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Unter die Dornen ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort hören, dann aber hingehen und in Sorgen, Reichtum und Genüssen des Lebens ersticken und keine Frucht bringen.

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Quod autem in spinas cecidit, hi sunt qui audierunt, et a sollicitudinibus et divitiis et voluptatibus vitae, euntes suffocantur, et non referunt fructum (Luc. 8, 14).
(„Unter die Dornen ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort hören, dann aber hingehen und in Sorgen, Reichtum und Genüssen des Lebens ersticken und keine Frucht bringen.“)
In dem Gleichnis des heutigen Evangeliums wird gesagt, dass, als der Landmann ausging, seinen Acker zu besäen, ein Teil des Samens unter die Dornen fiel. Daraufhin erklärte der Erlöser, dass der Samen das Wort Gottes bedeute und die Dornen jene Anhänglichkeiten bedeuteten, welche die Menschen an die irdischen Reichtümer und Genüsse haben; dies sind die Dornen, die die Frucht des Wortes Gottes nicht nur im künftigen Leben, sondern auch im gegenwärtigen Leben verloren gehen lassen. Oh, welch ein Elend der armen Sünder! Sie verurteilen sich durch ihre Schuld nicht nur dazu, im anderen Leben ewig zu leiden, sondern sie führen auch schon in dieser Welt ein unglückseliges Leben. Und das möchte ich euch in dieser Rede aufzeigen:
Sprechen wir vom ersten.
Der Teufel täuscht die Menschen, indem er sie glauben macht, dass sie durch die Befriedigung ihrer sinnlichen Begierden ein zufriedenes Leben führen und Frieden finden werden; aber nein, es gibt keinen Frieden für diejenigen, die Gott beleidigen: Non est pax impiis, dicit Dominus 1. Gott sagt, dass alle seine Feinde ein unglückseliges Leben geführt haben und nicht einmal den Weg des Friedens kennengelernt haben: Contritio et infelicitas in viis eorum, et viam pacis non cognoverunt 2.
Die Tiere, die für diese Erde erschaffen sind, finden ihren Frieden in den sinnlichen Genüssen. Gebt einem Hund einen Fleischknochen, und siehe, er ist völlig zufrieden; gebt einem Lasttier ein Bündel Gras, und es hat seinen Frieden gefunden und begehrt nichts weiter. Aber der Mensch, der für Gott erschaffen ist, um Gott zu lieben und mit ihm vereint zu sein, kann allein durch Gott zufriedengestellt werden, keineswegs aber durch die Welt, selbst wenn die Welt ihn mit all ihren Gütern reich machen würde. Worauf reduzieren sich alle weltlichen Güter? Auf Genüsse der Sinne, auf Reichtümer und auf Ehren, wie der heilige Johannes schreibt: Omne quod est in mundo, concupiscentia carnis est, das heißt sinnliche Genüsse, et concupiscentia oculorum, Reichtümer, et superbia vitae, das heißt irdische Ehren 3. Der heilige Bernhard sagt, dass der Mensch von all diesen Gütern aufgebläht, aber niemals von ihnen gesättigt und zufriedengestellt werden kann: Inflari potest, satiari non potest. Und wie könnte die Erde, der Wind und der Unrat jemals einen Menschen sättigen! Als der Heilige über jene Worte des heiligen Petrus schrieb: Ecce nos reliquimus omnia, sagte er, er habe in der Welt verschiedene Toren gesehen, die alle unter einem großen Hunger litten: Die einen füllten sich mit Erde, ein Bild der Geizigen; die anderen mit Wind, ein Bild der nach Ehren und Lob Süchtigen; andere wieder fingen um einen Schmelzofen herum die Funken auf, die herausflogen, ein Bild der Zornigen und Rachsüchtigen; andere schließlich tranken das faulige Wasser eines stinkenden Teiches, ein Bild der Unzüchtigen. Daher sagt der Heilige zu ihnen: O ihr Toren! Merkt ihr denn nicht, dass diese Dinge, mit denen ihr euch füllt, euch den Hunger nicht nehmen, sondern ihn nur noch vermehren? Haec potius famem provocant, quam extinguunt. Ein gutes Beispiel hierfür war Alexander der Große, der, nachdem er durch seine Siege die halbe Welt erobert hatte, weinte, weil er sich noch nicht als Herrn der gesamten Erde sah.
Viele hoffen, Frieden im Anhäufen von Reichtümern zu finden, aber wie kann die Erde jemals sättigen? Maior pecunia, sagt der heilige Augustinus, avaritiae fauces non claudit, sed extendit. Die Menge des Geldes schließt den Schlund des Geizes nicht, sondern erweitert ihn; das will sagen, dass die Gier den Hunger nicht stillt, sondern anstachelt: Humiliata es usque ad inferos; in multitudine viae tuae laborasti, nec dixisti, quiescam 4. Arme Weltmenschen! Sie mühen sich ab und plagen sich, um mehr Geld, mehr Habe zu erwerben, aber sie finden niemals Ruhe; je mehr sie anhäufen, desto unruhiger und betrübter bleiben sie: Divites eguerunt et esurierunt; inquirentes autem Dominum non minuentur omni bono 5. Die Reichen dieser Erde sind die Elendesten von allen, denn je mehr sie haben, desto mehr begehren sie; und weil sie nicht dazu gelangen, alles zu haben, was sie begehren, sind sie weit ärmer als die rechtschaffenen Menschen, die allein Gott suchen: Diese sind die wahrhaft Reichen, weil sie zufrieden mit ihrem Stand leben und in Gott jedes Gut finden: Inquirentes Dominum non minuentur omni bono. Den Heiligen fehlt es an nichts, weil sie Gott haben; den Reichen der Welt, die Gottes beraubt sind, fehlt alles, weil ihnen der Friede fehlt. Mit Recht wurde daher jener Reiche im Evangelium des heiligen Lukas 6 ein Narr genannt, welcher, als er eine gute Ernte von seinen Feldern hatte, sprach: Anima, habes multa bona posita in annos plurimos, requiesce, comede, bibe, epulare. Aber dieser wurde ein Narr genannt, stulte usw. Und warum? Weil er glaubte, mit jener Habe durch Essen und Trinken zufrieden zu sein und Frieden zu finden. Er sprach: Requiesce, comede, bibe; daher weist ihn Basilius von Seleucia zurecht: Numquid animam porcinam habes? Hast du etwa die Seele irgendeines Schweins, dass du verlangst, sie durch Essen und Trinken zufriedenzustellen?
Diejenigen wiederum, die nach irdischen Ehren streben – bleiben diese etwa zufrieden, wenn sie sie erlangen? Aber wenn alle Ehren der Welt nichts als Rauch und Wind sind, Ephraim pascit ventum 7; wie können Rauch und Wind jemals sättigen? David sagt: Superbia eorum ascendit semper 8. Die Ehrgeizigen werden durch das Erlangen jener Ehren nicht befriedigt, sondern der Ehrgeiz und der Stolz wachsen in ihnen; und so wachsen auch die Unruhen, der Neid und die Befürchtungen.
Diejenigen schließlich, die im unzüchtigen Laster versumpft leben, wovon nähren sie sich anderes als von Unrat? Wie Jeremias spricht: Qui vescebantur voluptuose, amplexati sunt stercora 9. Wie kann Unrat die Seele sättigen und ihr Frieden geben? Ach, welchen Frieden, welchen Frieden können die Sünder genießen, wenn sie fern von Gott sind! Die Elenden mögen jene Güter, jene Ehren und jene Genüsse haben, aber sie werden niemals Frieden haben. Nein, das Wort Gottes kann nicht fehlen, welches sagt, dass es für seine Feinde keinen Frieden gibt: Non est pax impiis 10. Arme Sünder! sagt Chrysostomus, sie tragen immer den Henker mit sich, nämlich das schlechte Gewissen, das sie quält: Peccator conscientiam quasi carnificem circumgestat 11. Und der heilige Isidorus schrieb, dass es keine grausamere Strafe gebe als das schlechte Gewissen; weshalb er dann hinzufügte, dass derjenige niemals traurig ist, der gut lebt: Nulla poena gravior poena conscientiae: vis nunquam esse tristis? bene vive 12.
Der Heilige Geist beschreibt den beklagenswerten Zustand dieser Unglückseligen und sagt, dass sie wie ein stürmisches Meer sind, das keine Ruhe hat: Impii quasi mare fervens, quod quiescere non potest 13. Eine Welle kommt und eine Welle geht, aber alle sind Wellen der Bitterkeit und des Grolls; denn jedes widrige Ding beunruhigt sie und versetzt sie in Aufruhr. Wenn sich jemand auf einem Fest mit Tanz und Musik befände, dort aber mit dem Kopf nach unten und mit den Füßen an einem Seil aufgehängt stünde, könnte dieser auf jenem Fest zufrieden sein? So ist derjenige, der sich in Ungnade bei Gott befindet: Er steht mit der Seele zuunterst zuoberst, völlig verdreht; anstatt mit Gott vereint und von den Geschöpfen losgeschält zu sein, ist er mit den Geschöpfen vereint und von Gott losgeschält. Aber die Geschöpfe, sagt der heilige Vinzenz Ferrer, bleiben draußen und treten nicht ein, um unser Herz zufriedenzustellen, das allein von Gott zufriedengestellt werden kann: Non intrant illuc ubi est sitis. Es ergeht dem Sünder wie einem, der vor Durst brennt und mitten in einer Quelle steht: Aber weil das Wasser ihn nur von außen benetzt und nicht hineingeht, um seinen Durst zu stillen, bleibt er mitten in diesem Wasser durstiger als zuvor.
Der König David beschrieb das unglückselige Leben, das er führte, als er in der Sünde verharrte, und schrieb: Fuerunt mihi lacrymae meae panes die ac nocte: dum dicitur mihi quotidie: Ubi est Deus tuus? 14 Er ging aus, um sich auf dem Land, in Gärten, bei Musik und anderen königlichen Genüssen zu zerstreuen; aber jene Geschöpfe sagten zu ihm: David, willst du von uns getröstet werden? Du täuschst dich: Ubi est Deus tuus? Geh und suche deinen Gott, den du verloren hast, da nur er allein dir den Frieden wiedergeben kann. Und deshalb gestand David, dass er inmitten der Reichtümer eines Königs keine Ruhe fand und Tag und Nacht weinte. Hören wir nun seinen Sohn Salomo, der bekennt, seinen Sinnen nichts verweigert zu haben, was diese begehrt hatten: Et omnia quae desideraverunt oculi mei, non negavi eis 15. Aber trotz alledem rief er aus: Vanitas vanitatum... et ecce universa vanitas et afflictio spiritus 16. Bemerkt: Er sagt nicht nur, dass alle Dinge dieser Erde Eitelkeit sind, sondern sie sind überdies Bedrängnis des Geistes. Und das bestätigt sich wohl durch die Erfahrung, da die Sünde die Furcht vor der göttlichen Rache mit sich bringt. Wenn jemand einen mächtigen Feind hat, schläft dieser niemals ruhig; und wer Gott zum Feind hat, kann der in Frieden sein? Pavor his qui operantur malum 17. Wer eine Todsünde begeht, fühlt sich sogleich von einem großen Schrecken befallen, jedes Blatt, das sich bewegt, erschreckt ihn: Sonitus terroris semper in aure eius 18. Es scheint, als suche er immer zu fliehen, obwohl ihn niemand verfolgt: Fugit impius, nemine persequente 19. Die Menschen verfolgen ihn vielleicht nicht, aber seine eigene Sünde verfolgt ihn. So erging es Kain, welcher, nachdem er seinen Bruder Abel erschlagen hatte, voller Furcht sagte: Omnis igitur qui invenerit me, occidet me 20. Und obgleich der Herr ihn versicherte, dass niemand ihm etwas antun werde, Dixitque ei Dominus: Nequaquam ita fiet 21 Dennoch ging Kain, von seiner Sünde verfolgt, wie die Schrift bezeugt, stets flüchtig auf der Erde von einem Ort zum anderen: Habitavit profugus in terra 22.
Überdies bringt die Sünde den Gewissensbiss mit sich, welcher jener grausame Wurm ist, der niemals stirbt: Vermis eorum non moritur 23. Der Sünder geht zum Fest, zur Komödie, zum Gastmahl; aber in eben demselben Augenblick macht das Gewissen ihm Vorwürfe und sagt zu ihm: Du Armseliger, du hast Gott verloren; wenn du jetzt stirbst, wohin gehst du? Der Gewissensbiss ist selbst im gegenwärtigen Leben eine so große Qual, dass einige, um sich davon zu befreien, sich selbst den Tod gegeben haben; wie es Judas tat, der sich aus Verzweiflung an einen Baum hängte. Ebenso tötete ein gewisser Mann einen Knaben; danach spürte er einen solchen Gewissensbiss, dass er nicht ruhen konnte: Um sich davon zu befreien, ging er hin und schloss sich in ein Kloster ein; da er aber selbst dort keinen Frieden fand, ging er von sich aus zum Richter, gestand sein Verbrechen und ließ sich zum Tode verurteilen.
Über diese Ungerechtigkeit beklagt sich Gott, die die Sünder ihm antun, indem sie ihn, der die Quelle aller Tröstungen ist, verlassen, um sich in gewisse stinkende und zerbrochene Zisternen zu stürzen, die keinen einzigen Tropfen Frieden spenden können: Duo enim mala fecit populus meus, me derelinquerunt fontem aquae vivae, et foderunt sibi cisternas, cisternas dissipatas quae continere non valent aquas 24. Gott sagt: Du hast mir, der ich dein Gott bin, nicht in Freude dienen wollen? Du Elender wirst deinem Feind dienen und Hunger, Durst, Blöße und Mangel an allem erleiden: Eo quod non servieris Deo tuo in gaudio, servies inimico tuo in fame et siti et nuditate et omni penuria 25. Und das erfahren die Sünder bereits: Was erleidet nicht jener Rachsüchtige, nachdem er sich durch den Tod des Feindes gerächt hat? Er irrt umher und flieht vor den Verwandten des Getöteten, vor den Dienern der Gerechtigkeit, arm, betrübt und von allen verlassen. Was erleidet nicht jener Unzüchtige, um zu seinem bösen Verlangen zu gelangen? Was erleidet nicht jener Geizige, um das Gut anderer zu erwerben? Ach, wenn sie doch für Gott erlitten, was sie für die Sünde erleiden, sie würden sich große Verdienste für das Paradies erwerben und ein zufriedenes Leben führen; aber indem sie in der Sünde verharren, führen sie ein unglückseliges Leben in dieser Welt, um danach ein noch unglückseligeres Leben in Ewigkeit in der anderen zu führen. Und das ist die Klage der Verdammten in der Hölle; sie sagen in jenem Kerker der Qualen: Lassati sumus in via iniquitatis et perditionis, et ambulavimus vias difficiles 26. Wir Elenden, rufen sie aus, ambulavimus vias difficiles, wir sind, während wir auf Erden lebten, ein mit Dornen übersätes Leben gegangen: Lassati sumus in via iniquitatis, wir haben uns gemüht, wir haben Blut geschwitzt, indem wir ein unglückseliges Leben voll Galle und Gift führten, und wozu? Um danach auf ewig ein noch unglückseligeres Leben in dieser Feuergrube zu führen!
Iustitia et pax osculatae sunt 27. In jeder Seele, in der die Gerechtigkeit wohnt, wohnt auch der Friede; weshalb David dann sagt: Delectare in Domino, et dabit tibi petitiones cordis tui 28. Um diesen Text wohl zu verstehen, muss man bedenken, dass der weltliche Mensch verlangt, die Begierden seines Herzens mit den Gütern der Welt zu befriedigen; weil diese Güter ihn aber nicht zufriedenzustellen vermögen, stellt sein Herz daher immer neue Forderungen, und wie viel er von solchen Gütern auch erlangen mag, er bleibt niemals zufrieden. Daher ermahnt ihn der Prophet: Delectare in Domino, et dabit tibi petitiones cordis tui. Lass die Geschöpfe, suche deine Freude in Gott, und Gott wird alle Forderungen deines Herzens vollauf befriedigen.
Eben dies erging dem heiligen Augustinus so, der, während er sich an den Geschöpfen erfreute, niemals Frieden fand; als er sich dann aber von diesen losschälte und seine ganze Liebe in Gott setzte, da sagte er: Dura sunt omnia, et tu solus requies. Das will sagen: Ach Herr, jetzt erkenne ich meine Torheit: Ich wollte mein Glück in den irdischen Genüssen finden, aber jetzt erkenne ich, dass sie nichts als Eitelkeit und Qualen sind und dass Du allein der Friede und die Freude unserer Herzen bist.
Der Apostel sagt, dass der Friede, den der Herr diejenigen genießen lässt, die ihn lieben, alle sinnlichen Genüsse übertrifft, die man auf dieser Erde haben kann: Pax Dei quae exsuperat omnem sensum 29. Fragt einen heiligen Franziskus von Assisi, der, indem er sprach: Deus meus et omnia („Mein Gott und mein Alles“), hier auf Erden ein vorweggenommenes Paradies erlebte. Fragt einen heiligen Franz Xaver, der, als er in Indien stand und für Jesus Christus arbeitete, vom Herrn so erfüllt war mit göttlichen Süßigkeiten, dass er dazu gelangte zu sagen: Sat est, Domine, sat. Es ist genug, Herr, es ist genug. Wo wohl, so frage ich, hat man jemals einen unter den Weltmenschen gefunden, der, reich an den Gütern der Welt, gesagt hätte: Es ist genug, o Welt, genug, nicht mehr Reichtümer, nicht mehr Ehren, nicht mehr Beifall, nicht mehr Genüsse? Aber nein, diese gehen immer hin und suchen mehr Ehren, mehr Reichtümer, mehr Genüsse; je mehr sie aber davon haben, desto hungriger und unruhiger bleiben sie.
Man muss sich kurzum von dieser Wahrheit überzeugen lassen, dass allein Gott zufriedengestellt. Die Weltmenschen wollen sich aus Furcht nicht davon überzeugen lassen, dass sie, wenn sie sich Gott hingeben, ein zu bitteres und unzufriedenes Leben führen würden; aber ich sage ihnen mit dem Propheten: Gustate et videte, quoniam suavis est Dominus 30. Ihr Elenden, warum wollt ihr jenes Leben verachten und unglücklich nennen, das ihr noch nicht erprobt habt? Gustate, et videte, fangt an, es zu erproben, hört jeden Tag die Messe, haltet die Betrachtung, macht den Besuch beim allerheiligsten Sakrament, geht wenigstens jede Woche zur Kommunion, meidet schlechte Gesellschaften, haltet es immer mit Gott, und ihr werdet sehen, dass Gott euch bei einem solchen Leben jene Süßigkeiten und jenen Frieden genießen lassen wird, den euch die Welt bisher mit allen Genüssen, die sie euch gegeben hat, nicht zu geben vermochte.
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Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen: Innerlich aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Matth. 7, 15-16.
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Wenn als Grundsatz hingestellt wird, ohne die Taufe gebühre niemandem das Heil, ganz besonders wegen des Ausspruches des Herrn: „Wenn jemand nicht aus dem Wasser wiedergeboren sein wird, so hat er das Leben nicht“ [^1] — dann erheben sich die zweifelsüchtigen, oder richtiger die verwegenen…
Lesezeit ca. 4 Min.
Es scheint unerlaubt zu sein, zu urteilen. Denn nichts wird bestraft außer dem Unerlaubten. Jenen aber, die urteilen, wird Strafe angedroht.
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Die Menschen verbrannten in großer Hitze, und sie lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen