
Hilarius von Poitiers
Catena Aurea · Johannesevangelium 5
21 Denn wie der Vater die Toten erweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will. 22 Der Vater richtet ja auch niemand, sondern er hat alles Gericht dem Sohn übergeben, 23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
(vii. de Trin. c. 21) Die Schlussfolgerung steht dann fest gegen all die Wut der häretischen Geister. Er ist der Sohn, weil er nichts von sich aus tut: Er ist Gott, weil, was auch immer der Vater tut, er dasselbe tut; Sie sind eins, weil sie gleich an Ehre sind: Er ist nicht der Vater, weil er gesandt ist.