
Johannes Chrysostomus
Catena Aurea · Matthäusevangelium 17
14 Als sie zur Volksmenge kamen, trat ein Mann auf ihn zu, warf sich vor ihm auf die Knie 15 und sagte: Herr, erbarme dich meines Sohnes; denn er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden. Oft fällt er nämlich ins Feuer und oft ins Wasser. 16 Ich habe ihn (schon) zu deinen Jüngern gebracht, aber sie vermochten ihn nicht zu heilen. 17 Da erwiderte Jesus: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht! Wie lange noch muss ich bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn her zu mir! 18 Jesus herrschte ihn an, da fuhr der Dämon von ihm aus und von jener Stunde an war der Junge geheilt.
Nachdem Er seine Jünger verteidigt hatte, führt Er den Vater des Knaben zu einer tröstlichen Hoffnung des Glaubens, dass er von diesem Übel befreit werde, und dass der Vater zum Glauben an das kommende Wunder geführt werde, da er sah, dass der Dämon beunruhigt wurde, selbst als das Kind nur gerufen wurde;