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Manchmal verlasse ich den Beichtstuhl mit Zweifeln im Kopf: „Habe ich wirklich richtig gebeichtet? Hätte ich bei bestimmten Dingen genauer sein müssen? War ich am Ende aufrichtig genug?“ Als ich neulich nach dem Sakrament der Versöhnung nach Hause ging, kam mir ein Gedanke: „Warum frage ich nicht einfach die Männer um Rat, die ihr Leben genau diesem Dienst widmen – dem Anhören der Beichte?“
Ich habe mich auf die Suche nach Antworten gemacht. Die folgenden wertvollen Impulse basieren auf einem Beitrag des Portals „San Francesco Patrono d'Italia“. Hier ist das, was die Priester mir mit auf den Weg gegeben haben:
Pater Bryan Brooks, Tulsa, Oklahoma:
Wenn wir unser Gewissen prüfen, stellen wir uns unseren Sünden; doch wenn wir zur Beichte gehen, haben wir es mit der Liebe, der Barmherzigkeit und der Vergebung Gottes zu tun.
Pater Sean Donovan, Pawhuska, Oklahoma:
Nachdem du angegeben hast, wie viel Zeit seit deiner letzten Beichte ungefähr vergangen ist, erzähle kurz etwas über dich (bist du ledig, verlobt, nach einer Scheidung standesamtlich wiederverheiratet, bist du Ordensschwester…?). Wenn wir die Situation der beichtenden Person kennen, können wir ihr besser passende Ratschläge geben.
Pater Gabriel Mosher, OP, Portland, Oregon:
Sünden sind falsche Entscheidungen, keine unangenehmen Gefühle; beichte also deine Sünden, nicht deinen emotionalen Zustand.
Pater Damian Ference, Wickliffe, Ohio:
Begangene Sünden sind eine Beleidigung Gottes, aber gebeichtete Sünden sind ein Lobgesang für Gott. Wenn du also im Sakrament der Versöhnung einem Priester deine Sünden beichtest, sei dir bewusst, dass du damit auch Gott für seine große Barmherzigkeit lobpreist.
Pater Matthew Gossett, Steubenville, Ohio:
Eine häufige Beichte ist für deinen Priester erbaulich und tut deiner Seele gut! Sünden – besonders jene, die immer wiederkehren oder tief in uns verwurzelt sind – erfordern Geduld und Ausdauer. Gib niemals auf, egal wie oft du dieselbe Sünde begangen hast (…) Die Beichte ist ein Sakrament der Heilung, und wie bei körperlichen Wunden können auch geistliche Wunden einige Zeit brauchen, um vollständig zu verheilen.
Pater James Martin, SJ, New York:
In der Beichte geht es weniger darum, wie schlecht wir sind, sondern vielmehr darum, wie gut Gott ist.
Pater Anthony Gerber, Cottleville, Missouri:
Der Priester ist wie ein Arzt: Wenn du zum Arzt gehst, sagst du ihm mit mehr oder weniger Details, was dir wehtut, damit er weiß, wie er dein Leiden behandeln kann. Und denk daran, dass er schon viele Patienten mit denselben Symptomen gesehen hat. Vertrau ihm, hör auf seinen Rat und es wird dir sofort besser gehen!
Pater Joshua Whitfield, Dallas, Texas:
Gott wirkt am besten bei einer einfachen und demütigen Beichte. Gott braucht keinen Roman – er hat ihn bereits gelesen. Manchmal verbergen sich hinter unserer Weitschweifigkeit Stolz und Unbußfertigkeit. Sprich mit Einfachheit sowie Klarheit und nenne alle deine Sünden. Es ist, als würde man vom Kreuz abgenommen werden – durch den Tod unserer Sünden und für die Auferstehung der Vergebung.
Pater Jeffrey Mickler, SSP, Youngstown, Ohio:
Sprich ohne Furcht, sorge dich um nichts. Die Liebe Gottes ist stärker als unsere Sünden.
Pater Matthew Schneider, LC, Washington DC:
Viele Menschen hätten einen besseren Zugang zur Beichte, wenn sie diese nicht als eine verpflichtende und abstrakte Liste begangener Sünden wahrnähmen, sondern als eine Gelegenheit, ihre Beziehung zu Gott zu erneuern.
Pater Mark Menegatti, O.S.A.:
Die Beichte ist nicht nur die Tilgung der Sünde, sie ist eine Begegnung mit Christus.
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Der Mensch lebt vom Gesetz, baut Staaten darauf, sperrt Menschen lebenslang ein – und empört sich über Gottes Gesetz. Dieser Widerspruch ist kein Versehen. Er ist Herzensblindheit. Eine Analyse, die anklagt.
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