
Hilarius von Poitiers
Catena Aurea · Matthäusevangelium 8
23 Er stieg in das Boot und seine Jünger folgten ihm. 24 Da erhob sich ein gewaltiger Sturm auf dem See, sodass die Wogen das Boot zudeckten. Er aber schlief. 25 Sie traten zu ihm, weckten ihn und riefen: Herr, hilf! Wir gehen zugrunde! 26 Er aber antwortete ihnen: Was seid ihr so furchtsam, ihr Kleingläubigen? Dann stand er auf und schalt die Winde und den See und es trat große Stille ein. 27 Die Leute aber verwunderten sich und sagten: Was ist das für ein Mann, dass selbst die Winde und der See ihm gehorchen?
Oder: Er schläft, weil Er durch unsere Trägheit in uns eingeschläfert wird. Das geschieht, damit wir in Furcht vor Gefahr Hilfe von Gott erhoffen; und damit diese Hoffnung, obwohl spät, zuversichtlich sei, dass sie der Gefahr durch die Macht Christi, der in uns wacht, entrinnen werde.