„(Gest. Conc. Eph.) Daher nennt die göttliche Schrift ihn an einer Stelle den Sohn, an einer anderen das Wort, an einer anderen den Glanz des Vaters; Namen, die jeweils dazu bestimmt sind, gegen Lästerung zu schützen. Denn da dein Sohn von derselben Natur wie du ist, will die Schrift zeigen, dass die Substanz des Vaters und des Sohnes eine ist, und stellt den Sohn des Vaters dar, geboren vom Vater, den Eingeborenen. Da ferner die Begriffe Geburt und Sohn die Vorstellung von Leidensfähigkeit vermitteln, nennt sie den Sohn das Wort und erklärt durch diesen Namen die Leidenslosigkeit seiner Zeugung. Da aber bei uns ein Vater notwendigerweise älter ist als sein Sohn, damit du nicht denkst, dass dies auch auf die göttliche Natur zutrifft, nennt sie den Eingeborenen den Glanz des Vaters; denn der Glanz ist, obwohl er von der Sonne ausgeht, nicht später als sie. Verstehe also den Glanz als Offenbarung der Gleichzeitigkeit des Sohnes mit dem Vater; das Wort als Beweis der Leidenslosigkeit seiner Geburt und den Sohn als Vermittlung seiner Wesensgleichheit.