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Die Vollkommenheit geistlicher Stärke besteht nun darin, daß man es wagt, den Glauben an Christus öffentlich zu bekennen und ihn hierauf nicht aufgrund irgendeiner Verwirrung oder Angst zurückzunehmen. So vertreibt die Tapferkeit die ungeordnete Furcht. Mithin macht das Sakrament, wodurch dem Wiedergeborenen geistliche Stärke verliehen wird, ihn gewissermaßen zum Streiter für den Glauben an Christus.
Und wie Soldaten das Banner des Herrschers tragen, für den sie kämpfen, so empfangen diejenigen, welche das Sakrament der Firmung empfangen, das Zeichen Christi, d. h. das Zeichen des Kreuzes, mit dem er kämpfte und siegte. Sie empfangen dieses Zeichen auf der Stirn, als Zeichen dafür, daß sie sich nicht schämen, den Glauben an Christus öffentlich zu bekennen.
Es wird ihnen ein Kreuz aus einer Mischung aus Öl und Balsam auf-gezeichnet. Sie heißt Chrisam, was nicht unvernünftig ist, denn das Öl bezeichnet die Kraft des Heiligen Geistes, woher Christus auch als „der Gesalbte" bezeichnet wird (Lk 4, 18; Hebr 1, 9). So sollten sie auch „Chri-sten" von Christus her heißen (Apg 11,26), gleichsam als stritten sie für ihn.
Wegen seines Duftes bedeutet der Balsam aber den guten Ruf, in dem diejenigen stehen müssen, die unter Weltmenschen verkehren und dabei öffentlich den Glauben an Christus bekennen wie Menschen, die sich gleichsam aus den heimischen Grenzen der Kirche heraus auf das Schlachtfeld begeben.
Auch ist es angemessen, daß dieses Sakrament einzig von Bischöfen gespendet wird, die gewissermaßen die Führer des christlichen Heeres sind. So ist es auch bei einer weltlichen Streitmacht Aufgabe des Heerführers, bestimmte Menschen zum Heeresdienst einzuberufen. Ähnlich scheinen diejenigen, welche dieses Sakrament empfangen, gewissermaßen zum geistlichen Heeresdienst berufen. Daher wird ihnen auch zur Bezeichnung dessen, daß sie Kraft von Christus empfangen haben, die Hand aufgelegt.
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Thomas von Aquin beweist die Vergänglichkeit der Tierseele. Da ihre Tätigkeiten (Wahrnehmung und Bewegung) an den Körper gebunden sind, kann sie ohne ihn nicht fortbestehen. Platons Unsterblichkeitsthese wird widerlegt.
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Damit wir aber die Natur der Religion erkennen können, wollen wir nach dem Ursprung dieses Namens fragen. Der Name „Religion“ ist also, wie Augustinus im Buch Über die wahre Religion anzudeuten scheint, von „wiederverbinden“ [religare] genommen. Im eigentlichen Sinn aber heißt dasjenige gebunden,…
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Ein flammender Appell: Taufschein allein genügt nicht. Wie Hieronymus vor dem Richter müssen wir uns fragen: Sind wir wirklich Christen oder nur dem Namen nach? Mehr Ehrlichkeit! Wer katholisch heißt, lebe auch katholisch.