
Hilarius von Poitiers
Catena Aurea · Matthäusevangelium 24
36 Jenen Tag aber und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater. 37 Denn wie es in den Tagen Noachs war, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein. 38 Denn wie sie in den Tagen vor der Flut aßen und tranken, heirateten und sich heiraten ließen, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, 39 und nichts ahnten, bis die Flut kam und alle hinwegriss, so wird es auch beim Kommen des Menschensohnes sein. 40 Dann wird von zweien auf dem Feld der eine mitgenommen und der andere zurückgelassen. 41 Von zwei (Frauen), die an der Mühle mahlen, wird die eine mitgenommen und die andere zurückgelassen.
Und hat Gott der Vater dem Sohn die Kenntnis jenes Tages verweigert, wo Er doch erklärt hat: „Alles ist mir von meinem Vater übergeben“? (Lukas 10:22.) Wenn aber etwas verweigert worden ist, ist nicht alles Ihm übergeben.