm das bekannte Sprichwort: „Du erzählst mir Träume."
Wiederum fragen wir: „Wie kommt es, dass ihr, obwohl er euch in eurer Schrift geboten hat, nichts ohne Zeugen zu tun oder anzunehmen, ihn nicht gefragt habt: ‚Zeige uns zunächst durch Zeugen, dass du ein Prophet bist und dass du von Gott gekommen bist, und welche Schriften von dir Zeugnis ablegen'?" Beschämt schweigen sie. „Mit gutem Grund sagen wir dies, denn ihr dürft weder eine Frau ohne Zeugen heiraten, noch Geschäfte tätigen, noch Besitz erwerben — nicht einmal einen Esel oder ein anderes Tier dürft ihr ohne Zeugen entgegennehmen. Auf der einen Seite nehmt ihr Frauen und erwerbt Besitz und Esel und alles Übrige durch Zeugen; auf der anderen Seite aber nehmt ihr euren Glauben und eure Schriften ohne Zeugen an. Denn der, der euch diese Schrift überliefert hat, hat keinerlei Beglaubigung von irgendeiner Seite, noch ist ein früherer Zeuge für ihn bekannt. Zudem hat er sie im Schlaf empfangen!"
Ferner nennen sie uns „ἑταιριαστάς" (hetairiastás, Beigeseller), weil wir, wie sie sagen, Gott einen Gefährten beigesellen, indem wir erklären, Christus sei der Sohn Gottes und Gott. Wir antworten ihnen darauf: „Dies ist, was uns die Propheten und die Schriften überliefert haben. Ihr behauptet, auch ihr nehmt die Propheten an. Wenn wir also darin irren, dass wir Christus den Sohn Gottes nennen, so irren auch jene, die dies gelehrt und uns überliefert haben." Manche von ihnen sagen, wir hätten die Propheten allegorisch ausgelegt und dies hinzugefügt zu dem, was jene gesagt haben; andere sagen, die Hebräer hätten uns aus Hass getäuscht, indem sie dies so schrieben, als sei es von den Propheten geschrieben worden, um uns irrezuführen.
Wiederum sagen wir ihnen: „Da ihr auch sagt, Christus sei Wort und Geist Gottes, warum beschuldigt ihr uns dann, ‚ἑταιριαστάς' (Beigeseller) zu sein? Denn das Wort und der Geist sind von dem, in dem sie ihrer Natur nach bestehen, untrennbar. Wenn also das Wort Gottes in Gott ist, so ist offenkundig, dass es auch Gott ist. Ist das Wort aber außerhalb Gottes, so ist Gott, nach eurer eigenen Lehre, ohne Wort und ohne Geist. Folglich habt ihr ihn, indem ihr die Beigesellung eines Gefährten zu Gott vermeiden wolltet, verstümmelt. Es wäre für euch weit besser, zu sagen, er habe einen Gefährten, als ihn zu verstümmeln und wie einen Stein, ein Stück Holz oder einen anderen unbeseelten Gegenstand zu behandeln. Da ihr uns also fälschlich ‚ἑταιριαστάς' (Beigeseller) nennt, werden wir euch fortan ‚κόπτας' (kóptas, Verstümmler) Gottes nennen."
Auch beschuldigen sie uns des Götzendienstes, weil wir, wie sie sagen, das Kreuz verehren, das sie verabscheuen. Darauf sagen wir ihnen: „Warum also reibt ihr euch an dem Stein, der an eurer ‚Χαβαθάν' (Chabathán, Ka'ba) angebracht ist, und bekundet eure Verehrung für diesen Stein, indem ihr ihn küsst?"
Manche sagen, dies geschehe, weil Abraham auf ihm mit Hagar den Beischlaf vollzogen habe, andere, weil er dort sein Kamel angebunden habe, als er Isaak opfern wollte. Und wir erwidern ihnen: „Die Schrift sagt, der Berg sei bewaldet gewesen und habe Bäume gehabt, von denen Abraham Holz schlug und es Isaak für das Ganzopfer auflegte, und dass er die Esel bei den Knechten zurückließ. Warum also redet ihr Unsinn, denn an jenem Ort gibt es weder Wald noch Weg für Esel." Sie schämen sich zwar, behaupten aber dennoch, der Stein sei von Abraham. Dann erwidern wir: „Angenommen, er sei von Abraham, wie ihr törichterweise behauptet. Schämt ihr euch nicht, dieses Ding zu küssen, nur weil Abraham auf ihm mit einer Frau den Beischlaf vollzog oder ein Kamel daran band? Und doch beschuldigt ihr uns, das Kreuz Christi zu verehren, durch das die Macht der Dämonen und die Täuschung des Teufels vernichtet worden ist?" Zudem ist dieser „Stein", von dem sie sprechen, das Haupt der Aphrodite, die sie einst verehrten und die sie auch Kabar nannten. Noch heute sind für den aufmerksamen Betrachter Spuren eines eingravierten Bildes zu erkennen.
Dieser Mamed hat, wie berichtet wird, viele törichte Erzählungen verfasst und jeder einen Titel gegeben. So gibt es etwa die Schrift Über die Frau, in der er unverhohlen die Erlaubnis erteilt, vier Frauen sowie tausend Nebenfrauen zu nehmen, sofern man dazu imstande sei — so viele, wie seine Hand über die vier Frauen hinaus zu besitzen und zu unterhalten vermag. Auch machte er es zum Gesetz, dass man sich scheiden lassen dürfe, von wem man wolle, oder, wenn man wolle, eine andere nehmen dürfe — aus folgendem Grund:
Mamed hatte einen Gefährten namens Zayd. Dieser hatte eine schöne Frau, in die sich Mamed verliebte. Während sie zusammensaßen, sagte Mamed: „Zayd, Gott hat mir geboten, dir deine Frau wegzunehmen." Zayd antwortete: „Du bist ein Apostel. Tu, wie Gott dir gesagt hat; nimm meine Frau." Oder vielmehr, um es von Anfang an genauer zu erzählen: Er sagte zu ihm: „Gott hat mir geboten, dir zu sagen, dass du dich von deiner Frau scheiden lassen sollst." Und Zayd ließ sich von ihr scheiden. Nach mehreren Tagen sagte er: „Gott hat nun geboten, dass ich sie auch nehme." Und nachdem er sie genommen und mit ihr Ehebruch begangen hatte, stellte er folgendes Gesetz auf: „Wer will, lasse sich von seiner Frau scheiden. Will er aber nach der Scheidung zu ihr zurückkehren, so soll zuvor ein anderer sie heiraten. Denn es ist nicht erlaubt, sie zu nehmen, es sei denn, sie sei von einem anderen geheiratet worden. Auch wenn ein Bruder sich von ihr scheiden lässt, soll sein Bruder sie heiraten dürfen, wenn er will." In derselben Schrift finden sich Vorschriften wie: „Bebauet das Land, das Gott euch gegeben hat, und verschönert es. Und tut dies und auf diese Weise" — um nicht all die unzüchtigen Dinge zu nennen, wie er es tat.
Ferner gibt es die Schrift Vom Kamel Gottes. Darin sagt er, es habe ein Kamel von Gott gegeben, das einen ganzen Fluss ausgetrunken habe und zwischen zwei Bergen wegen unzureichenden Platzes nicht hindurchgekonnt habe. An jenem Ort, so sagt er, hätten Menschen gelebt, und an einem Tag hätten sie das Wasser getrunken, am nächsten Tag das Kamel. Zudem habe das Kamel sie durch das Trinken des Wassers genährt, da es ihnen anstelle von Wasser Milch gegeben habe. Da diese Menschen aber böse waren, so sagt er, erhoben sie sich und töteten das Kamel. Es hatte jedoch ein Junges, ein kleines Kamel, das, als die Mutter getötet worden war, zu Gott schrie; und Gott nahm es zu sich.
Da fragen wir sie: „Woher stammte jenes Kamel?" Und sie antworten, es stamme von Gott. Und wir fragen: „Hat sich ein anderes Kamel mit diesem gepaart?", und sie sagen: „Nein." Da fragen wir: „Wie wurde es dann gezeugt? Denn wir sehen, dass euer Kamel ohne Vater, ohne Mutter und ohne Geschlecht war, und dass die, die es zeugte, Böses erlitt. Doch erscheint weder der, der sich mit der Mutter paarte, noch, wohin das kleine Kamel entrückt wurde. Nach eurer Behauptung sprach euer Prophet aus Gott. Warum also hat er nicht in Erfahrung gebracht, wo das Kamel weidete und wer von ihm Milch molk? Wurde es eines Tages von bösen Menschen getötet, wie zuvor seine Mutter? Oder ist es als euer Vorläufer ins Paradies eingegangen, damit ihr den Milchfluss habt, von dem ihr so töricht sprecht? Denn ihr sagt, es fließen für euch drei Flüsse im Paradies: von Wasser, Wein und Milch. Ist das Kamel, euer Vorläufer, außerhalb des Paradieses, so ist offenkundig, dass es entweder vor Hunger und Durst vertrocknet ist oder andere seine Milch genießen. Vergeblich rühmt sich also euer Prophet vermessen, mit Gott gesprochen zu haben, denn das Geheimnis des Kamels wurde ihm nicht offenbart. Ist es aber andererseits im Paradies, so wird es wiederum das Wasser austrinken, und aus Mangel an Wasser werdet ihr inmitten der Wonnen des Paradieses vertrocknen. Und selbst wenn ihr Wein aus dem vorbeifließenden Fluss trinken wollt, so werdet ihr, da kein Wasser mehr da ist, um euren Wein zu mischen — denn das Kamel hat es ausgetrunken —, entflammt, von Trunkenheit überwältigt, einschlafen. Und weil euer Haupt vom trunkenen Schlaf schwer und ihr vom Wein berauscht seid, werdet ihr die Freuden des Paradieses versäumen. Wie kommt es also, dass euer Prophet nicht bedacht hat, dass euch dies im Paradies der Wonnen widerfahren könnte? Auch zeigte er keinerlei Sorge darüber, wo das Kamel nun lebt. Doch auch ihr habt ihn nicht danach gefragt; stattdessen unterrichtete euch dieser Träumer über die drei Flüsse. Wir aber bekennen euch unumwunden: Euer wunderbares Kamel ist euch vorausgelaufen in die Seelen der Esel, wohin auch ihr bestimmt seid, euer Leben als Vieh zu verbringen. Dort aber sind die äußerste Finsternis, die ewige Strafe, das lodernde Feuer, die nie schlafenden Würmer und die Dämonen der Hölle."
Wiederum spricht Mamed in der Schrift Vom Tisch. Er sagt, Christus habe von Gott einen Tisch erbeten, und dieser sei ihm gegeben worden. Denn Gott habe zu ihm gesagt: „Ich habe dir und den Deinen einen unverweslichen Tisch gegeben."
Ferner will ich die Schrift Von der Kuh sowie andere, nur des Gelächters würdige Aussprüche wegen ihrer Menge übergehen.
Er verordnete, dass sie beschnitten würden, auch ihre Frauen. Auch gab er das Gebot, den Sabbat nicht zu halten und sich nicht taufen zu lassen, und ferner, einerseits zu essen, was im Gesetz verboten ist, andererseits sich von anderem, was erlaubt ist, zu enthalten. Auch verbot er den Weingenuss gänzlich.
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