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Messbund der Priesterbruderschaft St. Petrus · Für Mitglieder dieses Bunds werden regelmäßig heilige Messen im Priesterseminar St. Petrus gefeiert.
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Nach der verbindlichen Lehre der Katholischen Kirche und der Philosophie des Thomas von Aquin ist der Mensch in einem fundamentalen und ontologischen Sinne dazu berufen, Ordnung zu schaffen. Dieser Auftrag ist keine bloße kulturelle Aufgabe, sondern er wurzelt tief in der Gottebenbildlichkeit des Menschen (Imago Dei). Da Gott selbst kein Gott der Unordnung, sondern der höchsten Vernunft (Logos) und Weisheit ist, hat Er die Welt in einer wunderbaren Ordnung erschaffen (Ordo universi). Der Mensch, als das einzige Geschöpf, das mit Verstand und freiem Willen begabt ist, wurde von Gott als sein Statthalter in diese Welt gestellt, um an der göttlichen Vorsehung aktiv teilzunehmen. Das „Ordnen“ ist somit der eigentliche Ausdruck der menschlichen Würde und ein Akt der Nachahmung Gottes: Der Mensch soll das, was Gott im Keim angelegt hat, durch seine Vernunft zur Entfaltung und Vollendung bringen. Thomas von Aquin bringt dies auf den prägnanten Punkt: „Sapientis est ordinare“ – es ist das Wesen des Weisen, zu ordnen.
Dieser umfassende Schöpfungsauftrag erstreckt sich in seiner ganzen Tiefe auf vier wesentliche Bereiche, die untrennbar miteinander verbunden sind. Zuerst und vor allem muss der Mensch die Ordnung in sich selbst herstellen. Dies beginnt mit der Ordnung des Denkens (Logik), damit die Vernunft die Wahrheit unverfälscht erkennt und nicht dem Irrtum verfällt. Darauf baut die moralische Ordnung auf: Der Mensch ist berufen, seine Triebe, Leidenschaften und seinen Willen so zu ordnen, dass sie nicht blind wüten, sondern von der Vernunft geleitet auf das Gute hinzielen. Diese innere „Ordnung der Liebe“ (Ordo amoris) ist die Voraussetzung für jede Tugend und jeden inneren Frieden.
Erst wenn der Mensch in sich geordnet ist, kann er diesen Auftrag im Außen verwirklichen, nämlich in der Ordnung der Gemeinschaft. Hier ist er verpflichtet, das soziale Zusammenleben durch Recht und Gerechtigkeit so zu gestalten, dass es dem Gemeinwohl (Bonum commune) dient. Nach der Definition des heiligen Augustinus ist der wahre Frieden nämlich nichts anderes als die „Ruhe der Ordnung“ (Tranquillitas ordinis). Diese soziale Ordnung ist kein Selbstzweck, sondern soll den Raum schaffen, in dem Menschen in Freiheit und Würde leben und Gott dienen können.
Schließlich erstreckt sich dieser göttliche Auftrag auf die Ordnung der materiellen Welt durch Arbeit, Technik, Kunst und Kultur. Der biblische Befehl, die Erde zu „bebauen und zu bewahren“ (Genesis 2,15), bedeutet, die verborgenen Potenziale der Schöpfung zu heben und die Natur sinnvoll zu gestalten. Der Mensch darf die Welt nicht willkürlich ausbeuten, sondern er soll sie als treuer Verwalter so ordnen, dass sie dem Menschen dient und zugleich die Herrlichkeit des Schöpfers widerspiegelt.
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Doch da möchte mich vielleicht jemand fragen, was denn ich selbst von jener Stelle des Apostels Paulus halte und wie ich meine, daß man sie auffassen müsse. Ich muß aber gestehen, es wäre mir viel lieber, wenn ich einsichtsvollere und gelehrtere Männer hören könnte, die sie so erklären, daß mein…
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Das Gericht ist in der Tat zu fürchten.
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Alle Menschen werden gerichtet – jene, die sind, die waren und die sein werden: „Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder empfange, was er bei seinen Lebzeiten getan hat, ob es gut oder böse war“ (2 Kor 5,10).
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Bei keiner Kunst maßt man sich an, sie zu lehren, bevor man sie gewissenhaft erlernt hat. Wie groß ist demnach der Leichtsinn, wenn Unerfahrene das Lehramt übernehmen, denn die Kunst aller Künste ist die Seelenleitung.
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Sie behaupteten einst, die Bewahrer des wahren katholischen Glaubens zu sein, weihen aber heute Frauen.
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Meine Gegner werfen mir ein: „Jener Eunuch, den Philippus taufte, sagte doch auch nur: 'Ich glaube, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist', und wurde auf dieses Bekenntnis hin sogleich getauft.“ Soll also jemand nur dies zu antworten brauchen?
