Büßen muss Samaria, / es hat sich gegen seinen Gott empört. Sie werden fallen durch das Schwert, / ihre Säuglinge werden zerschmettert, / ihre Schwangeren aufgeschlitzt.
Kehr um, Israel, zum Herrn, deinem Gott! / Denn durch deine Schuld bist du gestürzt.
Nehmt Worte mit euch / und kehrt um zum Herrn und sagt zu ihm: Vergib alle Schuld, / und nimm an, was gut ist. / Wir bringen die Frucht unserer Lippen (als Opfer) dar.
Assur soll uns nicht mehr helfen, / auf Pferden wollen wir nicht mehr reitenund nicht mehr sagen Unser Gott / zu dem Gebilde unserer Hände. / Denn bei dir allein findet die Waise Erbarmen.
Ich will ihre Untreue heilen / und sie aus freien Stücken lieben; / denn mein Zorn hat sich von ihnen gewandt.
Ich will für Israel sein wie der Tau, / wie die Lilie soll es blühen / und Wurzeln schlagen wie ein Libanonwald.
Seine Schösslinge sollen sich ausbreiten, / seine Pracht soll sein wie die Pracht des Ölbaums, / sein Duft wie der Duft des Libanon.
Sie werden wieder in meinem Schatten wohnen, / Getreide anbauenund sprießen wie ein Weinstock, / dessen Ruhm dem Wein des Libanon gleichkommt.
Efraim, was hat es fortan mit Götzen zu schaffen? / Ich, ja, ich erhöre ihn und blicke ihn an. Ich bin wie ein üppiger Wacholder, / an mir ist Frucht für Dich zu finden.
Der Weise begreife diese Worte, / der Einsichtige verstehe sie. Ja, die Wege des Herrn sind gerade; / die Gerechten gehen auf ihnen, / aber die Sünder kommen auf ihnen zu Fall.