Mein Lebensgeist ist mir zerbrochen,ausgelöscht sind meine Tage,geblieben ist mir nur das Grab.
Fürwahr, der Spötter Ziel bin ich geworden.Auf ihrem Hader muss mein Auge weilen.
Hinterlege doch für mich ein Pfand bei dir!Wer sollte mir denn sonst den Handschlag geben?
Denn du hast ihr Herz verschlossen vor der Einsicht,darum lässt du sie nicht triumphieren.
Zum Teilen lädt man Freunde ein;doch schmachten hin der eignen Kinder Augen.
Zum Spottlied machte er mich für die Leute,ich wurde einer, dem man ins Antlitz speit.
Es werden trüb vor Kummer meine Augen,all meine Glieder schwinden wie ein Schatten.
Darüber sind die Frommen ganz entsetzt,des Sünders wegen sind empört die Reinen.
Doch der Gerechte steht zu seinem Wandel;wer reine Hände hat, gewinnt an Kraft.
Wohlan, so tretet alle wieder her!wenn ich auch keinen Weisen unter euch hier find.
Es schwinden meine Tage hin,die Wünsche meines Herzens sind zerrissen.
Sie machen mir die Nacht zum Tage,Licht sei näher mir als Dunkel.
Ich habe keine Hoffnung,die Unterwelt, sie ist mein Haus,im Finstern breite ich mein Lager aus.
Zur Grube spreche ich: Du bist mein Vater!,und zum Gewürm: Meine Mutter, meine Schwester!
Wo bleibt denn eine Hoffnung noch für mich?Mein Glück -- wer kann es noch erspähen?
Gehn sie vereint mit mir hinab zur Unterwelt,und sinken wir zusammen in den Staub?