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Petros (griech.): Ein maskulines Substantiv, das „Fels“ oder „Stein“ bedeutet. Obwohl es im Griechischen ein gebräuchliches Wort ist, gibt es keinen Beleg dafür, dass Petrus jemals ein Eigenname war, bevor Jesus Simon umbenannte. Dies unterstreicht die Symbolik des Namens: Simon selbst ist der Fels, auf den Jesus die Kirche baut. Weitere neutestamentliche Belege deuten darauf hin, dass Jesu Worte an Petrus ursprünglich auf Aramäisch gesprochen wurden. In dieser Sprache ist das Wort kepha das Äquivalent zu Petrus und bezeichnet einen „beträchtlichen Fels“ – einen, der als Baufundament geeignet ist. Dieser aramäische Name ist im NT 9-mal als „Kephas“ erhalten geblieben (Joh 1,42; 1 Kor 1,12; 15,5; Gal 1,18; 2,9 usw.). Auf einer anderen Ebene erinnert Simons Namensänderung an die alttestamentlichen Episoden, in denen Gott Abram in Abraham (Gen 17,5) und Jakob in Israel (Gen 32,28) umbenannte. Petrus steht nun in dieser biblischen Tradition, in der neue Namen neue, von Gott gegebene Rollen in der Heilsgeschichte bedeuten. Im Fall von Petrus bestimmt Jesus ihn zum Grundstein der Kirche des Neuen Bundes. So wie die Tempel des AT auf einem großen Stein erbaut wurden (1 Kön 5,17; Esra 3,10), so baut Jesus seine NT-Kirche auf den Grundfels des Petrus (vgl. Eph 2,20; Offb 21,14).
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Amēn (Griech.): Bedeutet „so sei es“, „so ist es“ oder „wahrlich“. Dahinter steht ein hebräischer Begriff, der ein Gefühl von Festigkeit oder Zuverlässigkeit vermittelt. Der Begriff „Amen“ taucht häufig im AT auf, wo er ausgesprochen wird, um einen göttlichen Eid oder Fluch zu bekräftigen (4. Mo…
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’Eshet hayil (Hebr.): In der RSV [Revised Standard Version] übersetzt als „eine Frau von Wert“ (Ruth 3:11) oder „eine gute Ehefrau“ (Spr 12:4; 31:10). Keines von beiden stellt eine fehlerhafte Wiedergabe des Hebräischen dar, aber der Begriff hayil ist in seiner Bedeutung tendenziell stärker als…
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Der moderne Irrtum, dass Himmelskörper unsere Entscheidungen beeinflussen, ist nicht neu, sondern wurde bereits in der Antike vertreten. Dieser Irrtum ist offensichtlich und nichtig. Der hl. Thomas von Aquin widerlegt die Argumente dafür.
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Wer Mühsames meidet und beim kleinsten Lustmangel aufgibt, ist wahrhaft weichlich – nicht wer großen Gefahren nachgibt. Denn echte Schwäche zeigt sich nicht im Scheitern an Überwältigendem, sondern im Nachgeben gegenüber dem Kleinen.
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Der Jakobusbrief stellt die Leser der Bibel vor viele Herausforderungen. Zum einen scheint das, was Jakobus über Glauben und Werke lehrt, dem zu widersprechen, was Paulus im Römer- und Galaterbrief zum selben Thema sagt. Beide behandeln Themen wie Glaube, Werke und Rechtfertigung, scheinen aber zu…