Da antwortete Ijob und sprach:
Wie gut hilfst du dem Schwachen aufund stützt den Arm, der ohne Kraft gewesen!
Wie trefflich rätst du dem, der ohne Einsichtund offenbarst Verstand in Fülle!
Mit wessen Hilfe trägst du deine Worte vor?Und wessen Geist ging von dir aus?
Die Totengeister selbst erzittern,die Wasser und die darin wohnen.
Nackt liegt die Unterwelt vor ihm,der Ort des Untergangs trägt keine Hülle.
Den Norden spannt er über'm Chaos aus,und über'm Nichts hängt er die Erde auf.
Die Wasser bindet er in seine Wolken,doch das Gewölk zerreißt nicht unter ihnen.
Er hüllt das Angesicht des Vollmonds einund breitet seine Wolken über ihn.
Rings um die Wasserfläche zieht er einen Kreisbis dorthin, wo das Licht ans Dunkel grenzt.
Des Himmels Säulen wanken,entsetzen sich vor seinem Drohen.
Die Meere peitscht er auf durch seine Kraftund schlägt durch seine Einsicht Rahab nieder.
Durch seinen Hauch erglänzt der Himmel wieder,und seine Hand durchbohrt den flüchtigen Drachen.
Doch das sind nur die Säume seines Weges.Welch Flüsterwort nur hören wir von ihm!Den Donner seiner Taten, wer vernimmt ihn?