
Johannes Chrysostomus
Catena Aurea · Johannesevangelium 18
3 Judas also nahm die Kohorte und Diener von den Hohenpriestern und Pharisäern und kam dorthin mit Fackeln, Laternen und Waffen. 4 Jesus, der alles wusste, was ihm bevorstand, trat hinaus und fragte: Wen sucht ihr? 5 Sie antworteten ihm: Jesus, den Nazoräer. Er sagte zu ihnen: Ich bin es. Auch Judas, sein Verräter, stand bei ihnen. 6 Als er zu ihnen sagte: Ich bin es, wichen sie zurück und stürzten zu Boden. 7 Da fragte er sie wiederum: Wen sucht ihr? Sie sagten: Jesus, den Nazoräer. 8 Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, dass ich es bin. Wenn ihr also mich sucht, dann lasst diese gehen! 9 So sollte sich das Wort erfüllen, das er gesagt hatte: Von denen, die du mir gegeben hast, habe ich keinen verloren.
(Hom. lxxxiii) Schließlich, damit niemand sagen könnte, Er habe die Juden ermutigt, Ihn zu töten, indem Er sich in ihre Hände gab, sagt Er alles, was möglich ist, um sie zurückzugewinnen. Als sie aber in ihrer Bosheit verharrten und sich als unentschuldbar erwiesen, da gab Er sich in ihre Hände: Da fragte Er sie wieder: Wen sucht ihr? Und sie sagten: Jesus von Nazareth. Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, dass ich es bin.