Auf! Lasst uns zum Herrn zurückkehren!Denn er hat (Wunden) gerissen, er wird uns auch heilen;er hat geschlagen, er wird uns auch verbinden.
Er wird uns beleben nach zwei Tagenund am dritten Tag uns aufrichten,dass wir vor ihm leben.
Lasst uns erkennen,ja lasst uns jagen nach Erkenntnis! Sein Aufbruch ist sicher wie die Morgenröte.Er kommt zu uns wie der Regenguss,wie der Frühlingsregen, der die Erde tränkt.
Was soll ich dir tun, Efraim,was soll ich dir tun, Juda? Euere Liebe gleicht ja dem Morgengewölk;sie gleicht dem Tau, der schnell vergeht.
Darum schlage ich drein durch die Propheten,ich tötete sie durch die Worte meines Mundes.Dann bricht mein Recht hervor wie das Licht.
Liebe will ich, nicht Schlachtopfer,Gotteserkenntnis statt Brandopfer.
Doch sie haben in Adam den Bund gebrochen,dort wurden sie mir ungetreu.
Gilead ist eine Stadt von Übeltätern,von Blut besudelt.
Wie lauernde Räuber,so sind die Scharen der Priester. Sie morden am Weg nach Sichem,ja, schändliche Taten begehen sie.
In Bet-El sah ich grauenhafte Dinge.Dort herrscht die Unzucht Efraims,dort befleckt sich Israel.
Auch dir, Juda, bestimme ich eine Ernte,wenn ich das Geschick meines Volkes wende!